#AbendGedanken

Ich war heute Nachmittag mit einer lieben Kollegin in der Stadt zum Kaffeetrinken verabredet. Wirklich keine große Sache, nur ein bisschen Klönen, Updaten, Austausch in netter Umgebung.
Nach knapp eineinhalb Stunden haben wir uns verabschiedet, ich habe noch ein paar Sachen eingekauft - und habe es nur noch mit allergrößter Mühe nach Hause geschafft.
Und zuhause ging erstmal gar nichts mehr.

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#LebenMitAutismus #SpoonieLife #Stimming #Overload #AutisticBurnout

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Irgendwann habe ich mir dann was zum Abendessen machen können - und schaue jetzt zum x-ten Mal Twilight.
Stimming,Gewohntes, keine Aufregung, allmählich beruhigt sich mein System wieder.

Und ich frage mich, mal wieder, was habe ich falsch gemacht? Was habe ich übersehen? Was habe ich nicht bedacht?
An welcher Stelle setzt der Overload ein? Gibt es Warnzeichen? Wie kann ich besser auf mich aufpassen?

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Und: wie soll ich so je wieder arbeiten können? Wie soll ich je wieder regelmäßig über einen längeren Zeitraum mit Menschen in Kontakt sein, wenn schon ein kurzes Treffen mich so überlädt?

Manchmal bin ich es so müde...
Aber ich weiß auch, das geht vorbei, morgen sieht schon wieder anders aus. Und rausschreiben tu gut.

Danke, dass ich das hier mit euch teilen kann. Das hilft sehr.

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@Sagesse
Boah wie gut ich das kenne!
Ich finde es inzw. einfacher, die deutlicheren Warnsignale zu hören. Vielleicht, weil die Latte inzw. so tief hängt, auch durch jahrelange Übung.
Oft kommen, früher, als mir lieb ist, schon Warnungen, leisere, über die ich dann leider hinweg gehe. Diese leisen Alarmsignale sind bei mir vermutlich die wichtigeren, um einem Overload vorzubeugen. Allerdings gibt es Umgebungen, da geht's dermaßen ratzfatz, dazu gehören Geschäfte in der Stadt, Baustellen, ...