Mit Social-Media-Verboten hätte es Fridays For Future nicht gegeben.
@anneroth
Endlich mal eine nichtkontroverse Behauptung.

@mathias @anneroth

Ich glaube so war dieses meme template nicht gedacht🤔

@mathias @anneroth aber defo kontrovers. Als wenn wir vor diesem Internet alle in Erdlöchern gelebt hätten.
@vgoller @mathias
Wir *haben* vor diesem Internet alle in Erdlöchern gelebt (wenn auch nicht unmittelbar davor).
Und nach diesem Internet… tja. Warten wohl wieder die Erdlöcher auf uns.
@anneroth wäre ja der Sinn von Verboten, sowas in Zukunft zu verhindern...
@anneroth darum geht’s doch dachte ich!
@anneroth
Für die Befürworter ein begrüßenswerter Nebeneffekt, neben der Verifizierung Aller (was die Meisten nicht verstehen) 😢
@lress @anneroth einfach Schwachsinn, dieses Statement ist. Nur weil die nach 1980 geborenen sich keine andere Kommunikation mehr vorstellen können.
@vgoller @lress @anneroth du hast mit deinem „Argument“ Annes These zugestimmt.

@anneroth

Ohne social media bräuchte es vielleicht gar kein Fridays for Future.

@byggvir @anneroth wechreden funktioniert glaube ich nicht?!

@Jrg6674767 @byggvir @anneroth

Ja, versteh den Gedankengang auch nich so ganz.
Ohne SocMedia, also bei mir bis 2007, hatte ich null Ahnung davon, wie schlimm Klima wird und wie wenig dagegen unternommen wird.
Angesichts der Misere in der #KlimamedienKrise hätte ich seit 2007 also noch weniger Chancen gehabt, mit der Nase in den fossilen Dreck gestoßen zu werden.
Woher hätte ich denn den Antrieb gekriegt? Woher hätte ich begreifen sollen, dass ich ne Bildungslücke habe – und wie schwerwiegend und tief sie ist?
Social Media hat die Chance darauf enorm erhöht.
Und im Hitzesommer 2018 war es Social Media, die mich auf https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1810141115 aufmerksam machten.
Da hat's dann Klick gemacht:
ICH muss mein Verhalten und wir unser Wirtschaftssystem ändern?! Es reicht nicht, dass Merkel da mal irgendwas unterschrieben hat??!!

Ohne SocMedia wär ich garantiert noch immer klimadoof.
Und bräuchte FridaysForFuture, LetzteGeneration, ExtinctionRebelleion um mich doch noch endlich wach zu rütteln.

@anlomedad @Jrg6674767 @anneroth

Manche sind wegen social media klimadoof.

@anneroth Du meinst also, ohne Social Media hätte es die Friedensdemonstration in Bonn 1982 nicht gegeben? Mutig.
@vgoller @anneroth steht da nicht und lässt sich daraus auch nicht schließen.
@Levold @anneroth der Beitrag implizierte, ohne Social Media gäbe es keine politischen Bewegungen. Und das ist Unsinn. Fridays hätte es auch ohne Social Media geben können.
@vgoller @anneroth Impliziert er nicht, sondern bezieht sich konkret auf FFF, also eine seh „jugendliche“ Bewegung.
@Levold @anneroth ah. Jugendliche waren früher nicht aktiv und kritisch unterwegs.
@vgoller @anneroth Auch das habe ich nicht geschrieben. Ich beziehe mich auf die Relevanz und damit das Vernetzungspotential für die Generationen ab 1985. Der arabische Frühling ist übrigens eine schönes Beispiel für die aktivistische Relevanz von SoMe.

@Levold @vgoller

Genau. Ich beschreibe damit einfach, was war. Ich impliziere gar nichts, aber offenbar provoziert das ziemlich, Dinge hineinzulesen und das ist auf jeden Fall interessant.

@anneroth @vgoller Das habe ich mir tatsächlich auch gedacht, dass dein Toot einige sehr zu „triggern“ scheint.

@anneroth @Levold @vgoller

"Ich beschreibe damit einfach, was war." - und warum?

@lobingera @anneroth @vgoller Dafür wurde doch das Internet gemacht: um einfach Sachen reinzuschreiben. War schon beim Usenet so, ist heute noch so. ;-)

@Levold @anneroth @vgoller

Auch wieder wahr, es ist mit nicht-durchdachten Posts zu rechnen.

@Levold @lobingera @anneroth genau. Ohne einen Gedanken an die Konsequenzen.
@vgoller @lobingera @anneroth Ach, das würde ich Anne jetzt nicht unterstellen wollen.
@Levold @vgoller @anneroth FFF sind eine *weltweite* Bewegung. Das ohne Social Media zu organisieren dürfte schwierig sein. Für lokalen / regionalen Protest braucht man solche Kommunikationsformen vermutlich nicht zwingend, aber selbst da sind sie Multiplikatoren.
@HolgerTDittmann @Levold @anneroth klar. Hatte völlig vergessen das es Zeitungen, Bücher und Aktivisten auch erst seit Erfindung des Internet gibt
@HolgerTDittmann @Levold @anneroth vergaß ich noch „kritisches“ Denken in meiner Liste? Klar, gabs vor den Internet auch nicht.
@vgoller @HolgerTDittmann @anneroth Man kann natürlich auch wirr am Thema vorbeifabulieren. 😂
@anneroth tja, aber nun sind sie auf den reaktionären Plattformen gefangen, wo ihre Reichweite minimiert wird. Ob eben nicht ein künftig erlaubtes, dezentrales Social besser für Jugendbewegungen wäre, frag ich mich
@anneroth Ich dachte, das sei der Sinn dahinter ...
@anneroth unsinn. Greta Thunberg hat einsam mit einem Schild demonstriert und ihre Geschichte wurde von Medien aufgegriffen. Sie war keine Instagram Influencerin.
@anneroth vielleicht ist das ja der Plan?
@anneroth Bei allem Respekt, aber das ist Quatsch. Das Internet unterstützt unzählige Protokolle, und eigene Protokolle sind auch kein Hexenwerk. "Social Media" sind nicht das Internet. Junge Menschen sind in der Lage, *jedes* Mittel zu hacken, "Social Media" sind einfach nur bequem.
Ich halte es für denkbar, dass eines Tages analoge Technik die letzten widerständigen Inseln darstellen kann.
Was ist eigentlich aus den Facebook-Helden der "Arabellion" von 2011 geworden? Verraten und verkauft.
@tusk
Woher weißt du, was unter die gesetzliche Definition von Social Media fallen wird? Bei Discord werden nun schon Alterskontrollen eingeführt. Eine WhatsApp-Community unterscheidet sich nicht wirklich von einem Discord-Server. Ein großer Gruppenchat mit zum Teil Unbekannten nicht von manchen Dingen in Facebook. Gerade je nach Strafe könnten viele Plattformen da erst mal vorsichtig sein. Hausdurchsuchung beim Programmierer des eigenen Protokolls und die Motivation sinkt.
@IchMeine Gesetzliche Definitionen bedeuten in dieser Welt nichts mehr. Entweder, Du redest frei, dann musst Du das Medium berücksichtigen, ob es z.B. öffentlich ist. Dass jeder Honk alles und überall raushaut, könnte vielleicht Teil des Problems sein, in das wir uns rein gelabert haben. Damit sollte es aber unter den Bedingungen der Diktatur vorbei sein. Sanktionslos funktioniert das nur noch mit faschistoider Haltung. "Social Media" sind heute wie eine Waffe gegen uns gerichtet.

@anneroth

Ich würde es anders formulieren:

Mit staatlich erzwungenem Social Media Verbot, das die Nutzung von EUDI erzwingt, mit Chatkontrolle und dem VDS-Zombie lässt sich kontrollieren und moderieren, wer an Bewegungen wie Fridays for Future teilnimmt, wieviel Momentum sowohl Einzelne als auch die Bewegung insgesamt entwickeln.

Das passiert teils offen, teils werden aber intransparente, durch Geheimdienste missbrauchsgefährdete und demokratisch kaum kontrollierbare Strukturen geschaffen.

@anneroth Ey, ich kann das nicht mehr ... steile Thesen und keine Belege.

"Es wird leichter sein die Leute aus Twitter raus zu bekommen, als Twitter aus den Leuten."

@anneroth

Und keine Frauenbewegung. Oh! Die ist ja schon älter als das Internet.

@anneroth Das stimmt auf jeden Fall!
@anneroth es gibt Leute die das als Argument dafür sehen
@anneroth Bin mir da nicht so sicher. Den Beginn der FFF habe ich sehr gut mitbekommen und auch über die Aktionen der Schülys war ich meist gut informiert - bis sie dann irgendwann anfingen, sich fast ausschließlich über die Konzernplattformen zu vernetzen. Die haben imho wohl erst im Verlauf eine größere Rolle bekommen.

@anneroth vielleicht können wir die Diskussion endlich mal in die richtige Richtung bringen:
im Sinne des Jugendschutzes Verbot von süchtig machenden Algorithmen, Tracking, Targeting, personalisierer Werbung, Propaganda, Shaming.
Öffentliche Förderung von freier und offener Software, Medienpädagogische Angebote, niederschwellige Hilfsangebote für Jugendliche bei Medien-/Onlinesucht.

Dann brauchen wir nicht mehr reden über populistische Nebenschauplätze wie "Social Media Verbote", Altersbeschränkungen und Zugangskontrollen durch private Konzerne.

@anneroth Arbeitshypothese: mit Social Media Verbot für Menschen ab 40 wäre der Shitstorm gegen Fridays For Future im Sande verlaufen. 🤔

@anneroth

„Social Media“ ist aber nicht „das Internet“. Es gäbe weiterhin genug Möglichkeiten, sich zu vernetzen - OHNE dabei von fragwürdigen Algorithmen gesteuert und manipuliert zu werden.

@anneroth
Ohne Social Media hätte es FFF und den arabischen Frühling vielleicht nicht gegeben, das mag sein.
Ohne Social Media würde es keine so mächtige Schwurbelbewegung geben.
Unterm Strich ist entscheidend, was mehr wiegt. Und das ist meines Erachtens das Schwurbel-Potenzial. FFF gibt es im Grunde nicht mehr, zur Hochzeit hätten Klimabewegungen die Macht in der Politik übernehmen müssen (Klimaliste). Der arabische Frühling hat ebenfalls nicht viel gebracht.
@anneroth SOZIAL Media hat Frauen eine stimme und Austausch Möglichkeit gegeben wie nicht vergleichbares
@anneroth Gut, dass hier kritischer Austausch stattfindet. Dem Satz ist m.E. zuzustimmen. Social Media bietet jungen Menschen neue Widerstandsmöglichkeiten. Aber wollen wir dabei stehen bleiben/ausblenden, welche negativen Effekte SoMe auf junge Menschen haben? Der Rechtspopulismus weltweit erreicht auf diesen Wege den politischen Nachwuchs. Und durch zweifelhafte Internetkonzerne kolonialisierte SoMe wollen wir für unsere Kinder auch nicht haben. Das FedDivers wäre die richtige Adresse.

@anneroth EXAKT DESHALB wollen.die #Gerontrokraten und #Cyberfaschisten ja "#Altersverifikation" und andere #FaschistischeKackshice!

  • Weil #U18 das demonstrieren oder veröffebtlichenverbieten geht nicht, aver diese #deplatformen schon!
@anneroth Das mag eine hinter dieser Nichtlösung stehende Motivation sein.