Der Kampf gegen den Zionismus funktioniert selbstverständlich nur mit der Leugnung eines linken Zionismus. Das ist Geschichtsklitterung, Leute. #DieLinke #Niedersachsen #Zionismus
Erik Uden 🍑 (@[email protected])

## **Begründung zur Ablehnung des Zionismus (3)** Aufgrund solch offensichtlicher Unvereinbarkeit der zionistischen Ideologie mit den grundlegendsten linken Werten ist in unseren europäischen Nachbarländern und internationalen Parteien mit denen wir in Bündnissen und Fraktionen sitzen, sowie Parteienbündnisse schaffen, der Antizionismus längst normalisiert. Jeremy Corbyn und Zarah Sultana von Your Party bezeichnen sich als „unapologetically antizionist“, Jean-Luc Mélenchon als Vorsitzender von La France Insoumise nennt sich einen Antizionisten, sowohl die Gründer und heutigen Vorsitzenden von Podemos, Pablo Iglesias und Ione Belarra sind Antizionisten, auch die irische Partei People Before Profit beharrt auf ihre antizionistische Position. In Schottland hat nicht nur die Linkspartei, sondern sogar die Scottisch Green Party einen Beschluss welche den Zionismus in seiner Form ablehnt. Auch Sinn Féin in Irland, die PTB aus Belgien, sogar unsere eigene Fraktion, The Left in the European Parliament, lehnt den Zionismus in dessen Grundlage ab. Bei vielen anderen Schwesterparteien von Die Linke ist die Ablehnung des Zionismus eine Selbstverständlichkeit. Verstärkt in Deutschland wird diese Debatte erschwert aufgrund von Organisationen wie der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft welche die Debatte mit falschen Definitionen verwässert. International ist die Frage ob der Zionismus eine rechtsextreme Ideologie ist von der man sich distanzieren sollte vollkommen geklärt und längst ist diese als rassistisch und ethnonationalistisch erkannt. Der einzige Grund warum linke Parteien den Zionismus nicht wie auch andere Formen diskriminierender Ideologien bekämpfen ist aufgrund von einer öffentlichen anderen Wahrnehmung. Es liegt an uns unseren gesellschaftlichen Einfluss zu nutzen um Aufmerksamkeit auf die rechtsextreme Grundlage der zionistischen Ideologie zu bringen. Das Phänomen des vermeintlich linken Zionismus existiert ausschließlich in Deutschland aufgrund einer Staatsräson welche nicht davor zurückscheut eine halbherzig versuchte Aufarbeitung deutscher Geschichte für moderne geopolitische Zwecke zu missbrauchen. Die Deutungshoheit um den Begriff des Zionismus ist nur ein Nebenschauplatz einer größeren Fabrizierung von Zustimmung für die westliche Kriegsmaschinerie. Wir als Die Linke Niedersachsen sollten den Begriff des Zionismus erneut mit Inhalt füllen in dem wir uns klar und deutlich von diesem distanzieren sowie allen Organisationen welche ihm anhängen.

MastodonDE
Ein Mutual weniger, wegen Repost von diesem Quatsch.

@ose_rouge

Gut, dass es so Leute wie ihn gibt, die alles wissen und richtig machen.

/sarcasmoff

@ose_rouge "Wir als Linke sollten den Begriff des Zionismus neu füllen"

Nein.

@ose_rouge @Isabelle_Vannier Ich kann das alles nicht mehr. Seiten über Seiten warum Herr Uden Recht hat und alle anderen Linken böse sind. Oida.
(Nur ein Gegenbeispiel: Corbyn ist in England krachend gescheitert wegen solcher „Meinungen“).
@ose_rouge Wow, linker Zionismus existiert also nur als deutsche Meinung? Hat der Typ schon einmal den Begriff "Kibbuz" gehört?

@Newstrujew

Uden ist ist dermaßen mit durch. Keine Ahnung, was der raucht.

https://mastodon.de/@ErikUden/114825016117232825

@ose_rouge

Erik Uden 🍑 (@[email protected])

@[email protected] @[email protected] 1. Das was Putin begeht ist kein Imperialismus. Es ist ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg, aber Imperialismus ist ein globaler Zustand, nicht etwas das ein einzelnes Land tut. 2. Die „Gefahr” von Putin und Russland ist überdramatisiert. Leute wie Merz und Co. haben schon immer von Aufrüstung und einer Wehrfähigen Armee geträumt, jetzt haben sie einen Grund dazu. 3. Kein Cent der Billionen Schulden werden in einen sozialen Ausgleich fließen. Der Teil der in „Infrastruktur” geht, geht in ein Schienennetz das Panzer transportierten, und Straßen die Panzer halten können. Uns kommt dazu nichts zu gute. Es gibt keinen Angriff von Putin oder Russland. Solche Argumente werden sich vielleicht ausgedacht oder zum „manufacturing consent”¹ verwendet, aber mehr als ein Mittel zum Zweck ist diese Narrative nicht. Die russische Armee ist nichtmal die stärkste Armee in der Ukraine. Das Deutschland und Europa hier und jetzt aufrüsten, währenddessen in gesamt Europa der Faschismus im Aufmarsch ist, ist kein Zufall, sondern genau das Ziel: die kommenden Regime sollen doch Spielzeuge zum spielen haben. ¹ https://youtu.be/tTBWfkE7BXU

MastodonDE

@helgenug Sieht für mich nach einer für Die Linke ziemlich typischer Position aus. Dasselbe lese ich regelmäßig auf deren Plakaten: Russland gar nicht so schlimm, alles nur Vorwand, um Militarisierung zu betreiben. Und wenn wir nur ein wenig nett zu denen sein könnten, würde der Krieg auch sofort aufhören. Nützliche Idioten halt.

Ich muss Uden vor einer ziemlich langen Zeit blockiert haben, denn sein Account ist bei mir mit der Notiz "Stalin-Apologismus" versehen. Da ging es noch nicht einmal um seinen Antisemitismus.

@ose_rouge

@ose_rouge

Ich interessiere mich sehr für linken Zionismus und würde mich sehr über eine starke Bewegung in diesen Zeiten freuen. Gerne dürft ihr mir Links und Artikel dazu zeigen.

Aber angesichts der heutigen Situation: ist unser Festhalten and dieser Idee nicht auch ein Wunschdenken, weil wir einfach nicht wahrhaben wollen, wie wenig nachhaltig inklusiv sich die Kibbuzim herausgestellt haben (links ja, aber halt exklusiv) und wie weit nach rechts die Israelische Gesellschaft gerutscht ist?

So ungefähr wie manche Menschen den derzeitigen Palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung einzig als emanzipatorischen Befreiungskampf für eine gerechtere Gesellschaft(TM) verstehen wollen.

@earthworm Zum Lesen evtl hier:

https://www.deutschlandfunk.de/sozialistische-utopisten-und-die-kibbuz-bewegung-100.html

https://www.rosalux.de/news/id/45015

Ich habe noch »Israel 7. Oktober. Protokolle eines Anschlags« der linken israelischen Journalistin Lee Yaron gelesen, da geht es viel um die linken Kibuzzim, die an dem Tag angegriffen wurden und man bekommt einen Eindruck für was sie stehen und aus welcher Tradition sie kommen. (Bei uns gibt es das Buch in der Bib.)

Sozialistische Utopisten und die Kibbuz-Bewegung

Die Mehrzahl der Zionisten wollte das Ideal der sozialen Gerechtigkeit im alltäglichen Leben einer künftigen jüdischen Gesellschaft verwirklichen. Umgesetzt wurde dies auch schon vor der Gründung eines eigenen Staates im britischen Mandatsgebiet Palästina. In der Kibbuz-Bewegung waren die Arbeiter die Eigentümer der Produktionsmittel.

Deutschlandfunk
@earthworm Und ja, die israelische Gesellschaft ist nach rechts gerückt, aber das sollte uns ja nicht davon abhalten israelischen Linken, zionistisch oder nicht, beizustehen.