RE: https://mastodon.social/@guy_bockamp/116267333329273814

Du kannst die Ökonomie doof finden, aber ihr ist das völlig egal. Selbst wenn du Wirtschaftsministerin bist.

Nachfragevernichtung ist der einzige Weg. Und weil wir alle wollen, dass nicht Rettungswagen und Feuerwehr einfach jeden 2. Anruf ignorieren, müssen alle anderen >20% sparen. Jetzt sagt es auch die #IEA:

https://www.heise.de/news/Oelkrise-im-Nahen-Osten-Energieagentur-fordert-Homeoffice-und-Tempolimit-11220248.html

Also: viel, viel weniger verbrauchen!

Manches in der Ökonomie hat halt gute Evidenz und wurde reichlich oft reproduziert.

@guy_bockamp

Manche Planwirtschafts-Ideologen sehen ihre Zeit als gekommen.

Weg mit den Freiheitsrechten. Kein Vertrauen in die ökonomische Vernunft noch weniger in den Gemeinsinn der Menschen.

@finche @guy_bockamp Wenn man eine koordinierte Reduktion der Nachfrage nach Öl (eine "Linksverschiebung der Nachfragekurve") ablehnt, um auf die Reduktion des Angebots zu reagieren, muss man aber auch einen Preis von 3, 4, 5 € akzeptieren (oder was auch immer der Preis ist, an dem die Nachfrage elastisch wird).

@dancing_goblin @guy_bockamp

Das ist die Frage.

Es gibt ein größeres Instrumentarium zur Marktbeeeinflussung als hier angenommen.

Die Einschränkung der Freiheit aller ist das schärfste Schwert.

@finche @dancing_goblin weiß nicht, wohin das Argument führen soll. Ökonomische Vernunft schließt Marktregulierung mE nicht aus.

Eine Vorgabe, die Verbrennermobilität abzuschaffen (China) scheint mir ökonomisch nicht unvernünftig

@guy_bockamp @dancing_goblin

Es ist eine Warnung vor unbeabsichtigten Nebeneffekten einer gut gemeinten Maßnahme.

Hist. Beispiele zeigen, daß derartige Planwirtschaften letztlich scheitern.

Ich plädiere keineswegs für ein fröhliches "Weiter so!", möchte aber auf die Unmöglichkeit hinweisen, das komplexe Geschehen zu verstehen oder gar zu steuern.

Ich will keine Verbotsschnellschüsse in einem anrollenden Tsunami.

@finche @dancing_goblin diese Warkung ist grundsätzlich berechtigt; aber das bedeutet nicht, dass man ökonomisch tatenlos bleiben muss.

@guy_bockamp @dancing_goblin

Das habe ich auch nicht gesagt.

Schlau wäre es, kurzfristig den Verbrauch zu treffen, der unnötig oder problemlos substituierbar ist.

Und langfristig auf Verhaltensänderung zu setzen.

Finde ich.

Wir müssen uns klar sein, daß das was kommt, viel, viel mehr ist als eine höhere Tankrechnung. Die Grünenkampagne ist unerträglich populistisch.