@kielkontrovers
Was für eine absurde Argumentation.
Also zuerst mal mag ich klarstellen, dass es weitaus größere Rädchen im System gibt, die 'den kleinen Einzelhandel' gefährden.
Zum Einen wäre da Immobilienbesitzer*innen, die im Spiel von steigenden Immobilienwerten profitieren und höhere Mieren verlangen.
Was massiv weniger Geld für Personal mit sich bringt.
Dann wären da so kleine Nebensächlichkeiten wie Online-Handel durch Großkonzerne.
Ich muss hoffe ich nicht noch die Auswirkungen erklären.
Wir hätten dann noch absurd hohe Steuerabgaben, Werbeausgaben bei Google & Co und steigende Energiepreise, auf Grund von kapitalistischer Kackpolitik...
Die Liste kann ich nun endlos werden lassen.
Wenn wir all diese wirklichen großen Probleme gelöst haben, dann könnten wir uns fragen, ob SoLaWis wirklich das aktive Ziel ausgegeben haben, Jobs im Bio-Einzelhandel zu vernichten?
Wir könnten uns aber auch fragen, ob der Bio Einzelhandel nicht auch Teil des Problems ist und Menschen suggeriert, 'richtige' Konsumentscheidungen zu treffen, anstatt das System anzugreifen, das dahinter steckt?
Vielleicht vernichtet der Biohandel mit seinen Bonzenprodukten ja auch Jobs in den SoLaWis?
Aber bevor ich jetzt Biohandel gegen SoLaWis gegeneinander ausspiele sollte ich mich doch eher mal fragen, ob das wirklich das elementare Problem ist?
Oder ob es nicht mal Zeit für mehr Kooperation wäre, da es doch schon super gute Beispiele für gemeinsames Wirken gibt?
@solawi