Nice 😁
Das D-Ticket kostet weiterhin 63 € (Tendenz steigend)
Da mit Ihren Steuergeldern Flugzeugtreibstoff und Firmenwägen subventioniert werden, ist leider kein Geld für kostenlosen ÖPNV da. Ihr DB Service Team
#verkehrswende #Deutschlandticket #DB_Bahn #subventionen
@Mata Es sollte im Grundgesetz festgelegt sein, dass nichts Öffentliches unter dem Selbstkostenpreis verkauft werden darf. Diejenigen, die Subventionen wirklich brauchen, sollten diese stattdessen gezielt erhalten.

@adingbatponder @Mata

Schwierig. Was ist mit Straßenbau? Oder Feuerwehr? Oder dem Notarzt?

@ChristianRiegel @Mata Die werden nicht Verkauft an uns. Wir kaufen aber Fahrkarten. So meinte ich es.
@ChristianRiegel @Mata Ja und Notarzt sollte tatzächlich an die Versicherung gehen oder? (Ist mir Got bewahre noch nie passiert) aber für einen Krankenwage war die Rechung 400 euro oder so.
@adingbatponder @Mata
Mir geht es darum: warum sollte der ÖPNV etwas kosten, wenn der Staat gratis die Straßen anbietet?
@ChristianRiegel @Mata Sehr guter Punkt ehrlich gesagt.... die Asymmetrie ist eklatant
@ChristianRiegel @adingbatponder @Mata sind die Straßen wirklich gratis? Also ich meine das stimmt nicht ganz. Genau wie einige in den USA glauben Gesundheits Versorgung wäre in Europa kostenlos. Stimmt ja ebenfalls nicht ganz.
@SomeAnoTooter @ChristianRiegel @adingbatponder ich würde es mal anders formulieren: ich lebe autofrei, konsumfrei und fliege nie. Trotzdem zahle ich mit meinen Steuergeldern für den Ausbau und Erhalt von Autobahnen und Fernstraßen, die ich nicht nutze und meine Steuern ermöglichen kostengünstigen (im Verhältnis zu den reellen Kosten) Flugverkehr, den ich ebenfalls nicht nutze. ÖPNV, Bahn und Radwege, die ich nutze, werden vernachlässigt, nicht ausgebaut und werden immer teurer. Dabei sind dies die Verkehrsmittel für viele. Und sie sind umwelt- und klimafreundlich und sozialverträglich. Rein egoistisch gesehen herrscht ein ungerechtes Ungleichgewicht. Und da sind andere Aspekte nicht gar nicht mitgedacht.
@Mata @SomeAnoTooter @ChristianRiegel Die Kosten des ÖPNV in München sind eine absolute Unverschämtheit. 4,20 € für eine einfache Fahrt von mehr als vier Haltestellen – das ist teilweise sogar teurer pro Kilometer als Fliegen. Die Argumentation, dass das in Ordnung sei, weil man die Kosten mit dem Deutschlandticket senken kann, ist ein klarer Fehlschluss. Grundsätzlich sollte nichts weniger kosten, als es tatsächlich verursacht: auch nicht im Straßenverkehr. 1/3
@Mata @SomeAnoTooter @ChristianRiegel Dass Preise künstlich gesenkt werden, weil eine genaue Abrechnung pro Kilometer technisch oder organisatorisch nicht möglich ist, führt letztlich zu versteckten Subventionen – gewissermaßen aus einer „schwarzen Kasse“ des Staates.
Ich wünsche mir, dass man bei Wahlen nicht nur Personen oder Parteien wählt, sondern auch gezielt über bestimmte staatliche Ausgaben entscheiden kann. 2/3
@Mata @SomeAnoTooter @ChristianRiegel Und ich wünsche mir, dass mit technischen Mitteln auch der Straßenverkehr nach den tatsächlichen Kosten abgerechnet wird. Die französischen Autobahnen sind dafür ein gutes Beispiel. Politisch ist das derzeit wohl völlig untragbar – aber eigentlich sollte es so sein. Ich glaube, dass die absolute wirtschaftliche Realität das Fundament der demokratischen Gesellschaft ist. Schrecklich, ich weiß. Sorry 3/3
@Mata @ChristianRiegel @adingbatponder kleine Anmerkung: "Fernstraßen, die ich nicht nutze" sind Sie Selbstversorger? Eher unwahrscheinlich. Infrastruktur wird von der Mehrheit genutzt, auch wenn nur indirekt, und es sollte klar auch gemeinschaftlich finanziert werden. Dennoch ist in D eine klare Präferenz für die Straße erkennbar obwohl Züge und ÖPNV deutlich sinnvoller für die Volkswirtschaft sind.
@SomeAnoTooter @Mata @ChristianRiegel Die Entscheidung wie man rumgeht ist privat Sache. Und wenn jemand mit seinem Porsche Cayenne stat Tram fahren will ist dies ein Baustein einer Demokratie. Mein Ansatz ist das die die dafür entstanden kosten bezahlen sollen. Aber das ist sehr schwierig zu arrangieren.
@SomeAnoTooter @ChristianRiegel @adingbatponder Tatsächlich gibt es Menschen, die sich selbst versorgen, den Neuerwerb unnötiger oder alle Konsumgüter verweigern und sich regional ernähren. Aber das ist ein anderes Thema. Hier geht es doch um politisch gesetzte Rahmenbedingungen versus individuelle Entscheidungen. Güterverkehr gehört auf die Schiene. Das Menschen in ländlichen Gebieten oft keine Nahversorgung haben, ihr Leben ohne Auto mangels Mobilitätsalternativen oft nicht gestalten können, ist politisches Versagen. Wir brauchen eine sozialgerechte Verkehrswende und dazu gehört ein kostengünstiges oder kostenfreies Deutschlandticket, der Ausbau des barrierefreien, öffentlichen Nah- und Fernverkehr und ein zusammenhängendes Fahrradwegenetz. Was wir nicht brauchen sind Subventionen von Dienstwagen, Kerosin, Milliarden versenken in den Neu- und Ausbau von Fernstraßen (die ja auch unterhalten werden müssen) während unsere Brücken zusammenbrechen.
@Mata @ChristianRiegel @adingbatponder selbst Versorger gibt es praktisch nicht. "regional ernähren" Hmm ich frag mich wo der regionale Bauer seine Maschinen und seinen Diesel herbekommt. Wer kann nochmal Operationen durchführen, Medikamente her- und bereitstellen?... wäre ein wenig so wie Leute die sich nicht für Politik interessieren, da es Sie ja nicht betrifft. Politik betrifft alle die in einer Gesellschaft leben. Bin aber am Haare spalten, Stimme dir komplett zu.