Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Bearbeitung von RAW-Dateien in Digikam unter Linux? Und habt ihr Vergleichswerte zu Lightroom? Oder überhaupt Erfahrungen mit Digikam, auch unter anderen OS? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr berichtet. Darf gerne subjektiv sein.
Gerne teilen!

Does anyone have experience with editing images in Digikam on Linux? And how does it compare to Lightroom? Or do you have any experience with Digikam at all, even on a different OS? You'd do me a great favor to let me know. It doesn't have to be an objective description.
Please share!
#linux #photography #fediask

@UlrikeHeiss hast du dir Darktable mal angeschaut?
@fuesstest @UlrikeHeiss genau. Darktable hat eine unheimliche learning curve. Lohnt sich aber, ist eigentlich besser als kommerzielle Software (obwohl ich in den letzten Jahren capture one benutzt habe, und LR bei Version 6 gelassen)
@PierricD @fuesstest @UlrikeHeiss Darktable habe ich vor Jahren mal getestet, die Himmel waren ein Katastrophe. Habe dann weiter auf Windows mit Capture One (wegen Sony-Angebot) gearbeitet. Bin da mittlerweile bei Luminar Neo. Das gibt's leider nicht für Linux, also hänge ich erst einmal an Windows fest.
@the_doctor @fuesstest @UlrikeHeiss ich habe vor kurzer Zeit endlich von capture one + PS + luminar neo auf darktable getauscht. Natürlich ist luminar neo unendlich einfacher und automatischer. Aber darktable kann viel, und ohne ai, das heißt, mehr feine Kontrolle.
Wegen himmel, die neueren tone mapper von den letzten Jahren sind wesentlich besser. Ich musste aber viele Stunden YouTube schauen, um das unter Kontrolle zu bekommen (Videos von Boris irgendwas suchen).
@PierricD @fuesstest @UlrikeHeiss Interessant, aber es liegt noch mehr als ein Urlaub unbearbeitet bei mir rum, da zieht man irgendwann Grenzen. Die KI-Sachen in Luminar nutze ich kaum. Warum sollte ich einen Himmel austauschen? Aber z. B
das automatische Staubentfernen geht super. So müssen alle die für sie geeigneten Wege gehen und Kompromisse eingehen.
@fuesstest Ja, aber jetzt wollte ich erst mal was zu Digikam wissen. Es wurde mir empfohlen als simple Alternative zu Lightroom. Darktable scheint mir etwas überdimensioniert für mein Nutzungsverhalten, aber da könnte ich auch falsch liegen.
@UlrikeHeiss Ich hatte damals die Wahl zwischen digiKAM und darktable und beides installiert. digiKAM war mir sehr nützlich beim Übergang von Lightroom, ich habe die LR XMPs erst mal da lesen lassen, erinnere mich aber nicht mehr an den Grund. Ich GLAUBE, es liest die Farblabels oder Flags zuverlässiger und übersetzt sie FOSS-kompatibel oder sowas.
Bei der RAW-Entwicklung ist dt aber klar überlegen, da war mir dK zu simpel & ungenau. darktable.info kocht es runter und mildert die Lernkurve ab.
@UlrikeHeiss Ich würde dringend raten, LR Metadaten zusätzlich als Keywords zu speichern, z.B. alle geflaggten Bilder mit „flagged“ versehen, alle grün markierten mit „label-green“ etc. LR scheint sich nicht an alle XMP Standards zu halten, bei mir kamen alle Labels in darktable lila an, Flags gibt es dort gar nicht. Mit den Keywords kann man nach dem Import aber wieder Farben zuweisen und zur Not eine Farbe als Flag verballern.
@TeachrDigital Ganz lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich merke mir deine Tipps vor für den endgültigen Umzug. Ich habe nicht so viel Lust, mich in ein komplexes Programm einzufuchsen, deswegen dachte ich, Digikam könnte die Lösung sein, aber so richtig begeistert ist davon anscheinend niemand.

@UlrikeHeiss
Benutze digikam schon seit seinen Anfänge, aber im wesentlichen nur zur Archivierung. Bearbeiten über schneiden hinaus mache ich selten. Canon und Sony jpg und raw Dateien gingen dabei problemlos. Wenn es richtig zur Sache ging, habe ich die Dateien mit gimp bearbeitet, da kenne ich mich mittlerweile so einigermaßen aus (benutze es zwar seit 20 Jahren, aber nur sehr selten).

#DigiKam
#linux #photography #fediask

@UlrikeHeiss
habe ich tatsächlich nie mit digikam gemacht, also raw Bearbeitung.
eher darktable oder das hier sieht auch inzwischen sehr vielversprechend aus
https://www.getrapidraw.com/
RapidRAW: Lightweight RAW Editor

A simple, beautiful, and GPU-accelerated RAW editing experience for Windows, macOS, and Linux.

@UlrikeHeiss

Ich verwende Darktable für die Raw-Verarbeitung (ab und zu), habe aber noch nie Lighttable verwendet (das gibt und gab es halt nicht für Linux), deshalb habe ich keinen Vergleich.

Zur Verwaltung (mit Ordnern und vielen Tags) und zum schlichten Zuschneiden von JPG verwende ich Digikam (von da rufe ich dann auch Darktable auf, ich mag gerne, wenn meine Fotosammlung auch ohne ein bestimmtes Programm zugänglich bleibt).

Für den ersten Zugang zu Darktable habe ich damals ein paar Tutorials angeschaut, das Ding ist auf jeden Fall komplex, kann halt auch sehr viel (mehr als ich verwende).

#darktable #digikam

@UlrikeHeiss

Ergänzung: Ich fotografiere immer RAW + JPG.

Wenn das JPG gut genug ist (die Olympus Kameras machen meistens ganz brauchbare JPG), dann schneide ich evtl noch zu (mit Digikam).

Wenn das Bild Nachbearbeitung braucht (Belichtung, Pickel oder Falten verringern o.ä.), probiere ich das mit dem RAW in Darktable.

@UlrikeHeiss Vielleicht wäre auch RapidRaw etwas für Dich. Es ist an Lightroom angelehnt und etwas übersichtlicher was die Bedienung im Gegensatz zu Darktable angeht.

https://github.com/CyberTimon/RapidRAW
GitHub - CyberTimon/RapidRAW: A beautiful, non-destructive, and GPU-accelerated RAW image editor built with performance in mind.

A beautiful, non-destructive, and GPU-accelerated RAW image editor built with performance in mind. - CyberTimon/RapidRAW

GitHub
@UlrikeHeiss hallo Ulrike. I do use it but just to manage my family photographs, no post-processing or advanced usage. Until here, never missed a bit :)
@UlrikeHeiss
Unter Linux fällt natürlich als erstes Darktable. Das ist auch ein sehr tolles und mächtiges Tool, aber die Lernkurve ist extrem steil.

Ansonsten benutze ich unter Win in der letzten Zeit sehr gerne DxO und/oder Luminar. Sehr einfach zu benutzen mit guten Ergebnissen.
@UlrikeHeiss Da die ursprüngliche Frage nach RAW unter digiKam war, hier aber hauptsächlich über DT gepostet wurde: ich nutze mäßig aber regelmäßig digiKam. Meine RAW-Erfahrungen mit den Bildern meiner EOS600 sind gut, soweit es um grundlegende Dinge geht. Mit zunehmender Handyknipserei ist RAW allerdings für mich selten geworden. Ich rate, digiKam auszuprobieren, alleine wegen der Integration in die Oberfläche.
@UlrikeHeiss DigiKam hatte einen wesentlichen Anteil, dass ich mir letztes Jahr wieder einen Mac gekauft habe.
Die Features sind gut, die Nachbearbeitungsoptionen etc. sind cool, aber die Lahmarschigkeit war der blanke Horror.
@h0uz3 Danke für deinen Erfahrungsbericht. Bedeutet das, du nutzt Digikam weiterhin, aber auf dem Mac? Oder bist du auf ein anderes Programm umgestiegen?
Langsamkeit könnte ich eventuell verkraften, mit Lightroom auf meiner alten Windows-Möhre war ich Kummer gewöhnt. 😄

@UlrikeHeiss Auf dem Mac benutze ich die Fotos-App, die kann alles, was ich brauche und ist eben beim sortieren von Bildern schnell.

Lightroom könnte evtl. mit Wine unter Linux laufen als übergang.

@h0uz3 Danke, ja. Ich will mal schauen, ob ich es vorläufig weiter nutze, aber langfristig will ich weg von Adobe.