Export?
@DeRall klingt erstmal plausibel .
KORREKTUR: Die am 05.03.2021 verbreitete Meldung muss aufgrund eines Fehlers im 4. Absatz korrigiert werden. Die Korrektur ist fett hervorgehoben. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 502,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 5,9 % weniger als im Jahr 2019. Dieser Rückgang ist zumindest teilweise auf den niedrigeren Strombedarf infolge des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zurückzuführen. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der im Inland erzeugten und eingespeisten Strommenge erreichte unterdessen einen neuen Höchststand: Er stieg von 42,3 % im Jahr 2019 auf 47,0 % im Jahr 2020. Mit 25,6 % hatte mit der Windkraft erstmals ein erneuerbarer Energieträger den höchsten Anteil an der in einem Jahr eingespeisten Strommenge und löste damit Kohle als wichtigsten Energieträger ab. Im Jahr 2020 wurden 5,4 % mehr Strom aus Windkraft erzeugt als 2019, als der Anteil noch bei 22,8 % gelegen hatte.
@svemada für mich sieht es so aus als wäre der letzte Balken 2025 und 2021 der mit dem lokalen Minimum.
@Rudolf @VQuaschning ach du hast recht. Ja irgendwie ist die Darstellung merkwürdig. Beide Jahre waren wohl windärmer als die Vorjahre.
2025: „Stärkster Nettostromerzeuger war die Windkraft, obwohl die Produktion aufgrund schlechterer Windverhältnisse mit 132 Terawattstunden (TWh) um 3,2 Prozent niedriger war als im Vorjahr.“
https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2026/oeffentliche-stromerzeugung-2025-wind-und-solar-erstmals-als-doppelspitze.html

Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte im Jahr 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 % und machte einen Anteil von 57,6 % an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 %). Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank dagegen um 7,6 % auf einen Anteil von 42,4 % (2020: 47,1 %). Insgesamt wurden 2021 knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 2,6 % mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 % weniger als im von der Corona-Krise unbeeinflussten Jahr 2019.
@Rudolf Die insgesamt geringe Nachfrage 2021 liegt an den Einschränkungen durch Covid.
2025 war ein windschwaches Jahr, siehe https://www.windindustrie-in-deutschland.de/meldungen/2025-war-eines-der-schwaechsten-windjahre-der-letzten-20-jahre.
Umso wichtiger, dass wir einen guten Mix aus Erneuerbaren Energien nutzen. Zusammen mit Energiespeichern und einem europäischen Verbundsystem lässt sich der Anteil an Erneuerbaren Energien für den Stromsektor weiter steigern, zuverlässig und klimafreundlich.
Warum die 100 % wirklich nicht möglich sind? Für Deutschland leicht zu beantworten:
Katharina Reiche
Schmiergel.... ähem, Lobbyismus
Sie hatte damals einfach eine Propaganda-Überschrift der Atom-Mafia nachgeplappert. Schlimm genug...
@ulrichkelber @VQuaschning Die tatsächliche Aussage stammt aus den frühen 1990er Jahren, als sie Umweltministerin war, und lautete: „Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4% unseres Strombedarfs decken“
Jetzt ist die Frage was sie mit langfristig gemeint hat.
Bereits Mitte der 1990er Jahre haben erneuerbare Energien die Vier-Prozent-Marke geknackt. Das angeblich Unmögliche haben wir in Deutschland dann doch ziemlich schnell erreicht.
@leobm @ulrichkelber @VQuaschning
woher soll sie als Physikerin das auch wissen.....
@ulrichkelber @VQuaschning Anfang der 2000er Jahre deckten Erneuerbare dann schon acht Prozent des Strombedarfs.
Ich sehe gerade auf meiner Originalquelle steht es anders
https://www.sfv.de/briefe/brief97_1/sob97135
Als hier auf klimareporter:
https://klimareporter.de/strom/quaschning-erklaert-sind-100-prozent-erneuerbare-gar-nicht-moeglich
„Der Ökostrom-Anteil erreicht "niemals mehr als vier Prozent", sagte Angela Merkel in den 1990ern.“
Zwischen „niemals“ und „langfristig“ ist schon ein entscheidender Unterschied
@ulrichkelber @VQuaschning Ok, im weiteren Text wird auch von
langfristig gesprochen, weiter unten.
Da sollte man aber schon genau bei bleiben.
Anscheinend lassen sich diese Aussagen Merkels insgesamt nicht wirklich belegen, wenn man weiter nachforscht. 🤔
Stützt sich wohl alles auf einer fragmentierten Pressemitteilung des sfv
@leobm @ulrichkelber @VQuaschning
".. auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs.." war ein Werbeslogan der Atomlobby, den Merkel wohl gedankenlos nachplapperte.
Nehmen wir mal an, daß sie das niemals selbst durchgerechnet hat.
@NichtVielZuSagen @ulrichkelber @VQuaschning Vielleicht hat sie es tatsächlich nicht geglaubt. Es gibt schließlich diese Statistiken und Prognosegrafiken, in denen das jährliche Wachstum der Solarenergie vorhergesagt wurde, und immer wieder lagen die Schätzungen deutlich daneben.
Möglicherweise liegt das auch daran, dass exponentielles Wachstum selbst für Fachleute schwer intuitiv zu erfassen ist.
@leobm @ulrichkelber @VQuaschning
Im Rückblick kann man das so sagen.
Seit 1990 gab es eine zaghafte EE-Förderung (100.000-Dächer-Programm). Erst mit dem EEG (2000) ging die Post ab. Sieh dir mal die Tabelle "Installierte Photovoltaikleistung in Deutschland in GW (1000 MW)" auf der Seite https://www.volker-quaschning.de/statistiken/photovoltaik-deutschland-2025/index.php an.
1993 waren ganze 9MW erreicht.
Das alte Förderprogramm war auf 300 MW installierter Leistung begrenzt. https://de.wikipedia.org/wiki/100.000-D%C3%A4cher-Programm
Aus Merkels Zuneigung zur Kernenergie folgte ihre Abneigung gegen das EEG. Im Grunde waren ihr damals die Erneuerbaren wohl egal.
Nach ihrer Amtszeit räumte sie Fehler ein.

Im Jahr 2025 ist der Zubau von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland auf 16,6 GW gesunken. Das reicht noch nicht einmal für das EEG-Ziel für 2030. Um das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten braucht es etwa 590 Gigawatt. Dafür müssten nun jedes Jahr bereits über 47 Gigawatt an neuen PV-Anlagen zugebaut werden.
ich kenne die Zahlen auch von meinem Job bei einem EVU. Nur darf man PV von damals halt auch nicht mit aktuellen Zellen vergleichen. Das was es damals als unbezahlbaren Rocket-Science (im wahrsten Sinne des Wortes) gab, kriegst heute im Baumarkt. Für die Versorgung eines Bauernhofs hat man damals noch einen ganzen Acker mit PV gebraucht und die gängige Speichertechnologie hieß: offener Bleiakku, wenn das in großen Maßstab gefragt war.
aber nicht in dem Ausmaß. Das war die Zeit wo das BMFT mit dem Growian demonstriert hatte, daß man keine WKAs mit >1MW bauen kann. Und PV war damals bei meist unter 15% Wirkungsgrad.
"Was motiviert Menschen, über Jahrzehnte gegen Zukunftstechnologien zu kämpfen, die unser Land unabhängig, resilient und klimaneutral machen..."
Geld aus Russland.
Nur falls das jemand noch nicht weiß.
Und manche brauchen nicht Mal das, die sind einfach von Natur aus strunz dumm.
@VQuaschning wie steht der aktuell mögliche Versorgungsgrad (2025) eigentlich in Relation zu der damals benötigten Strommenge (1990)? Ich finde bisher nur Statistiken die zur benötigten allgemeinen Brutto-Energiemenge berichten. Die scheint seit 1990 nur geringfügig zu sinken. Mein erstes Gefühl, dass die Welt heute immer mehr Strom benötigt, scheint also falsch zu sein bzw. herrscht zwischen Energieeffizienz und dem Anstieg der Energiefresser ein sehr ausgeglichener Status. Ich würde gerne eine Statistik sehen die belegt, dass das Jahr 2025 eine Welt in 1990 mit vollkommen erneuerbaren Energien versorgen könnte.
Funfactidea: Schau Dir mal die Erzeugerpreise damals an und reche dann mal die (Quer-)subventionen da mit rein.
sie waren konstant, weil die Folgekosten schlicht nicht eingepreist waren oder der Gesellschaft im ganzen aufgelegt wurden. Bestes Bespiel Atomkraft, die uns immer noch kostet und immer kosten wird.
Alleine die Suche nach einem Endlager und die Zwischenlagerung erhöht den Preis für Atomstrom schon um ca. 2Pfg
Da sind die Endlagerung, der Rückbau, der Transport all das noch gar nicht drin, von Umweltschäden ganz zu schweiten.
Zum "wir" zähle ich mich auch, fehle aber in der Statistik. 10% des Stroms, den ich verbrauche, erzeuge ich durch Muskelkraft an einem #Pedalgenerator. An Tagen wie heute, wo solar kaum was zu erzeugen ist, gar 100%.
Stimmt ja auch!! Weidel hat gesagt die 18 Cent für Windenergie sind teurer als die 40 Cent für Atomenergie