Sänk ju for wähling die CDU, zur Belohnung streichen wir euch die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern.
Mehrbelastung von 225 € für Familien.
#cdu #krankenversicherung
https://www.tagesspiegel.de/politik/mehr-belastung-fur-familien-ende-der-kostenlosen-mitversicherung-im-gesprach-15389327.html
Mehr Belastung für Familien: Ende der kostenlosen Mitversicherung im Gespräch

Die Krankenkassen stecken im Defizit – nun prüft die Regierung eine weitreichende Reform. Laut einem Zeitungsbericht gibt es Gespräche, die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner abzuschaffen.

Der Tagesspiegel
@Mirabeaulacht Ist doch richtig so. Warum sollen gesetzlich Versicherte Singles für die kostenlose Krankenversicherung von Ehepartnern aufkommen? Zudem wird das ja aktuell über Versicherungsbeiträge finanziert. Reiche Leute und Spitzenverdiener tragen also überhaupt nichts dazu bei, weil die privat versichert sind. Daher ist die Familienversicherung krass unfair und es ist richtig so, dass das schrittweise abgeschafft werden soll.
@nilscb @Mirabeaulacht Hmm ... krass unfair? Und was ist z.B. mit Frauen, die sich mangels KiTa um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern?
Wäre es dann nicht auch krass unfair, daß Raucher, Alkoholiker u.a. "mitfinanziert" werden? Und die Empfänger von Grundsicherung?
Wer glaubt, der Abbau des SV-Systems wäre mit der Abschaffung der Familienversicherung abgeschlossen, der irrt.
Die Frage ist außerdem, wie sich das ganze dann steuerlich auswirken wird?! Daran scheint keiner zu denken?
@die_Leo @Mirabeaulacht Ja, krass unfair. Wenn sich es zu wenig Kitaplätze gibt, dann muss dafür gesorgt werden, dass es genügend gibt. Und wenn jemand sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern muss, dann muss er vom Staat unterstützt werden und nicht nur von unverheirateten gesetzlich Krankenversicherten, denn dann tragen auch Reiche und Spitzenverdiener was zu bei…
@die_Leo @Mirabeaulacht …Und ja, Gesundheitskosten durch Rauchen und Alkohol, sollten nicht durch Krankenkassenbeiträge, sondern durch Tabak- und Alkoholsteuern finanziert werden. Dann würden die Krankenkassenbeiträge ordentlich sinken und viel weniger würden sich privat versichern, was auch die Beiträge etwas senken würde…
@die_Leo @Mirabeaulacht Die Grundsicherung ist überhaupt nicht unfair. Die Grundsicherung ist steuerfinanziert. Dementsprechend wird sie von allen finanziert, nicht nur von unverheirateten gesetzlich Krankenversicherten. Dazu noch mit progressiven Steuersatz ohne Beitragsbemessungsgrenze, zumindest bei der Einkommenssteuer.
@nilscb @Mirabeaulacht Was viele nicht sehen wollen: diese sog. "Reformen" werden schrittweise in eine komplette Privatisierung der Absicherung führen. Ganz nebenbei verliert die Demokratie! Wenn eine Einsparung im niedrigen einstelligen Milliardenbereich wichtiger ist, dann mal viel Spass damit ...🤔
@die_Leo @Mirabeaulacht Geringere Krankenkassenbeiträge führen doch zu genau dem Gegenteil. Nicht zu Privatisierung, sondern zu mehr gesetzlich Krankenversicherten. Und wo die Demokratie verlieren soll, wenn endlich mal eine sinnvolle Reform passiert, das müsstest du mir mal erklären.
@nilscb @Mirabeaulacht Hmm ... hier im Dorf gibt es einige Familien, für die wären 225 € p.m. Zusatzkosten sehr viel Geld! Wo müßten die Sparen? Bei Freizeit, bei sozialer & kultureller Teilhabe (auch der Kinder!!) UND beim Umweltschutz.
Solidarität hat viele Seiten. Den sozialen Egoismus Superreicher kritisieren, selber aber genau das anstreben?
Übrigens: wie kommst Du auf niedrigere KV-Beiträge? Der Regierung geht es, soweit mir bekannt, nur um eine angebliche Stabilisierung!