Entscheidung in Höxter: Kein Medizinzentrum in umstrittenem Postgebäude

Der Stadtrat in Höxter hat über den Standort des Medizinischen Versorgungszentrums abgestimmt - mit überraschendem Ergebnis.

WDR
@wdr Unser Bürgermeister hat sich das Amt und den Rat nicht gut auf die Entscheidung vorbereitet wenn sie seiner Meinung nach nicht Richtig entschieden wurde. Ist ja nicht sein Hobby, Bürgermeister ist eine Aufgabe. Nach der Entscheidung vor Wochen musste doch die Arbeit begonnen werden. Er hat die Entscheidung damals nicht akzeptiert und dadurch den Rat der Stadt Höxter entwertet. Ehrenamtliche Arbeit wurde von ihm nicht Wert geschätzt und Ernst genommen. - Was wird jetzt geschehen? Das Postgebäude wird umgebaut werden, Geld aus dem Haushalt und Förderungen. Zusammen wenn alles fertig ist mit Umzug ca. 5Millionen. Was haben wir dadurch mehr erhalten? Nichts. Eine Bücherei, ein Archiv sind umgezogen. Das Archiv an dieser Stelle benötigt mehr Personal. In das Gebäude der Bücherei wird etwas anderes städtisches umziehen. Es ist zu bezweifeln ob wir tatsächlich ein Gebäude weniger bewirtschaften müssen. - Das MVZ wird bei den genannten Ansprüchen wohl nicht in ein vorhandenes Gebäude ziehen können. Neubau...
@wdr Ein Neubau für das MVZ in Höxter wird wohl größer sein müssen als das Postgebäude. Auch gibt es keinen Bauplatz an einer zentralen Stelle der durch ordentlichen Nahverkehr sinnvoll erreichbar ist. Mit 5 Millionen Bau und Einrichtungskosten kann meines Erachtens gerechnet werden. Der Betrieb des Gebäudes wird sicherlich 100.000 € im Jahr kosten. Der ärztliche Betrieb wird auch die ersten Jahre einiges an Kosten verursachen und sich nie selbst finanzieren können. Gut ist das MVZ wird natürlich auch für Gesundheit der Bevölkerung sorgen. Wenn die Stadt in die Haushaltssicherung geht wird dann an den Projekten weiter gearbeitet? Woher kommt das Geld? Eine Steuererhöhung wurde im letzten Haushaltsplan genannt. Jetzt muss dies noch einmal erhöht werden. Ich hoffe Herr Hartmann wälzt nicht die Arbeit die Steuererhöhung den Bürgern zu erklären auf den Rat ab. Er kann sich die Steurererhöhung sicherlich leisten.