Kein Urheberrecht infolge KI 🤖, kein Geld für #Verwertungsgesellschaften und ihre Mitglieder!

#KI gefährdet die urheberrechtliche Verwertung, denn viele KI-erstellte Werke fallen nicht unter den Werkbegriff gemäss #Urheberrecht â€¦ ðŸ’¸ðŸ’¸ðŸ’¸

Die Verwertungsgesellschaft #ProLitteris in der #Schweiz zeigt, wie die Verwertung für KI-erstellte Werke funktionieren soll:

https://steigerlegal.ch/2026/03/28/prolitteris-position-ki-urheberrecht-verwertung/

ProLitteris positioniert sich liberal zu KI-erstellten Werken und ihrem urheberrechtlichen Schutz – Steiger Legal

Die Verwertungsgesellschaft ProLitteris positioniert sich liberal zur Frage, unter welchen Voraussetzungen mit KI erstellte Inhalte urheberrechtlich geschützt sind. ProLitteris ist die offizielle schweizerische Verwertungsgesellschaft für Kopiervergütungen und andere Urheberrechte. Unternehmen â€¦

Steiger Legal

@martinsteiger wenn es kein Urheberrecht auf KI-generierte Inhalte gibt, wieso ist dann die Verwertung "gefährdet"?

Der Anteil an gemeinfreien Inhalten steigt mit KI und das kann Auswirkungen haben, etwa auf die GEMA-Vermutung.

Die bisherige Verwertung bestehender, nicht hauptsächlich durch KI erstellter Werke bleibt aber unangetastet davon.

@georgfischer Keine Urheberrecht, keine Verwertung â€¦ aber erst einmal behauptet man einfach, der Werkbegriff gelte auch für viele KI-erstellte Werke – man sieht das den Werken ja nicht an und man setzt in erster Linie auf die Eigenverantwortung der Urheber:innen (oder eben bloss «Urheber:innen»).

Die bisherige Verwertung bleibt bestehen, ist aber ohne rechtliche Anpassungen dem Tod geweiht.

(Das werden die Rechteinhaber:innen natürlich zu verhindern wissen!)

@martinsteiger ich denke, die urheberrechtsbasierte Verwertung wird nicht verschwinden, aber als Segment kleiner werden; aufmerksamkeits- und datenbasierte Verwertungsmodelle werden zunehmen.

@georgfischer Nein, nicht verschwinden, aber schrumpfen – und das ist letztlich der Tod.

Man wird sich jedenfalls von den gewohnten, aber letztlich fiktiven heutigen Tarifen verabschieden müssen, sprich erheblich nach unten korrigieren müssen. Das wird aber natürlich ein grosser Kampf, den für die Rechteinhaber:innen geht es um viel leicht verdientes Geld und die Verwertungsgesellschaften wollen nicht schrumpfen.