Ich habe aus den Nachrichtenartikeln auch nicht verstanden, ob das pauschal für Wind&Sonne zusammen ist, oder technologiespezifisch.
Bayern z.B. soll ja fast flächendeckend betroffen sein. Bayern hat aber viel PV, aber wenig WKA, und mehr WKA in Bayern würden die Redispatch-Probleme verringern.
Also wenn das nicht technologiespezofisch ist, wäre das ein Schuss ins eigene Knie.
Dazu würde ich kombinierte Anschlüsse für PV, WKA und Akkus forcieren, für bessere Auslastung.
Das Problem sind doch nicht die paar fahrenden Autos, sondern die vielen Parkplätze. Überall stehen links und rechts Autos am Fahrbahnrand und behindern den Verkehrsfluss. Dauernd muss man selbst als Radfahrer hinter parkenden Autos warten, um den Gegenverkehr durchzulassen.
Das ist nicht ironisch gemeint. Wenn ich hier mit dem Fahrrad unterwegs bin, stehe ich laufend hinter parkenden Autos, weil ich auf der engen Straße einen Entgegekommer durchlassen muss - selbst in sogenannten Fahrradstraßen. Fahrende Autos sind überhaupt kein Problem.
Wir sind jetzt bei ~ 600 Autos pro 1.000 Einwohner. Von denen parken 95 % und fahren 5 %. Wenn wir das auf 700 Autos steigern, geht in vielen Städten nichts mehr.
Wir müssen die Zahl der parkenden Autos reduzieren.
Glaub ich nicht.
Dazu trifft er den Nagel zu sehr auf den Punkt. Stromnetze könnten wir ausbauen. Straßennetze in Städten lassen sich nicht mehr ausbauen. Da werden breite, dreispurige Straßen zur Einbahnstraße, weil zwei Spuren zum Parken benötigt werden. Die dritte Spur lässt sich nicht mehr in Parkraum umwandeln.
@giggls @sixtus.net
Wenn wir diese Parkplätze beweglich konstruieren würden, könnten alle Autofahrenden auf dem Weg von A nach B einfach auf entsprechende Parkplattformen fahren. Sie kämen so pünktlich und entspannt ans Ziel.
Vielleicht könnte noch ein findiger doitscher Inschneur eine Schutzhülle für diese Bewegtparkplätze konstruieren, die dann auch Platz für WC, Restaurant und Kinderspielecke bietet.
Genau! Freie Fahrt für freie Bürger!
@Kurt falsch. Es geht tatsächlich um die Anschlusszusage. Das sind zwei verschiedene Themen.
Gobt es denn außer Entwürfe und Aufschrei dazu schon nähere Angaben, wie viele kapazitätslimitierende Gebiete es tatsächlich gibt?
Und der Vergleich zum Stau bei Überlastungen im Netz ist halt auch etwas wild.
Aber gut, der Netzausbau bleibt wichtig.
@DerAsket @Kurt 90 Landkreise, in Bayern fast alle, sollen einer unabhängigen Schätzung zufolge betroffen sein. Reiches Ministerium rückt ja selbst keine Daten raus.
Dort könnten Netzbetreiber dann künftig im eigenen Ermessen den Netzanschluss auch kleiner Dachanlagen, die bislang Anschlussgarantie und Anschlussvorrang hatten, untersagen, ginge es nach Reiche.
Gerade für Bayern hieße das dann: nicht nur kaum mehr Windkraft, sondern auch kaum mehr Photovoltaik.
"Und der Vergleich zum Stau bei Überlastungen im Netz ist halt auch etwas wild."
Und nö, da man gerade Photovoltaik und Windkraft auch gut abregeln könnte und kann. Der Vergleich mit Stau auf Straßen ist vortrefflich.
@Kurt das widerspricht meiner Aussage ja nicht und ist trotzdem gerade ziemlich am Thema vorbei.
Ja, Erneuerbare Überkapazitäten wären wichtig. Mit der BroKo aber nicht zu machen. Die will möglichst 100% fossil und Erneuerbare wenn, dann nur in Konzernhand.
@Kurt das wird noch viel schlimmer, als unter bzw. nach Altmaier und Gabriel. Kaschiert höchstens dadurch, dass ein Teil des Solarausbaus gar nicht mehr stoppbar ist, vom Balkonkraftwerk bis zur Inselanlage.
Gute Frage.
@kdm123 PV- und Windkraftanlagen werden abgeregelt, wenn das Netz gerade nicht mehr abkann. Der ursprüngliche Vergleich mit Staus war jedenfalls zutreffender, als dein vermeintliches Physikverständnis.
Und NEIN, es geht auch NICHT um die Einspeisevergütung, sondern um die Anschlusszusage durch den Netzbetreiber!

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