Und da wundern sich Medien, dass ihre Leserschaft weg bleibt! Liebe (Lokal-)Medien: ihr habt clickbait und Werbung einfach zu weit gedreht und macht fest kommt ab!

Eine blanke Unverschämtheit!

@AwetTesfaiesus

AdGuadHome ist dein Freund. Jedenfalls unter Linux.
Oder ein alternativer Browser, wie Vivaldi...

@AchimTheobald @AwetTesfaiesus wir haben entdeckt, das sie einen Werbeblocker benutzen...
@AchimTheobald @AwetTesfaiesus
Auf dem Smartphone wird es aber schwierig.
Gefühlt sind diese Geräte für Nachrichtenkonsum unbenutzbar.
@horn @AchimTheobald @AwetTesfaiesus Graphenos und/oder firefox hat addons für android ;)
@dev_php @AchimTheobald @AwetTesfaiesus GrapheneOS ist eher wenig bis gar nicht verbreitet und Chrome scheint wohl der Browser schlechthin auf dem Androidphone zu sein:
Klarer Anwenderfehler, aber die Menschen, die Nachrichten einfach lesen wollen, werden abgeschreckt.
@horn https://motorolanews.com/motorola-three-new-b2b-solutions-at-mwc-2026/ ... vielleicht stirbt auch Motorola... Jeder hat die Auswahl, aber leider sind 90% zu Faul drüber nach zu denken. Ein Teil hat vielleicht auch keine Ahnung. /e/os hat mir zu wenig von lineageos übernommen.
Motorola News | Motorola's new partnership with GrapheneOS

Motorola announces three new B2B solutions at MWC 2026, including GrapheneOS partnership, Moto Analytics and more.

Global Blog

@horn @AchimTheobald @AwetTesfaiesus auch dort gibt es alternative Browser mit Werbeblocker.

Vivaldi, Firefox oder Brave wären Beispiele.

@horn @AchimTheobald @AwetTesfaiesus

Versucht mal Firefox Klar oder Firefox Focus. Gibt es für iOS und Android. Ich verwende ihn auch unter LineageOS.

https://www.firefox.com/de/browsers/mobile/focus/

Firefox

Firefox

@hundhamm @AchimTheobald @AwetTesfaiesus Bei mir läuft ein AdBlocker problemlos.

Auf der Masse der Geräte aber eben nicht. Und diese Nutzenden lesen dann nix im Snartphone-Browser.

@horn @AchimTheobald @AwetTesfaiesus zum Glück gibt es DNS Filter. Die sollten auch bei "Normie" Telefonen funktionieren. Aber stimmt schon, bis ich sowas wusste habe auch lange Zeit viele Seiten auf dem Handy gemieden..
@horn @AchimTheobald @AwetTesfaiesus Android: Einstellungen, Netztwerk & Internet, Hostname auswählen, dnsforge.de eintragen, speichern.

@sirius @horn @AwetTesfaiesus

Das ist der "einfache" Weg.

Ich gehe beim Smartphone mittels Wireguard auf einen VPN Zugang meines Routers und habe damit dasselbe Setting wie auf meinem lokalen Rechner und Tablet.
Gut das es soviele Lösungen für dieses Luxus-Problem gibt.

@horn @AchimTheobald @AwetTesfaiesus fennec mit UblockOrigin auf Smartphone. LibreWolf/Firefox/Waterfox o.ä. mit UblockOrigin auf PC. Problem gelöst.
@AchimTheobald Nicht jede/r hat immer und überall die nötigen Rechte, um Browser-Plugins, alternative Software oder gar ein ganzes Betriebssystem zu installieren. Im Fall von @AwetTesfaiesus kann ich mir z.B. vorstellen, dass die Bundestags-IT bei den Dienstrechnern besonders streng ist.

@AchimTheobald @AwetTesfaiesus

Und #ActuallyVeryPopularOpinion: Niemand sollte einen AdBlocker benutzen müssen.

@uwesinha @AchimTheobald Ich kann ja auf iOS den Reader aktivieren. Das funktioniert sehr gut. Es bleibt aber eine Unverschämtheit.

@AwetTesfaiesus bei mir (kein Merkur Abo, GrapheneOS und Brave Browser) ist keine Werbung. Nur so ein nerviges PopUp von Merkur selbst, mit dem nächten Artikel.

Hier der Link zu dem Artikel: https://www.merkur.de/verbraucher/behoerde-verweigert-merkzeichen-ag-doch-das-bundessozialgericht-sieht-es-anders-94217955.html

@AwetTesfaiesus das sieht für,mich aus, als hätten da Google, oder LinkedIn ihre Finger im Spiel.

Klickt man nämlich in deren App auf einen Link, wird der nicht im Gerätebrowser geöffnet, sondern im App-Internen.

Und natürlich klebt der nochmal die eigene Werbung überall hin, wo sie keinen Sinn macht.

Inzwischen gibt es auch keine Möglichkeit mehr in den Einstellungen, der App zu sagen, sie soll Links im Standard-Browser öffnen. Klassisches #VendorLockIn und #enshitifcation .

@AwetTesfaiesus Ohne Adblocker ist das Internet stellenweise gar nicht mehr benutzbar! Ich nutze zur "Selbstverteidigung" einen DNS Filter und Browser Plugins. Die Werbeindustrie schadet der Wirtschaft! Teilweise ists auch gefährlich: Man stelle sich vor, so ein Popup ploppt mitten in ner Herz OP auf dem Windows Bildschirm des Arztes auf oder beim Autofahren im Headsup Display. Microsoft will Werbung im Betriebssystem fest einbauen. Das war für mich noch ein Grund komplett zu Linux zu wechseln.
@AwetTesfaiesus
Genau so ist es! Ich verlasse eine solche Seite sofort wieder und suche die Info/Nachricht, die mich dorthin geführt hatte, woanders.
@AwetTesfaiesus Das kann man ja noch blocken. Aber die journalistische Leistung ist in vielen Fällen fragwürdig. Wenn die Fragestellung schon in der Headline steht, kann man sich den Artikel dazu meist komplett schenken...

@scotty86 Ich werde mir sehr selten die Arbeit machen, das zu blocken. Es ist nämlich aussage genug, denn Medien meinen sowas (!) ihren Leser:innen zumuten zu können.

Nennt mich gern bürgerlich und konservativ, aber: das ist schlicht eine Frechheit. Der Rest interessiert mich dann nicht mehr (die Überschrift roch eh nach Clickbait)

@AwetTesfaiesus Und nach "ab" kommt "Arbeit". Wenn es wirklich ab wäre würden sie es in den Zahlen sehen. Ich verstehe ja, dass sich insbesondere lokale Presse finanzieren muss, aber das muss auch irgendwie weniger wegelagerisch gehen

@AwetTesfaiesus Persönlich können wir uns mit DNS Filtern und AdBlockern im Browser gegen Tracking und Werbung wehren (mobil bsp. iOS: AdGuard Pro, android: Rethink DNS).

Wo man mir Werbung zur Bedingung macht ("schalten Sie Ihren AdBlocker ab") gehe ich nicht hin, und bei Unternehmen, die mich aggressiv mit Werbung bepflastern, kaufe ich nicht.

Die Marktteilnehmer haben vielleicht das Recht zu werben. Allerdings haben sie kein Recht, dass ich mir ihre Werbung auch anschauen muss. Verweigert Werbung!

Politisch brauchen wir ein Grundrecht auf Privatsphäre im Netz, am besten ein Verbot des Überwachungskapitalismus, also von Tracking und personen- und verhaltensbezogener Werbung.

People before Business, und gestärkter GDPR in Europa, gerne auch entsprechende Rechte auf nationaler Ebene.

@AwetTesfaiesus Es tut mir leid das schreiben zu müssen, aber wer sich das in dieser Form heute noch an tut ist selber schuld.
Es gibt genügend Werkzeuge, die genau das verhindern. #uBlockOrigin #AdGuard #PiHole etc. zusätzlich DNS-Server, die eingebaute Blocklisten haben oder sogar vom Internetanbieter zu Verfügung gestellt werden (siehe dazu Router-Einstellungen).

Und ja, es können damit auch die nervigen Hinweise zu "sie haben einen AdBlocker installiert" ausgeblendet bzw. umgangen werden.

@bsm

Aber es geht mir gar nicht um die Werbung (wie gesagt, kann ich einfach den Reader-Mode aktivieren); es geht mir um die Geisteshaltung in der Leitungsebene von Medienunternehmen, die meint, sowas könne man irgendwem zumuten.

Wer so denk, wird -zurückhaltend formuliert- seiner gesellschaftlichen Rolle nicht gerecht und sollte sich nicht wundern, wenn sein "Ausscheiden aus dem Wettbewerb" nicht "allzu sehr bedauert" wird.

@AwetTesfaiesus Das ist klar. "Abstrafen" kann man solche Medienunternehmen aber ja eigentlich nur, indem man ihnen die Klicks verweigert, die Werbung ausblendet und somit dazu beiträgt, dass diese unsäglichen Popups, Overlays, Banner und Ads nichts mehr einbringen und damit auch wieder verschwinden.
@bsm Darum eben zB uBlock, der solche Sammlereien verhindert. Das ist keine Täter-Opfer Umkehr, sondern Selbstschutz (wie der Helm beim Fahrradfahren). @AwetTesfaiesus

@bsm @AwetTesfaiesus
Es mag zwar "Best Practice" sein, einen Ad- und Tracking-Blocker installiert zu haben, aber in der Form ist das Täter-Opfer-Umkehr.

Ähnlich, wie von Fussgänger:innen zu fordern, eine rundum 50cm dicke aufblasbare Aufprallschutzweste zu tragen, bevor sie aus der Haustür treten, weil ja unaufmerksame Autofahrer auf der Strasse sein könnten.
(Hoffentlich noch sehr lange eine hypothetische Forderung!)
https://dnip.ch/2023/12/20/tracking-nein-danke/

Tracking, nein danke! - Das Netz ist politisch

Die vergangene Woche war Tracking durch Webseiten ein Dauerthema. Niemand scheint unseren Willen nach Privatsphäre respektieren zu wollen. Da muss doch

Das Netz ist politisch
@marcel @bsm Das ist vielleicht das abscheulichste KI-Bild, das ich seit Monaten gesehen habe
@AwetTesfaiesus @bsm
Das war zu der Zeit, als "man" noch mit KI-Bildern herumgespielt hatte. Und Menschen 6 und mehr Finger hatten.
(Hatte mich gleich nach dem Post oben auch gleich mal auf die Suche nach einem Ersatzbild gemacht. Bisher aber noch nichts gefunden.)

@marcel Vielleicht hiervon eins? https://www.istockphoto.com/vector/bloodhound-searching-gm104867498-13465129

@bsm Erzähl das mal meiner Freundin, die jeden Mausklick erklärt bekommen muss, sich das dann aufschreibt und mehrfach üben muss, um irgendwas hinzubekommen. Ich wohne zu weit weg, um ihre IT zu warten.

@AwetTesfaiesus

iStock

iStock. Die offizielle iStock-Website bietet Millionen exklusive, lizenzfreie Dateien. Um die perfekte Foto, Video oder Vektor finden, nach unserer Sammlung jetzt.

@gunchleoc @marcel @bsm vielleicht ist es auch eine gute Idee, sich mal was von der Freundin erzählen zu lassen. 😉

@AwetTesfaiesus @gunchleoc @bsm
Neues Titelbild, selbst fotografiert.

PS-Anmerkung zum ursprünglichen Titelbild aus dem Artikel: "Das Titelbild wurde mittels ChatGPT im DALL•E-Modus erzeugt: Ein Hund sollte im Sand Spuren verfolgen. Die generative KI "bestand" darauf, dass Hunde nur ihren eigenen Pfotenabdrücken folgen können. Hier der Versuch, das auf Entenspuren zu ändern. Ziemlich creepy, das Resultat. Irgendwie ist diese "creepiness" aber passend zu Tracking…"
https://dnip.ch/2023/12/20/tracking-nein-danke/?refresh

Tracking, nein danke! - Das Netz ist politisch

Die vergangene Woche war Tracking durch Webseiten ein Dauerthema. Niemand scheint unseren Willen nach Privatsphäre respektieren zu wollen. Da muss doch

Das Netz ist politisch
@marcel @AwetTesfaiesus Damit hast du natürlich recht. Sofern das aber politisch nicht verboten wird, wird sich die Wirtschaft/die Medienwelt nur "erziehen" lassen, wenn die Geldquelle versiegt.
Adblocking ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch mein Kampf gegen diese Art von Geldmacherei.
Sofern ich fürs AdBlocking nicht auch noch bezahlen muss, ist das - momentan - die einzig vernünftige Reaktion.
@AwetTesfaiesus
Mobil habe ich Fennec und uBlock Origin. Ansonsten wäre es unerträglich. Leider gibt es ein paar Apps die trotzdem Chrome als internen Browser nutzen, dann bekomme ich auch mit, was für eine Katastrophe das ist.
@millli
@AwetTesfaiesus Glauben Sie mir, die Redaktionen kotzen auch. Solche Anzeigenformate werden von der Anzeigenabteilung und dem Verlag durchgedrückt. Dahinter steht die blanke Not, Umsätze zu realisieren. Ein letztes Aufbäumen sozusagen.

@HenryLuebb das glaube ich sofort. Es zeugt aber auch von einer gewissen Einfallslosigkeit.

Wenn das Geschäftsmodell darin besteht, deine Kunden zu frustriert und zu beleidigen, dann ist das vielleicht gar kein Geschäftsmodell.

@AwetTesfaiesus

Meine Lokalzeitung hat vor über einem Jahr die Verhinderung von Werbung per kostenpflichtigem Contentpass angeboten. Was auf vielen anderen Seiten eine interessante Alternative sein kann hat mich dort geärgert, denn eigentlich sollte das Abo schon solch aufdringliche Werbung ausschließen.

@AwetTesfaiesus leider sieht ohne adBlocker sogar das Bezahlangebot meiner Lokalzeitung #bnn ähnlich zugepflastert aus. Mangels qualitativ vergleichbarer Alternative nimmt man es dann leider grummelt hin bzw. blocht das Zeig halt durch Technik weg. Beschwerde liegt beim Chefredakteur.
Make it SHITTY - une vidéo du projet https://www.forbrukerradet.no/breakingfree

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