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Das ist ein Schuppen, dessen Dach wir nach hinten verlängert haben um mehr Solar unterzubringen. Das sind ca. 30kW Solar und die werden gepuffert von 30kWh-Akkus. Es gibt zwei Wallboxen und das ist nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden, also man tankt nicht einmal aus Versehen schmutzigen Strom.
Solar wie auch Akku wird noch ausgebaut, aber das Wetter macht uns gerade einen Strich durch die Rechnung. Vorher hatte ich nur eine kleinere Anlage, wo ich manchmal Strom aus dem Netz nehmen musste, aber die hier reicht im Vollausbau, dass 2-3 Autos zu 100% mit Solar fahren können.
Das spannende ist, dass die Kommune das verbieten wollte, weil Belastung fürs Stromnetz und so, obwohl es von Anfang an als Insellösung geplant war. Erst als es vor Gericht ging haben sie eingelenkt und die Genehmigung erteilt.

Edit: Einheiten korrigiert.

#ev #verkehrswende #solar #solarpunk

@littlealex Genehmigung für den, zugegebenermaßen XXL-Carport? Denn für die PV darauf (oder auf der Halle/Scheune, für einen "Schuppen" ist es etwas groß) braucht es keine.
@hannes99 @hannes99 Der Carport brauchte eine Baugenehmigung, die er auch anstandslos bekommen hat. Die Solaranlage ist ein wenig kniffelig, da sie über Flurstückgrenzen hinweg geht. Ausserdem war die Genehmigung für die höhere Dachlast nötig, zumindest meinte der Monteur das und deswegen wurde das eingereicht. Anyways, ich denke nachdem die den Begriff Inselanlage gegooglet hatten, war denen auch klar, dass das Argument Stromnetz nicht zieht. Warum sie das nicht gleich gemacht haben, entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich fürchte die Begründung ist mal wieder Sachsen. Solar böse und wenn man einen Grund findet es zu verbieten, dann macht man es auch.
@littlealex und für die Feststellung brauchte es ernsthaft erst eine Gerichtsverhandlung? Die Flächenlast von PV beträgt 12-15 kg/m², nichts gegenüber den zu berücksichtigenden Gebrauchslasten, Wind(druck)- und Schneelasten (selbst in schneearmen Regionen). Genauso gut hätte ein schwereres Trapezblech eingesetzt werden können und das Gesamtgewicht der Konstruktion ist m.W. nicht Teil der Baugenehmigung. Sehe hier weiterhin keinen Genehmigungsbedarf, unabhängig vom Netzanschluss.
@hannes99 Nein, bis zur Verhandlung kam es nicht. Mein Anwalt hat die Schrift eingereicht und kurz darauf kam das ok der Kommune.
Und ja, bin bei dir beim ganzen Rest...

@littlealex ich denke, wir bewegen uns dort auf derselben Schiene, wie bei (den vielen) Wohnkonzernen, die mit vorgeschobenen Begründungen, für die es überhaupt keine Rechtsgrundlage gibt, Balkonkraftwerke versuchen zu verhindern. Ganz nach dem Motto: "drohen können wir ja mal, die meisten knicken eh ein!"

Du hättest die InselPV genau genommen nirgendwo (an-)melden müssen, auch über mehrere Grundstücke hinweg nicht, da ohnehin keine bauliche Trennung (mehr) vorhanden. Nur eben bei Netzanschluss

@littlealex ... und dann eben auch nur dem Netzbetreiber sowie, im Erfolgsfalle, nach Netzanschluss im Marktstammdatenregister und ggfs. noch dem Finanzamt. Nicht aber der Kommune.
@littlealex fun fact: ausgerechnet Sachsen hat die höchste bundeslandweite Förderung für Balkonkraftwerke (Bayern die niedrigste), sowie Leipzig eine der höchsten Städteförderungen für BKW! Das geht dann komischerweise schon.