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Das ist ein Schuppen, dessen Dach wir nach hinten verlängert haben um mehr Solar unterzubringen. Das sind ca. 30kW Solar und die werden gepuffert von 30kWh-Akkus. Es gibt zwei Wallboxen und das ist nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden, also man tankt nicht einmal aus Versehen schmutzigen Strom.
Solar wie auch Akku wird noch ausgebaut, aber das Wetter macht uns gerade einen Strich durch die Rechnung. Vorher hatte ich nur eine kleinere Anlage, wo ich manchmal Strom aus dem Netz nehmen musste, aber die hier reicht im Vollausbau, dass 2-3 Autos zu 100% mit Solar fahren können.
Das spannende ist, dass die Kommune das verbieten wollte, weil Belastung fürs Stromnetz und so, obwohl es von Anfang an als Insellösung geplant war. Erst als es vor Gericht ging haben sie eingelenkt und die Genehmigung erteilt.

Edit: Einheiten korrigiert.

#ev #verkehrswende #solar #solarpunk

@littlealex wie sieht es mit der Baugenehmigung aus: gilt das als carport oder als PV-Aufständerung, was zumindest hier in NRW ein Kniff ist, Sachen genehmigt zu bekommen…

@Nasenklopfer Das hier ist Sachsen und Sachsen ist Dunkeldeutschland....

Das wurde in zwei Schritten gemacht. Das Dach wurde als Carport genehmigt und die Größe war nur möglich, weil das Gelände ab der Betonmauer Gewerbegebiet ist (war mal eine Gärtnerei). Nach oben ist es Wohngebiet und da wäre das nie genehmigt worden.
Die Solaranlage war dann der 2. Schritt und da hatte sich die Kommune erst quer gestellt. Ich vermute, dass die nicht wussten, was eine Inselanlage ist und erstmal nein gesagt haben.

@littlealex danke für die schnelle Antwort!