Äppel des tages

MäckOS hat jetzt ein terminal mit eingebautem schlangenöl, weil… ähm… viele äppelnutzer immer wieder mal kommandos aus irgendeiner webseit in ihr terminal kopieren und danach einen rechner anderer leute auf dem schreibtisch haben.

Man könnte diesen äppelnutzern auch gleich mitteilen, dass das eine ziemlich dumme idee ist, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Aber vermutlich haben sie diese dumme idee von linux-anwendern gelernt, wo es diese form des dummen selbstschusses in beide knie durch „tipp mal curl -s [irgendeine URL] | sudo bash und du kriegst einen leckeren keks“ schon seit jahren gibt. Macht das nicht! Jedenfalls nicht, ohne vorher angeschaut und verstanden zu haben, was ihr damit eigentlich ausführt. Und selbst dann ist es noch gefährlich, denn die kreativität von cräckern, schadkohd so zu verstecken, dass man ihn nicht leicht erkennt, aber dafür leicht übersieht, ist schier grenzenlos. Dass shellskripten auch für geübtere menschen nicht ganz so leicht zu lesen sind, kommt ihnen dabei sehr entgegen.

Ihr braucht keine kindersicherung, wie sie euch von äppel angeboten wird. Ihr braucht ein gehirn und etwas digitaltechnische grundbildung. Das ist übrigens überall die grundlage der kompjutersicherheit.

#Apple #Dummheit #Heise #Link #MacOS #Schlangenöl #Security
Angriffe übers Terminal: Apple verhindert Kommando-Ausführung

Mehr und mehr Malware wird auch über Terminal-Kommandos verbreitet, die Nutzer willig eingeben. In macOS gibt es hierfür nun eine Vorsichtsmaßnahme.

heise online