Autofahrer klagen über die stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel – aber wer ein E-Auto hat, kann entspannt bleiben. Beim Preis für Ladestrom ändert sich bei den größten Anbietern nichts, haben sie mir auf Anfrage geantwortet. Einziges Preisrisiko: Wenn bei der Stromerzeugung oft #Gaskraftwerke zugeschaltet werden.
https://www.riffreporter.de/de/technik/elektromobilitaet-iran-krieg-preis-an-ladesaeulen-bleibt-stabil-benzin-teurer #irankrieg #benzin #erdoel #elektromobilitat Foto: Patrick Daxenbichler / Depositphoto

@christianschwaegerl Als Mieter habe ich eine eigene Wallbox und zusätzlich im Büro einen 6-kWh-Speicher stehen.

Ja, teilweise sind die dynamischen Strompreise sehr hoch. Ich vermute, durch das Merrit-Order-Prinzip treiben derzeit die fossilen Kraftwerke die Preise hoch. Was meinst Du: Ist dem so? (EDIT: Lässt sich dem Artikel entnehmen, dass das evtl. bereits so sein könnte).

Doch meistens lade ich das Elektroauto für 20 ct/kWh oder starte die mittleren Verbrauche Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine bei günstigen Preisen. Ansonsten dämpfe ich trotz Wandlungsverlusten die höheren Strompreise durch den Speicher.

EDIT: Grafik mit 96 h statt 72 h ausgetauscht.

@DerEntspannende Also klar schlagen gestiegene Gaspreise via Merit order im Spotmarkt durch. Ladesäulenanbieter haben aber langfristige Verträge oder produzieren selbst. Wenn jetzt aber ständig viele Gaskraftwerke zugeschaltet werden müssten, weil wenig Sonnen- und Windstrom erzeugt wird, würde das das Preisniveau insgesamt heben. Stand jetzt bleiben die Ladepreise bei den grössten Anbietern stabil.
@christianschwaegerl Danke für Deine Einschätzung.