Autofahrer klagen über die stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel – aber wer ein E-Auto hat, kann entspannt bleiben. Beim Preis für Ladestrom ändert sich bei den größten Anbietern nichts, haben sie mir auf Anfrage geantwortet. Einziges Preisrisiko: Wenn bei der Stromerzeugung oft #Gaskraftwerke zugeschaltet werden.
https://www.riffreporter.de/de/technik/elektromobilitaet-iran-krieg-preis-an-ladesaeulen-bleibt-stabil-benzin-teurer #irankrieg #benzin #erdoel #elektromobilitat Foto: Patrick Daxenbichler / Depositphoto

@christianschwaegerl bin 2016 bereits auf BEV rüber und habe mich eigentlich nur gewundert, dass es so lange gedauert hat. Es fällt schwer sich nicht überall mit "Told you so" beliebt zu machen 😩

Gleiches Spiel mit Heizung. Die wollte man mir damals™ ebenfalls noch in Öl und Gas aufschwätzen.

Aber so wirklich draus zu lernen scheint niemand, wenn ich mir die Wahlergebnisse vom Sonntag so ansehe. Der Trend für Energiepreise geht schließlich seit Jahrzehnten nur in eine Richtung steil: hoch.

@christianschwaegerl Als Mieter habe ich eine eigene Wallbox und zusätzlich im Büro einen 6-kWh-Speicher stehen.

Ja, teilweise sind die dynamischen Strompreise sehr hoch. Ich vermute, durch das Merrit-Order-Prinzip treiben derzeit die fossilen Kraftwerke die Preise hoch. Was meinst Du: Ist dem so? (EDIT: Lässt sich dem Artikel entnehmen, dass das evtl. bereits so sein könnte).

Doch meistens lade ich das Elektroauto für 20 ct/kWh oder starte die mittleren Verbrauche Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine bei günstigen Preisen. Ansonsten dämpfe ich trotz Wandlungsverlusten die höheren Strompreise durch den Speicher.

EDIT: Grafik mit 96 h statt 72 h ausgetauscht.

@DerEntspannende Also klar schlagen gestiegene Gaspreise via Merit order im Spotmarkt durch. Ladesäulenanbieter haben aber langfristige Verträge oder produzieren selbst. Wenn jetzt aber ständig viele Gaskraftwerke zugeschaltet werden müssten, weil wenig Sonnen- und Windstrom erzeugt wird, würde das das Preisniveau insgesamt heben. Stand jetzt bleiben die Ladepreise bei den grössten Anbietern stabil.
@christianschwaegerl
Naja, es sei denn dein Elektroauto haveriert, was bei Mercedes aktuell ja öfter der Fall ist mit dem brandgefährlichen Akku, dann bleibst du auf den Kosten sitzen, gerne mal 5000€ plus Anwalt..🙄
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4NDcxNV9nYW56ZVNlbmR1bmc (der letzte Beitrag dieser "Markt" Sendung)
Markt - die ganze Sendung | 09.03.2026 - hier anschauen

Die Themen der Sendung: Die Auswirkungen des Krieges: Wie geht es weiter mit den Preisen? | Burger-Restaurants im Check: Stimmt die Qualität? | Illegale Müllentsorgung: Unterwegs mit den Abfallfahndern | Günstige Siebträger-Maschinen im Test: Welche ist am besten? | Rücknahme havarierter E-Autos: Wer übernimmt die Kosten?

@christianschwaegerl kommt noch Strompreise reagieren nur langsamer. Im übrigen schön für Hausbesitzer mit Solardach - der große Teil der Bevölkerung hat das nicht
@ichbinda Wenn häufig Gaskraftwerke zugeschaltet werden müssen ja, wenn es viel Wind und Sonne gibt, nur begrenzt.
@christianschwaegerl es ist noch nicht so lange her ...
@christianschwaegerl die realen Entstehungskosten zählen derzeit nur begrenzt. Die Konzerne fahren in solchen Zeiten gigantische Uebergewinne ein
@christianschwaegerl E Autos fahren zumeist gut situierte.
@anpa2112 Mangel an bezahlbaren Modellen ist sicher ein Problem, großer Fehler vor allem der deutschen Autoindustrie. Soll sich aber jetzt angeblich ändern.
@christianschwaegerl
Stimmt, an den Ladesäulen ändert sich vorerst nichts. Könnte auch daran liegen, dass die meisten Anbieter ohnehin schon Schweinepreise verlangen.
Seltsam, dass sich darüber niemand aufregt. Und infrage stellen tut‘s auch niemand.
@totentanz In vielen Vergleichen, bei denen Leute zuhause laden und / oder irgendeine Art von Abo haben, schneiden E-Autos bei den Antriebskosten besser ab als Verbrenner. Teuer ist es, nur öffentlich und ohne jede Anbieterbindung zu laden.
@christianschwaegerl
Beim zu Hause laden stimme ich absolut zu.
Aber warum nehmen das alle hin, dass an öffentlichen Ladepunkten teils mehr als der doppelte Preis abgerechnet wird?
Aber beim Sprit wird gejammert, wenn das mal 20% hoch geht.