Das muss diese „Soziale Gerechtigkeit“ sein! 🤡
Ich hoffe, das wird breit zur Kenntnis genommen. (Transferleistung ist ja auch die Rente und das BAföG, die GKV, etc.)
Das muss diese „Soziale Gerechtigkeit“ sein! 🤡
Ich hoffe, das wird breit zur Kenntnis genommen. (Transferleistung ist ja auch die Rente und das BAföG, die GKV, etc.)
Was ist, wenn das daher kommt, dass alle brüllen, um gehört zu werden?
Wenn alle brüllen, versteht man nur den, der die einfachsten Sätze am lautesten brüllt. Da kann keine sachliche Diskussion bei rauskommen.
Vielleicht ist mit Zurückhaltung doch etwas zu ändern, nämlich dass es leiser wird und wieder mehr Menschen in der Lage sind, zuzuhören. Auch wenn damit die eigene Meinung vorrübergehend in den Hintergrund rückt.
klingbeil muß deutlich weniger teiggesichtig daherkommen.
@Teskariel Mir würde schon reichen, wenn sie überhaupt mal sagen, was ihre Zukunftsvision ist. Ich nehme weder viel Substanzielles in der Analyse noch in der Lösungen der tatsächlichen Probleme aus der Richtung war. Und ich glaube, das liegt nicht an fehlender Lautstärke oder Emotionalität.
Allein die komische Einschätzung, sie würden von den Menschen als Partei wahrgenommen, die etwas für Transferleistungsämpfänger*innen täte. Häh? Die werden als die Partei wahrgenommen, die für gar nichts steht. Die streben dem Papier nach immernoch den "demokratischen Sozialismus" an, fühlen sich aber anscheinend am wohlsten in so einer Art Betriebsrat-Rolle in CDU-Regierungen.
Liebe Milliardäre: ihr könnt ganz beruhigt sein! Die SPD stellt immernoch den Finanzminister!
Und liebe Exzellent-Verdienenden: ihr wisst ja, wie es geht: Sparschwein GmbH gründen, Einnahmen umleiten, später zu max 25% auskehren oder Vermietungs-Immobilien kaufen.
@Laird_Dave naja 6stellig wird wohl nicht schon reichen.
Der Bereich 48K bis 250K ruft demnächst den YouTube-Steuerberater an.
Es ist doch immer nur die "hart arbeitende Mitte" um die es jedem geht.
@AwetTesfaiesus
Es ist faszinierend, wie sich die SPD in ihrer "Analyse" exakt nur auf ein Aspekt der Probleme (oder Vorwürfe) stürzt und nun alles nur aus diesem einen Punkt extrapolieren will.
Na ja, dann geht sie den Weg der FDP. Bitter, aber so nicht mehr zu ändern.
@beandev
Jupp, die nannte sich einst 'Partei der Besserdienenden' 🤭
@T3Z
Du gehörst, laut SPD, nun mal nicht zur hart arbeitenden "Mitte". 🤷
Das Sozial nimmt der Partei sowieso niemand mehr ab.
@AwetTesfaiesus
@AwetTesfaiesus Wäre das nicht sowieso viel einfacher?Jeder, der über Kapitaleinkünfte sein Leben deckt, wählt automatisch die CDU, wer mehr als 4.000 aber weniger als 15.000 verdient die Grünen, alles zwischen 3-4.000 die SPD und den Rest bekommt die Linke, die ja aber extremistisch ist und daher noch von Dobrindt verboten wird.
Es gibt keine Wahltermine mehr, sondern mit der Abgabe der Steuererklärung werden die Stimmen automatisch zugeteilt.
@Mr_Chons
Ich empfehle die Wiedereinführung des preußischen Dreiklassenwahlrechts. Empfänger*innen von Transferleistungen haben nix zu sagen. Und fürs Gemüt will ich unsern alten Kaiser Willem wiederham.
Unnütze Esser aussortieren hat in Deutschland ja Tradition. 🙃
Der Herr Klingbeil leidet auch schon unter Realitätsverlust. "In Arbeit" und 4000€? Die Leute "in Arbeit" die in mies bezahlten Servicejobs z.B. sein Abgeordnetenbüro putzen oder beim "Arbeitsessen" die Getränke servieren ihm die bestellten Einkäufe nach Hause liefern oder oder oder ... die gehen ihm am Arsch vorbei.
Das "sozial" im Parteinamen bräuchten die am dringendsten, die er hier ausgrenzt. Was für ein mieser Typ.
Sorry, ich versteh die Dichotomie der #SPD nicht. Wieso kann man nicht einfach die Bevölkerung in ihrer Gesamtheit in den Blick nehmen und sich darum kümmern, dass es einer möglichst großen Zahl darin möglichst gut geht...
Als würde es sich ausschließen, sich für Arbeiter, Kinder und Rentner einzusetzen, die ja teilweise nebenbei auch noch Transferleistungen beziehen...
@AwetTesfaiesus ach das erinnert mich an eins meiner Radikalisierungsevents. Als ich in einem Kurs war um Bewerbungsgespräche gut führen zu können, und die Leitung meinte "übliches Einstiegsgehalt von 80.000€"
Genau diese Menschen.
In so vielen Bereichen können Leute sich diese Höhe von Gehalt nicht vorstellen. und für andere ist das der Betrag mit dem man anfängt.
@AwetTesfaiesus Ich befürchte, die Umfrage wird hart fehlinterpretiert.
Es wird so getan, als ob 60% der Leute denken, die Partei mache für 10% der Menschen (8 Mio in den Mindestsicherungssystemen) Politik.
Die Frage muss sein:
Wie viele der 60% sind gerade oder waren schon ein Mal im Leben von Transferleistungen abhängig oder sehen die reale Möglichkeit. dass sie mal davon Gebrauch machen müssen werden?
Hier liegt meiner Meinung nach das Wählerpotential der SPD.
@AwetTesfaiesus
Lars Klingbeil kann nicht ernsthaft glauben, dass das Problem darin läge, dass sich die SPD um irgendeine Gruppe "zu viel" gekümmert hätte.
Nicht angesichts dieser seit Jahrzehnten schwelenden sozialen Multikrise aus Inflation, Mietenexplosion, Niedriglöhnen, Kinder- und Altersarmut, Pflegenotstand etc, bei der die SPD bestenfalls zugesehen, meistens aber Öl ins Feuer gegossen hat.
Als ob die Partei überleben würde, wenn sie nur noch für Leute mit 3-4k Monatseinkommen da wäre
Wo ich mitgehe, ist dass die von Klingbeil angesprochene Gruppe der 3-4k verdienenden, völlig aus dem Blick geraten ist.
Denn, die die 3-4k verdienen sehen, dass sie mit diesem Geld keine Auswahl auf dem Wohnungsmarkt haben, kein Haus oder sonst irgendetwas aufbauen können. Sie kommen vielleicht maximal gerade so in irgendeiner Wohnung ganz okay um die Runden.
Gleichzeitig sind das oft ziemlich wichtige Berufe, die diese Menschen machen (z.B. Sanitäter, Polizisten, Müllwerker, MFAs, etc.).
Und: Klingbeil spricht hier viel über die Wahrnehmung der SPD. Und ich verbinde die SPD aktuell auch nicht damit, dass sie sich um die Arbeiter kümmert (unabhängig davon, ob das wirklich zutrifft).
@SnejPro und denkst du, deren Lage ist ein Schicksalsspruch, in Gottesurteil, eine Laune der Moiren?
Oder ist ihre Situation vielleicht das Ergebnis einer von der SPD so maßgeblich, wie von keiner anderen Partei geprägten, Steuer- und Wirtschaftspolitik?
Nein, eben nicht. Darum geht es Klingbeil doch? Dass die SPD diese Gruppe völlig aus dem Fokus verloren hat.
@SnejPro Ich verstehe, was Du meinst; Ich denke, du unterschätzt die Bissigkeit, in meinem Kommentar.
Ich frage mich, ob sie diese Gruppe nicht im Gegenteil an Messer geliefert hat.
Das ist nicht dasselbe, wie "aus dem Fokus verlieren".