https://www.derstandard.at/story/3000000314567/euro-office-deutsche-unternehmen-blasen-zum-angriff-auf-microsoft

Zitat: "LibreOffice ist 35 Jahre alt und nicht mehr das innovativste und flüssigste"

Ok, da darf ich mir dann wieder meinen Teil denken. Da wird mal wieder FUD verbreitet und das letzte mal, wo ich Libreoffice offen hatte, war das recht flott und flüssig, flüssiger als verdammtes Microsoft Outlook auf einem neuen Arbeitslaptop auf meiner ehemaligen Arbeit. Und ich lasse Libreoffice auf einer alten Kiste laufen.

Außerdem ist Libreoffice vom Branding her erst 16 Jahre alt, auf was der gute Mann sich bezieht ist OpenOffice und Vorgänger, die von der gleichen Codebasis kommen.

Ja eh klar, da sieht man mal wieder wohin ich meinen Stolz für alte Applikationen warten hinstecken kann: dorthin wo die Sonne nicht scheint.

Euro-Office: Deutsche Unternehmen blasen zum Angriff auf Microsoft

Ionos und Nextcloud präsentieren eine europäische Büro-Suite ohne russische Hintertüren

DER STANDARD

RE: https://mastodon.thenewoil.org/@thenewoil/116335824246623246

Auch interessant ist das die Leute für den Stunt mal es sich mit #nextcloud verscherzt haben #foss #onlyoffice

Im Grunde nur Bullshit, der auf einer Welle des Euro-Patriotismus reitet, damit Europa seine Identität findet in der derzeitigen dynamischen multi-lateralen Weltordnung.

Irgendwie ekelig. #eu

@phantasus Wahrscheinlich wollte er über seine OpenOffice-Erfahrung von 2009 ranten und irgendjemand hat ihm dann mangels besserem Wissens gesagt "das heißt jetzt LibreOffice" ​​ Ob an meiner haltlosen Vermutung etwas dran ist oder nicht, seine Äußerung ist ein bisschen schwierig auf dem Posten.
@0mega Das würde die 35 Jahre trotzdem nicht erklären 😉
@phantasus Hast Recht, der Groll muss dann ja bis StarOffice zurückgehen ​
@phantasus Innovativ und flüssig waren OO/LO sowieso nie. Auch heute fängt es schon beim Scrollen an, das einfach nicht pixelgenau und hardwarebeschleunigt funktioniert. Lange Tabellen und größere Dokumente ruckeln wie Sau. Die klassische UI ist auch zum Abgewöhnen, die Ribbons sind nach wie vor halbgar und nicht kontextsensibel, usw.

@frumble Ja ja, aber LibreOffice ist finde ich schon besser als OpenOffice. Genauso wie neuere Versionen von Eclipse besser sind als das Eclipse vor 10 Jahren.

Generell finde ich Adjektive wie "innovativ" für Office-Produkte, irgendwie in der falschen Kategorie. Das ist wie wenn der alte Opa jetzt auf Skateboarding macht oder was auch immer die Jungen für heute machen.

Office ist so staubtrocken, so innovativ wie ein Ersatzrad oder irgendwas vergleichbares was der Inbegriff von Angepasstheit und Gleichförmigkeit ist.

@phantasus Ist jetzt auch kein Wunder, dass 16 Jahre Weiterentwicklung die Software verbessert haben.
Aber wenn man das mal als absolute Zahl betrachtet, neige ich schon zu Verschwörungstheorien, wieso #LibreOffice noch immer diese krude UI fährt.

@frumble 🤷, ja keine Ahnung. Wenn ich bedenke wie veränderungsunwillig so manche Abteilungen sind, die früher mit dem Argument gekommen sind "aber MS Office ist soooo viel besser" und zwar immer, egal was, selbst wenn Microsoft Mist baut.

Ich verteidige LibreOffice nur in der Hinsicht, dass seinen Job recht "okayisch" gemacht hat, aber keine tausend Rosen oder ein "Ausgezeichnet".

Hätte ich vor Jahren Extensions für dieses Java-Monster angefangen zu schreiben, dann könnte ich mir jetzt ein Projekt an Land ziehen, was mir ein bisschen die Brötchen schmiert. Weil wegen dieser Bewegung weg von Microsoft die eine oder andere Behörde wohl irgendwelche internen Extensions zu LibreOffice baut und Leute dafür sucht.

Aber ja.

@phantasus bevor sich hier alle aufregen, es geht hier um die Möglichkeiten, eine Office Lösung zu haben, die sowohl im Browser als auch in einer Desktop Variante gut funktioniert. Und hier ist Collabora online nicht wirklich vorne dabei.
@rakekniven Gut, dann ja, das ist aber ein anderes Framing.
@phantasus okay, ich kenne den Artikel vom Standard nicht, nur viele Artikel auf anderen Plattformen zu dem Thema. Durch die Mitarbeit am Projekt, bekommt man die eine oder andere Information mit. Ich war 2020 in Berlin, als die erste Hub-Version mit #onlyoffice vorgestellt wurde. Habe hierauf versucht, mit der Firma nach der Präsentation ins Gespräch zu kommen, und hatte den Eindruck, dass dort vieles undurchsichtig beziehungsweise intransparent ist.