Rechte und konservative Politiker*innen behaupten oft, wir müssen „unsere“ Frauen vor fremden Tätern schützen.
Damit nutzen sie das Thema Gewalt gegen Frauen seit Jahren gezielt und strategisch als Legitimationsgrundlage für ihre migrationsfeindliche und rassistische Politik. „Frauen schützen“ klingt schließlich besser als „Ausländer raus“.
Diesen rassistischen Kampagnen muss klar entgegengetreten werden: Migration ist nicht das Problem, sondern Männer.
Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland (bff) hat Empfehlungen dazu erarbeitet, wie Gewalt gegen Frauen verhindert werden kann – eine Verschärfung der Migrationspolitik gehört nicht dazu.
Ginge es Politikern tatsächlich darum, die Situation von Frauen zu verbessern, würden sich ihre politischen Forderungen an den Empfehlungen von Expert*innen orientieren – etwa eine bessere Finanzierung von Beratungsstellen, Frauenhäusern sowie Präventions- und Aufklärungsarbeit.

Andernfalls schaden sie Frauen durch eine reine Symbolpolitik, die an den tatsächlichen Ursachen nichts ändert.

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„Kein Grund, hysterisch zu werden“ - Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mythen und Fakten zu Sexismus