Alternative Überschrift:
Viele Arbeitnehmer nehmen ihren Arbeitsvertrag und die darin beidseitig vereinbarten Modalitäten ernst.
Alternative Überschrift:
Viele Arbeitnehmer nehmen ihren Arbeitsvertrag und die darin beidseitig vereinbarten Modalitäten ernst.
@gpk Ach, ich persönlich gehe durchaus schonmal "above and beyond".
Aber wichtig ist: Niemand zwingt mich dazu und es nicht zu machen, würde mir nicht negativ angerechnet. Ich kann nach eigener Massgabe das auch ausgleichen. Und ich genieße dafür auch im Gegenzug viele Freiheiten.
Das ist das, was Merz und Co. halt nicht verstehen: Anständig behandelte Arbeitnehmer sind viel eher bereit, auch mal zu geben.
Es ist ein geben und nehmen.
Gelegentlich muss man das dem Chef auch bisschen erklären und zur Not auch mal zeigen.
Am schlimmsten finde ich ja seit Jahren die Leute, die von der Extrameile und Outofthebox schwafeln, die meistes aber weder qualitativ noch quantitativ dem Mittelmaß das Wasser reichen können.
Quasi die Technologieoffenheit des Schreibtischtäters.
"Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" ☝️
1x drauf reingefallen, nie wieder
@spitfire @julijane Ich hab in den 1990er Jahren bei meinem (behördlichen) Arbeitgeber ein Meme aufgehängt: „Solange mein Arbeitgeber so tut, als würde er mich anständig bezahlen, tue ich so, als ob ich anständig arbeiten würde.“
Fand man dort nicht witzig, ich mußte es entfernen (obwohl es in dem Zimmer keinen Publikumsverkehr gab).
@spitfire @atarifrosch @julijane
Diese Formulierung ist zum Glück 100% unwirksam. Aber eine gute Red Flag, sofern das Gehalt nicht abartig hoch ist.
@spitfire Eine solch unspezifische Regelung ist regelmäßig unwirksam, Rechtsprechung des BAG.
z.B. https://www.kupka-stillfried.de/aktuell/ueberstunden-mit-gehalt-abgelten-nur-selten-wirksam-moeglich

In vielen Arbeitsverträgen findet sich eine Klausel, wonach alle Überstunden pauschal mit dem Gehalt abgegolten sind. Doch eine solche Regelung ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Wie eine wirksame Klausel zur Überstundenabgeltung aussehen kann, klären wir in diesem Beitrag.
@spitfire @atarifrosch @julijane
"Das Gehalt ist mit den vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden abgegolten"
“Nein!”
"Doch!”
“Ooh!”
Notiz am Rande:
Was steht eigentlich im Arbeitsvertrag des Kanzlers?
Frage für die Bevölkerung 🙃
Oder: Viele Arbeitnehmende leisten nur noch das, wofür sie auch bezahlt werden.
In den wenigsten Arbeitsverträgen wird beispielsweise explizit kompetenter und wertschätzender lösungsorientierter Umgang mit Publikum gefordert als Leistungskriterium.
@julijane was auch immer das bedeuten soll
mein Arbeitsvertrag sagt ich verwende alle meine Fähigkeiten im Interesse des Unternehmens. Ich wüsste nicht was diese Umfrage über mich behaupten will
die Arbeitgeber die ich so hatte haben mich auch nur nach Vorschrift bezahlt.
Darum gibt es von mir auch nur und ausschließlich die Leistung die auch bezahlt wird.
Wenn ich es hinkriege für den Hungerlohn weniger arbeiten zu müssen als vereinbart ziehe ich das ohne schlechtes Gewissen durch.
Ich muss ja gestehen, dass ich gelegentlich Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bekomme und die nicht vertraglich vereinbart sind.
Ich vermeide eigentlich peinlich irgndeinen Handschlag unbezahlt zu machen, aber ich arbeite auch in der Metall-Branche mit 150 Jahren Tradition in Arbeitskampf, ich werde den Teufel tun die Errungenschaft der Generationen von Kollegen kaputt zu machen.
Wer in der Pause arbeitet wird böse angeguckt!
@julijane Kann mich da auch noch gut an einen AG erinnern der die vertraglichen 37,5h/Woche per se als "underachieved"(unterdurchschnittlich) abgestempelt hat und, natürlich nur "unter der Hand"(RW), mindestens 50h/Woche vorrausgesetzt hat.
Und wenn AN dann u.a. aufgrund dessen wegen Burn-Outs EU wurde mit diesem dann noch jahrelang vor Gericht gehen nur um keine Abfindung zahlen zu müssen.
Zumindest sind sie damit nicht durchgekommen.