Um unabhängiger von #Erdölimporten zu werden, wäre eine Stärkung des öffentlichen Personenverkehrs enorm wichtig. Hier sind die Kosten seit 2022 ebenfalls massiv gestiegen. Dabei sind vor allen Dingen Menschen mit sehr niedrigen Einkommen auf den #ÖPNV angewiesen. Trotzdem diskutieren wir momentan fast nur darüber, wie wir die Spritpreise ⛽ senken können, und was ist mit den Tickets für #Bus und #Bahn 🚍🚆?
@VQuaschning ÖPNV? Autolobbyrepublik! 😡
@ujay68 Es geht nicht nur um das Auto. Es ist die Wertschöpfungskette von Öl.Die Raffinerie ist auf einen stabilen Grundstrom an Kraftstoffnachfrage angewiesen.
Dieser Massenstrom trägt die gesamte Verarbeitung – auch die Herstellung der Folgeprodukte.
Bricht dieser Strom weg, verliert das System seine wirtschaftliche Grundlage und muss sich neu ausrichten.
Gelingt diese Anpassung nicht rechtzeitig, wird die Raffinerie unrentabel.
@VQuaschning Nicht allzu seriös unterschiedliche Referenzzeiträume zu nutzen 🙄
@Isurandil @VQuaschning Außerdem wird ein Pauschalpreis mit einem Streckenpreis verglichen. Der Pauschalpreis von 9€ war dabei von Anfang an nur eine temporäre Subventionen.
Ich bin auch der Meinung, dass der ÖPNV für Bedürftige billiger werden müsste und für alle nicht teurer werden darf.
Dieser Vergleich ist dennoch sehr auf die These Zugeschnitten.
@VQuaschning Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Ih denke außerdem, dass die reine Umwandlung der Verbrenner zu e-Autos viel zu kurz greift, denn das ist doch auch nur wieder motorisierter Individualverkehr mit enormem Ressourcenverbrauch (allein diese massiven und extrem schweren SUVs, vom Straßen(aus)bau ganz zu schweigen). Ein attraktiver ÖP(N)V mit Ausbau in ländlichen Regionen würde so manchen vom Auto wegrennen können. Dazu gibt es einengroßen Personenkreis, der nicht oder nicht mehr Auto fahren kann oder will. An die ist bei dieser Bundesregierung überhaupt nicht gedacht.
@VQuaschning wäre eine solche Grafik nicht interessant für den Vergleich der Kosten einer Strecke von 100km außerorts oder 10km Innerorts?
@VQuaschning wobei bei der jeweils kostengünstigsten Betrachtung die Grafik gleich wäre. Das hilft also nicht weiter. Dann ist es höchstens wieder ein Vergleich der absoluten Kosten und die sind doch sehr individuell.
@Hoody @VQuaschning Ob man 10km oder 100km fährt, der prozentuale Kostenanstieg über die Zeit bleibt gleich.
Ja, dabei geht man von einem durchschnittlichen Verbrauch aus.
@VQuaschning mein Monatsticket ist seit Anfang 2022 um ca 40% günstiger geworden.
Bitte nicht ähnliche Chart-Tricks anwenden wie die Gegner der wissenschaftlichen Methode.

@fataqe

Statistischer Ausreißer?

@tschaefer mein beispiel? Nein.
In Großstädten war ein Monatsticket in der Größenordnung 100€ vor dem Deutschlandticket, jahrelang. Heute rechne ich das D Ticket.

Beim 9€ Ticket anzufangen zu rechnen ist das ausnutzen des Ausreißers.

@fataqe
Ich wohne selbst in einer Großstadt. Dort kostet der Innenraum praktisch genauso viel wie das Deutschlandticket.
Mit einer kurzen Ausnahme vor vielen Jahren gehen die Preise für den ÖPNV hier nur nach oben.
Auch wenn einige Fernpendler durchaus "profitieren" .

Heute und morgen entfällt die Leistung durch Streik.

@tschaefer meistens ist es anders. Gab ja erst vor paar Tagen die Pressemeldung vom ADAC.
Natürlich sind die Ticketpreise und damit die Öffikosten über die Jahre gestiegen. Aber das D-Ticket hat die für die meisten die vorher Öffis gefahren sind massiv gesenkt. Dass man mit dem 9€ Ticket anfängt, die Pause bis zum D-Ticket ignoriert und so tut als sei es nur gestiegen ist Irreführung.
Wenn man es fair vergleichen will, kann man halt keine landesweiten Aussagen treffen.
@fataqe @tschaefer In Dresden kostete das Monats-Abo-Ticket Anfang 2022 53,70 Eur. Mittlerweile (März 2026) sind es 71,80 Eur.

@tschaefer @fataqe ich müsste ca 120€ bezahlen, gäbe es das Deutschlandticket nicht.
Allerdings macht es nur die Rechnung für Menschen die sowieso schon Vielfahrer sind günstiger. Einen Flatrate-Moment haben wir halt wieder abgewürgt. Dass also eigentlich alle ein Deutschlandticket hätten und gar nicht mehr über den Preis einer Fahrt nachdenken, und überlegen: Wir sind 3 Personen, ist das Gruppentagesticket oder die Autofahrt incl. Parken günstiger?

Das Problem des ÖPNV ist leider dass er außerhalb von Großstädten schnarchlangsam ist: niedrige Frequenzen und schlechte Anschlüsse machen aus 15min mit dem Auto 50min mit dem Bus. Da denke ich auch nicht nach.

@VQuaschning Ich stimme zu. Aber die Grafik ist natürlich stark tendenziös. Sie würde deutlich anders aussehen, würde man auch die Preise vor dem 9€-Ticket integrieren, z.B. 84€ für Berlin-AB im Jahre 2020 vs. 63€ aktuell für ganz Deutschland.
@truhe @VQuaschning und Berlin war dabei immer einer der günstigeren Verkehrsverbünde...

@asltf @truhe @VQuaschning

Berlin hat aber immer noch keine Ergänzungen zum Deutschlandticket für die Mitnahme von weiteren Personen oder Fahrrädern oder auch Bikesharing wie DVB/VVO im Angebot oder die Integration von Schüler:innen-Tickets und Sozialrabatten wie Hamburg. Stattdessen hat die aktuelle Berliner Landesregierung viel Geld für ein isoliertes 29 € Ticket verschleudert und es dann wieder eingestellt.

@VQuaschning Der Witz daran ist doch, dass ein günstiger und funktionierender ÖPNV definitiv den Spritpreis senkt. Aber das verstehen die ja nicht.
Siehe
https://climatejustice.social/@mohs/116215319782236611
@VQuaschning die 49€ als Basis hätte auch gereicht, waren ja dann doch 18% und noch einmal 8%, Ende offen
@VQuaschning
Was viel zu oft unter den Teppich gekehrt wird, sind die externisierten Kosten, die der PKW-Verkehr sowieso schon verursacht.
Allein wegen der Personenschäden zahlen wir Jahr für Jahr 50 bis 80 Mrd €. Damit kann amn den öffentlichen Verkehr dreimal komplett finanzieren.
@VQuaschning Nicht nur, dass der #ÖPNV wirklich teuer ist. Auf meiner Strecke fährt einfach drei Wochen lang ein Schienenersatzverkehr. Ich habe jetzt bis zu vier Stunden Fahrtzeit am Tag anstatt 1½ Stunden und das ist wenn auch zeitlich begrenzt eine echte Belastung.
@VQuaschning Warum? Wir leben in der Autorepublik Deutschland; die Wörter "ich" und "Verkehr" sind oft Synonyme für "Aut0".
@VQuaschning Stimme meinen Vorrednern zu. Die Grafik mit prozentualen Steigerungen des 9€ Tickets ist unseriös.

@VQuaschning

Wir reden über Spritpreise, weil auf 1000 Menschen 600 Autos kommen. Wenn wir die U18, die nicht wählen dürfen, abziehen, ust die Autodichte nicht höher. Das eigene Auto ist - neben der Staatsbürgerschaft - der zweite gemeinsamme Nennner der Deutschen und beliebter als das eigene Kind.

@byggvir Dass das Auto für viele immer noch Statussymbol ist, sehen wir leider an den ständig steigenden Verkaufszahlen für SUVs. Trotzdem kann ein Auto als Statussymbol besessen, aber dann doch der ÖPNV verwendet werden. Gerade in Ballungszentren ist der trotz jeder Menge Mängel oft schneller und bequemer, sofern er nicht mit den Staussymbolen im Stau steht.

@VQuaschning

Ich finde ÖPNV auch gut. Aber mit der schlechten Grafik machst du dir dein Argument kaputt. Wie würde sie aussehen, wenn du die Preisstruktur des ÖPNV auch am 1.1.22 auf 100% gesetzt hättest?

@VQuaschning Ich fände den Referenzwert 1.6.2023 seriöser. Das 9€-Ticket war sehr gut, aber es war direkt nur temporär angelegt. Das 49€-Ticket hatte (bzw. hat noch?) den Anspruch, Menschen dauerhaft zum Umstieg zu bewegen und war über fast zwei Jahre stabil im Preis (Frühjahr 2023-Ende 2024). Dadurch konnten Menschen ab Mitte 2023 z.B. ihr Auto verkaufen und langfristig planen.

Mit 49€=100% würde ich die Grafik auch gerne weiter teilen.

@VQuaschning
Frau Palla weist immer wieder darauf hin, was in den letzten Jahren "vermerkelt" wurde. Dieser kontinuierliche Rückbau, dauert wenn es richtig gemacht wird, mindestens 10 Jahre und wird jetzt ganz schön teuer. Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, aber hartnäckig ignoriert. Da hat man lieber in veraltete nicht funktionierende Projekte (Stuttgart 21) investiert.
@VQuaschning Der Aktienmarkt ist heute die Arena, in der die „Leute“ durch Gier und Angst manipuliert werden, während die reine Rationalität erkennt, dass das System nur noch durch künstliche Liquidität und technologische Versprechen am Leben erhalten wird.
@VQuaschning
Dreh und Angelpunkt ist kommunale Kohle und. Länder Bundes Zaster.
Kommunen müssen mit 14% kohle 25 Aufgaben abliefern
Dazu dann noch Öpnv für umme fällt unter ist nicht.
@VQuaschning zumal da die Umstellung auf Elektro viel besser läuft, strategische Förderung!

@VQuaschning ÖPNV ist nur was für lOsEr! Und somit entbehrlich.

Mensch das kann man aber wissen, wenn man im Thema ist!

Abenteuer im Bahnland Bayern Wenn man mit dem RE 2 (Hof – München) von Nord nach Süd durch Bayern reist, kann man schon arge Zweifel bekommen, ob die DB das mit dem Betreiben von Bahn irgendwann mal… | Edmund L.

Abenteuer im Bahnland Bayern Wenn man mit dem RE 2 (Hof – München) von Nord nach Süd durch Bayern reist, kann man schon arge Zweifel bekommen, ob die DB das mit dem Betreiben von Bahn irgendwann mal wirklich vernünftig hinkriegt. Zusätzlich zur kaputten Infrastruktur bei Weiden hatten wir jetzt 16 Stunden lang den Bahnübergang München-Feldmoching kaputt, und 6 Stunden lang funktionierte der Bahnübergang Puling nicht. Das bedeutet große Verspätungen auf der S1, keine S-Bahnen nach Freising, und für die Reisenden im RE, die den Raum München mit großer Verspätung erreichen, weitere Verzögerungen und Halte auf der Strecke kurz vor Erreichen des End- oder Umsteigepunkts. Neben den Problemen mit dem RE 2 (der auch immer wieder zwischen Hof und Regensburg komplett entfällt – schon Anfang März hieß es "Eingeschränkte Diesellok Verfügbarkeit") kommt dazu, dass der RE 3 aus Passau ausgedünnt ist (wg. Umleiter Generalsanierung) und immer wieder in Moosach statt am Hauptbahnhof endet. Viel Freude bei den Fahrgästen, wenn sie dann versuchen in eine verspätete und am Wochenende (und auch immer wieder werktags) oft nur zweiteilige S1 umzusteigen. Was sehr stark auffällt und die Fahrzeit extrem negativ beeinflusst: Das Fahren auf Befehl scheint die DB überhaupt nicht hinzubekommen. Der RE 2 stand vor der Problemstelle noch lange, nachdem der Gegenzug vorbei war, und kam im Verlauf des eingleisigen Betriebs (bis Neustadt/Waldnaab) noch zweimal länger zu Stehen. Der Raum München wurde daher mit über 40 Minuten Verspätung erreicht. Die Anschlüsse waren natürlich weg – wir hatten Reisende nach Zürich oder Augsburg dabei, die z.T. bereits Baustellen im Pegnitztal und bei Donauwörth umgehen wollten, und Weiterreisende zur Werfenfelsbahn waren gezwungen, mit der S-Bahn erstmal Pasing zu erreichen. Alles kein Vergnügen bei so großen Abweichungen vom (Baustellen-)Fahrplan. Ich weiß nicht, ob die sehr langen Verzögerungen bei Fahren auf Befehl an personellen Problemen liegen, oder die einzuhaltenden DB-Vorschriften wirklich so bahnbehindernd sind. Jedenfalls ist das bei den heutigen Anforderungen an Bahnbetrieb bei Weitem nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht können Mitarbeiter von Deutsche Bahn, DB InfraGO oder DB Regio hierzu mal etwas in die Kommentare schreiben. cc Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter Bärbel Fuchs

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@VQuaschning Ich verstehe nicht wirklich, warum man sich einer so tendenziösen Grafik für ein richtiges und wichtiges Anliegen bedient. Das ist kontraproduktiv und nutzt nur den Autofetischisten. Mich würde ein seriöser Preisvergleich interessieren (etwa über die letzten 10 Jahre zwischen den Kosten für den Nahverkehr in Großstädten und dem Benzinpreis). So aber erweist man diesem Bemühen um Relativierung des Benzinpreisgejammeres einen Bärendienst.
@VQuaschning Es sind ja nicht nur die Preise für den OPNV, die Verbindungen sind gerade im ländlichen Bereich zusätzlich das Problem. Preislich ist es der Wahnsinn! Würde ich mit dem Zug zur Arbeit fahren. 25km einfach mit dem Auto würde ich das Tagesticket 32 € kosten!! Da lohnt sich das D-Ticket auf jeden Fall. Anbindung und Fahrzeiten sind leider das andere Problem.