Rechte und konservative Politiker*innen behaupten oft, wir müssen „unsere“ Frauen vor fremden Tätern schützen.
Damit nutzen sie das Thema Gewalt gegen Frauen seit Jahren gezielt und strategisch als Legitimationsgrundlage für ihre migrationsfeindliche und rassistische Politik. „Frauen schützen“ klingt schließlich besser als „Ausländer raus“.
Diesen rassistischen Kampagnen muss klar entgegengetreten werden: Migration ist nicht das Problem, sondern Männer.
Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland (bff) hat Empfehlungen dazu erarbeitet, wie Gewalt gegen Frauen verhindert werden kann – eine Verschärfung der Migrationspolitik gehört nicht dazu.
Ginge es Politikern tatsächlich darum, die Situation von Frauen zu verbessern, würden sich ihre politischen Forderungen an den Empfehlungen von Expert*innen orientieren – etwa eine bessere Finanzierung von Beratungsstellen, Frauenhäusern sowie Präventions- und Aufklärungsarbeit.

Andernfalls schaden sie Frauen durch eine reine Symbolpolitik, die an den tatsächlichen Ursachen nichts ändert.

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„Kein Grund, hysterisch zu werden“ - Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mythen und Fakten zu Sexismus

@rosaluxstiftung Uhm!

Ich fĂĽhle mich jetzt etwas lausig, denn die entmenschlichte Manipulation mit sexuellen Ăśbergriffen in der Migrationspolitik ist real und beschissen... grundgesetzwidrig... etisch unvertretbar, ... etc

(aber...)

die Statistik der Frauenhäuser hat einen inherenten Bias. Missbrauchte Frauen mit einem intakten Zuhause schlagen nicht in Frauenhäusern auf.

@rosaluxstiftung gerade in Nazikreisen ist sexueller Missbrauch weit verbreitet
@rosaluxstiftung ....das gilt übrigens auch für Kinder. Gewalt und sexualisierte Gewalt gegen Kinder finden hauptsächlich in den Familien und im eigenen Zuhause statt. Die 'bürgerlichen Einfamilienhaus-Siedlung' ist scheinbar der gefährlichste Ort für Frauen und Kinder ^^
@rosaluxstiftung Die sind ja nicht mal in der Schule vor sabbernden Dudes sicher