In einem thüringischen Landkreis gibt es seit drei Jahren keine gedruckte Zeitung mehr. Ein Report hat untersucht, was das für die Menschen vor Ort bedeutet – und ist auf schwer zu erfüllende Ansprüche an den Lokaljournalismus und ein AfD-nahes Portal gestoßen. (Podcast)
https://uebermedien.de/115929/wer-fuellt-die-luecken-die-der-lokaljournalismus-hinterlaesst/
„Manche sprechen von Zeitung und meinen das Amtsblatt“: Wie die journalistischen Lücken auf dem Land gefüllt werden | Podcast

Drei Jahre ohne gedruckte Zeitung: Wie Menschen den Rückzug des Lokaljournalismus erleben. Und welche pseudojournalistischen Angebote erstarken.

Übermedien

@uebermedien Lokalpresse ist absolut wichtig, weil sie eher auf die Belange der Bürger*innen eingeht und so auch eher die Lügen der Rechten, va der noafd widerlegen kann. Leider machen immer mehr Redaktionen dicht, was der noafd zugute kommt.

Andererseits erkennen auch die Rechten, wie gut sie mit ihrer "Lokalpresse" ihre braune Propaganda verbreiten können. Die sind inzwischen überall, online und offline, weil sie nicht verboten werden.

#Lokalpresse
#noafd

#afdVerbot

@IreneMoews @uebermedien mit der CDU werden sie auch nicht verboten. Weil dann auffallen würde wie extrem schon die CDU ist.
@uebermedien Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es Zufall ist, aber das #Altpapier beim #MDR hat sich heute auch diesem Thema gewidmet:
https://newsie.social/@altpapier/116335598911153942
altpapier (@[email protected])

Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht? Das ist die Leitfrage einer neuen Studie. Um sie zu beantworten, muss man verstehen: Es geht nicht nur die Zeitung. https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-lokaljournalismus-schwindet-100.html

Newsie

@uebermedien Ich lebe ja in #Gera einen Steinwurf vom Landkreis #Greiz entfernt und fühle mich daher vom Thema sehr angesprochen. Zumal die Lektüre der #OTZ für mich auch immer noch zum Frühstück dazugehört.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Unterschied zwischen "richtiger" Lokalzeitung und Amts- oder Anzeigenblatt so deutlich ziehen möchte. Ich glaube, 90 % der meist älteren Leserschaft dürften doch in beidem alles finden, was sie suchen (Vereinsleben, Blaulichtmeldungen, Termine, ...). >>

@uebermedien Zumal man meiner Auffassung nach auch nicht so tun darf, als arbeite der etablierte Journalismus immer neutral und ohne Abhängigkeiten. Was weiß der normale Wald- und Wiesenleser schon groß darüber, wem die #Funke-Mediengruppe gehört und von wem (Anzeigenkunden etc.) sie so alles abhängig ist? >>
@uebermedien Beim Thema "kostenlose Lokalblätter in der Hand von Rechten" fällt mir ein, dass das in Gera eben gerade nicht dadurch passiert ist, dass fremde Akteure etwas aus dem Boden gestampft haben, sondern dass ein lokaler Verleger vor ca. 10 Jahren zur AfD gewechselt ist und sein vielleicht schon immer etwas konservatives, aber ansonsten durchaus lesbares und hochwertiges Blättchen immer mehr zur Hetzpostille umgebaut hat. >>

@uebermedien Aus dem Landkreis Greiz fiel mir gerade jetzt vor kurzem ein kostenloses Blatt in die Hände, "Bürgerbote aktuell" oder so ähnlich (nein, nicht der erwähnte Heimatbote), das mir vielleicht auch ein bisschen in diese Richtung zu gehen schien. Aber keine Ahnung.

(Es enthielt unter anderem auch einen Werbeflyer der ehemaligen CDU-Landrätin, die jetzt Landtagsabgeordnete ist.)