Das Problem sind doch nicht die paar fahrenden Autos, sondern die vielen Parkplätze. Überall stehen links und rechts Autos am Fahrbahnrand und behindern den Verkehrsfluss. Dauernd muss man selbst als Radfahrer hinter parkenden Autos warten, um den Gegenverkehr durchzulassen.
Das ist nicht ironisch gemeint. Wenn ich hier mit dem Fahrrad unterwegs bin, stehe ich laufend hinter parkenden Autos, weil ich auf der engen Straße einen Entgegekommer durchlassen muss - selbst in sogenannten Fahrradstraßen. Fahrende Autos sind überhaupt kein Problem.
Wir sind jetzt bei ~ 600 Autos pro 1.000 Einwohner. Von denen parken 95 % und fahren 5 %. Wenn wir das auf 700 Autos steigern, geht in vielen Städten nichts mehr.
Wir müssen die Zahl der parkenden Autos reduzieren.
Glaub ich nicht.
Dazu trifft er den Nagel zu sehr auf den Punkt. Stromnetze könnten wir ausbauen. Straßennetze in Städten lassen sich nicht mehr ausbauen. Da werden breite, dreispurige Straßen zur Einbahnstraße, weil zwei Spuren zum Parken benötigt werden. Die dritte Spur lässt sich nicht mehr in Parkraum umwandeln.