@avatter ja schon.
Aber andererseits sind die russischen Atom-Lobbyisten bereit, gewissen Politikern sehr viel Geld zu zahlen, damit wir wieder ihr Uran kaufen.
Und persönliche Vorteile für eine Handvoll Politiker gewinnen natürlich immer gegen explodierende Kosten und jahrhundertelange Schäden für alle anderen.
Das Pferd ist tot, wir legen ihm einen neuen Sattel auf, dann läuft es wieder. 🤣🤣🤣
@avatter Oldie but goldie dahingehend: Wie teuer wäre eine Haftpflichtversicherung für ein Atomkraftwerk?
72 Milliarden Euro pro Jahr bei 50 Jahren Laufzeit. Die Kosten bei einem Maximalschaden liegen bei über sechs Billionen Euro.
Gut (für die Betreiber), dass die Haftpflicht für Atomkraftwerke hierzulande aber auf 250 Millionen Euro begrenzt war. (vgl. https://eay.li/3vq)
Wenn man Versicherungspflicht & Bankbürgschaft für die Kosten der Endlagerung verlangen würde, könnte man ja pro forma AKW bei den Ausschreibungen für WKA und/oder die Gas-Peaker mit bieten lassen.
Also nicht, dass ich glaube dass die ernstzunehmende Chancen hätten. Wenn überhaupt bräuchte es da einen neuen Reaktortyp der intrinsisch sicher ist *und* nur kurz radioaktive Abfallprodukte erzeugt. Und dann auch noch preislich kompetitiv mit Erneuerbaren... Als ob...
Das Wichtigste in Kürze
- Atomstrom ist die teuerste Form der Stromerzeugung mit bis zu 49 Cent pro kWh.
- Die Entsorgung radioaktiver Abfälle kostet bis 2100 vorraussichtlich rund 170 Milliarden Euro.
- Ein Neustart alter Atomkraftwerde ist technisch kaum möglich und wirtschaftlich nicht sinnvoll.
- Neubauten sind teuer, dauern lange und behindern den Ausbau erneuerbarer Energien.
@avatter meiner Kenntnis nach ist das alles richtig was auf dem Bild geschrieben ist.
Atomstrom ist teuer und für Deutschland ist es nach dem Beschluss des Atonausstiegs ein Wiedereinstieg nicht sinnvoll. Wirtschaftlich wäre dies Schwachsinn und politisch sogar unmöglich (gibt niemanden der die Kraftwerke betreiben möchte).
Die Aussagen von @hannes99 im Kommentar hingegen sind irreführend und inhaltlich falsch 1/2