Nach 20 Jahren Anonymität haben Reuters-Journalisten Banksy enttarnt. Das ist aber kein Erkenntnisgewinn, nur ein zerstörtes Geheimnis eines Künstlers. https://taz.de/!6163029
Banksy durch Journalisten enthüllt: Ist das Recherche oder kann das weg?

Nach 20 Jahren Anonymität haben Reuters-Journalisten Banksy enttarnt. Das ist aber kein Erkenntnisgewinn, nur ein zerstörtes Geheimnis eines Künstlers.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@tazgetroete
Leidenschaftlicher Diebstahl
"lass meine Hand los"

Der Fankult ist kein reines Produkt des Kapitalismus.
Aber er ist in seiner modernen Ausprägung untrennbar mit dessen Mechanismen verwoben. Er fungiert heute oft als „höchste Stufe des Kapitalismus“. In der nicht mehr nur Produkte, sondern Identitäten u. Leidenschaften gehandelt werden.

@tazgetroete
Wie schön, dass ihr den Namen nicht nennt. Ich will ihn nicht wissen. Tatsächlich war für mich das Geheimnis immer ein Teil von Banskys Kunst. Auch das ist kaputt. Vielleicht hätte man eher darüber nachdenken sollen, ob vielleicht gerade dieses Geheimnis und der Vorgang, dass uns jemand Kunst schenkt und zum Nachdenken anregt, öffentliches Interesse ist.

#Bansky
@KalleWirsch @tazgetroete Also obwohl ich den Namen irgendwo gelesen habe, ist er mir egal, und ich habe ihn schon wieder vergessen. Ich fand die Anonymität lustig, als Teil des "Mythos", und für mich bleibt es auch so. Vermutlich steckt hinter dem Bericht unser Kanzler der bekanntlich vehement die "Klarnamenpflicht" fordert.

@tazgetroete
Es steht als einziges im Vordergrund, dass sich die Journalisten ein Denkmal setzen wollten.

Was sie damit anrichten war ihnen egal. Sie sind wie Trump, Merz, Orban oder andere.

@tazgetroete bloß, weil seine Arbeit auch politische Botschaften enthält, würde ich in dem Zusammenhang nicht an Enthüllungsjournalismus denken. Eher, dass sich da welche Paparazzi mal wieder nicht zu schade waren. Sähe darin einen Unterschied.

Lg

@js_06 @tazgetroete für mich hat das auch nichts mit Journalismus zu tun. Das ist Stalking übelster Art, mit dem Ziel seine eigene Gelüste zu befriedigen. Schmierlappen sind das.
@tazgetroete Da die Geheimnistuerei Teil des lukrativen Projekts Banksy ist, wird die Suche nach der Identität provoziert und vermutlich auch kalkuliert.

@thesismum
Und wie genau hat Banksy "lukrativ" davon profitiert?

@tazgetroete

@tobi @tazgetroete "Das Business liegt in der Hand der von ihm gegründeten Authentifizierungsstelle Pest Control. Sie vergibt Echtheitszertifikate, über sie läuft der Verkauf von Druckeditionen und Postern zum kleineren Preis oder von teuren Gemälde, die wohl zielsicher privat an Abnehmer herangetragen werden." https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/nach-banksys-enttarnung-110855148.html
Nach Banksys Enttarnung

Der Kunstmarkt liebt Anonymität, ob von Käufern, Verkäufern – oder Künstlern. Wird das der enttarnte Banksy bald zu spüren bekommen? Das hängt davon ab, wie er und sein Publikum reagieren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
@tazgetroete
@reuters schämt euch. Ihr habt nun das Leben einer Person zerstört. Die Energie hätte man viel besser in andere Nachforschungen stecken können.
@tazgetroete immer alle kaputt machen. Schade
@tazgetroete
Marketing Gag kaputt,mehr nicht,achso an die Kremel Mauer was sprühen wird schwieriger.
Enttarnung hat die Menschheit aber jetzt nicht weiter gebracht
@tazgetroete Purer Kitsch (Girl with Red Balloon) und platte Agit-Prop-Kunst und darüber die Prise des "Gehemnis" gestreut. Dass sich dafür nach mehr als 20 Jahren überhaupt noch jemand interessiert, sagt in der Tat etwas über unsere Gesellschaft aus. Ein wirkliches Geheimnis in Form einer Geschichte, die Deutungen offen lässt, gab es bei Bansky nie. Das ganze "Geheimnis" bestand darin, dass er uns seinen Personalausweis nicht gezeigt hat.

@joevan

Phantasielosigkeit und langweiliger Zynismus triefen aus deinem Kommentar.

Du hättest dich vmtl. auch über B. Traven, Namensstifter der "Weißen Rose", echauffiert, der seine Identität zeitlebens erfolgreich verbergen konnte.

@tazgetroete

@tobi @tazgetroete Bansky mit B. Traven zu vergleichen ist letzterem gegenüber eine posthume Unverschämtheit.
@tazgetroete Spielverderber, dämliche.