Ich interessiere mich sehr für linken Zionismus und würde mich sehr über eine starke Bewegung in diesen Zeiten freuen. Gerne dürft ihr mir Links und Artikel dazu zeigen.
Aber angesichts der heutigen Situation: ist unser Festhalten and dieser Idee nicht auch ein Wunschdenken, weil wir einfach nicht wahrhaben wollen, wie wenig nachhaltig inklusiv sich die Kibbuzim herausgestellt haben (links ja, aber halt exklusiv) und wie weit nach rechts die Israelische Gesellschaft gerutscht ist?
So ungefähr wie manche Menschen den derzeitigen Palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung einzig als emanzipatorischen Befreiungskampf für eine gerechtere Gesellschaft(TM) verstehen wollen.
@earthworm Zum Lesen evtl hier:
https://www.deutschlandfunk.de/sozialistische-utopisten-und-die-kibbuz-bewegung-100.html
https://www.rosalux.de/news/id/45015
Ich habe noch »Israel 7. Oktober. Protokolle eines Anschlags« der linken israelischen Journalistin Lee Yaron gelesen, da geht es viel um die linken Kibuzzim, die an dem Tag angegriffen wurden und man bekommt einen Eindruck für was sie stehen und aus welcher Tradition sie kommen. (Bei uns gibt es das Buch in der Bib.)
Die Mehrzahl der Zionisten wollte das Ideal der sozialen Gerechtigkeit im alltäglichen Leben einer künftigen jüdischen Gesellschaft verwirklichen. Umgesetzt wurde dies auch schon vor der Gründung eines eigenen Staates im britischen Mandatsgebiet Palästina. In der Kibbuz-Bewegung waren die Arbeiter die Eigentümer der Produktionsmittel.
@rosalux_nds
Danke, die Bände sind super!
Der wichtige Beitrag von Jüdinnen_Juden in den linken Bewegungen und Kämpfen ist unleugbar. Sowohl historisch als auch im Heute!