@kaffeeringe Auswahl ist nur bedingt gut. Aber wenn man sich erst tagelang damit auseinandersetzen muss, um einen Softwareauswahlprozess umzusetzen, dann macht das mir zumindest immer weniger Spaß.
Früher™ war es einfach:
Keinen Bock auf Oracle? --> LibreOffice
Aber als es dann z. B. die Abspaltung von NextCloud von OwnCloud gab, fing es für mich schon an, unübersichtlich zu werden.
Ich bin aus dem Alter raus, wo es mir Freude bereitet, im Tages- oder Wochentakt unterschiedliche Software auszuprobieren. 🙂
Ich erwische mich immer häufiger dabei, nur noch zu schauen: Wo ist die Community größer, worüber finde ich mehr Informationen? Weil mir das dann im "Tagesgeschäft" am meisten bringt. Nicht die Frage, ob jetzt die Buttons bunter und "an der richtigen Stelle" sind.
Meine wenige Freizeit ist mir mittlerweile zu kostbar, um sie mit Trial and Error vor dem Computer zu verbringen.
Je mehr Fragmentierung es gibt, umso kleiner werden die Communitys und umso länger dauern Entwicklungen und Fehlerbereinigungen. Weil sich weniger Entwickler um die Bewältigung der Last kümmern müssen. Teilweise hängt es dann an einzelnen Entwicklern, was gar nicht gut ist.
Ich kann nachvollziehen, warum Leute FOSS-Software forken und immer neue Distributionen bauen. Aber das ist nicht immer gut.