Wie geht Ihr damit um? #Adobe hat sein Fotopaket aus #Lightroom und #Photoshop mal eben im Preis verdoppelt: 23,79€ pro Monat - #VendorLockIn - wer damit anfängt, ist fast gezwungen das ein Leben lang zu bezahlen. Das Abo kostet damit in 30 Jahren über 8500€ (pro Person) Wechsel ist schwer, da viele Funktionen der Kataloge verloren gehen.
Ich finde beide Tools qualitativ sehr gut und bezahle das bereits seit über 20 Jahren - nur 100% Preisaufschlag (vor Allem für #KI) ohne Wahlmöglichkeit…
Natürlich gibt es alternative Lösungen wie #Darktable und #Affinity - Meine Kataloge haben jedoch mehr als 100.000 Bilder (hab das mal gewerblich gemacht) mein Test brachte Fehlermeldungen und lange Wartezeiten. Heute brauche ich die Kataloge als #Archiv - und dafür zu teuer. Alte Versionen (ich hab noch DVDs und Installationen) von Adobe sind auf dem M5 nicht mehr lauffähig - #Downloads anderer bezahlter Versionen bei #Adobe nicht mehr verfügbar
@haraldschirmer
Ich denke, weiter testen lohnt sich. Das FOSS Universum hat fast für alles eine Lösung. Logisch, da die Nutzer zeitgleich die Programmierer sind.
@DerJoshDer
Wenn es eine Lösung gäbe, die meine Entwicklungseinstellungen von LR in andere Programme übernimmt, wäre ich sofort für einen Wechsel bereit. Habe nämlich keine Lust, alle Bilder neu zu entwickeln. Sowas kenne ich aber nicht, also bleibe ich bei LR. PS brauche ich zum Glück nicht, da geht Affinity genauso gut. Deswegen finde ich solche Diskussionen manchmal auch überflüssig: Wer wechseln will/kann, dem gratuliere ich dazu. Es gibt aber manchmal auch Gründe dagegen.
@haraldschirmer
@not_a_cowboy @haraldschirmer
Ist sicher richtig. Das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach allerdings dann die Firmenpolitik von Adobe, die den Zaun um ihre Pfründe einfach hoch ziehen und oben noch mit Natodraht bestückten. Sie haben Dich in ihr Ökosystem gelockt, und jetzt lassen sie dich kalt lächelnd bluten.
Insofern: Gut, dass Du das gepostet hast. So kann Dein Beispiel immerhin anderen als Mahnung dienen, sich nicht von solchen proprietären Anbietern abhängig zu machen ☝️😌.
@DerJoshDer
Jein. Bei anderen Anbietern kann ich auch keine Einstellungan auf andere Programme anwenden. Was mich an Adobe nervt, ist ja eher, dass ich ein Abo nehmen muss, während das Andere nicht oder optional anbieten. Ich arbeite schon gern mit LR, ich würde halt nur ab und zu einen Versionssprung aussetzen. Was den Preis selber angeht, nimmt sich das auf ein Jahr gerechnet nicht viel mit anderen Anbietern. Nur eben, dass ich bei Adobe keine Pause einlegen kann.
@haraldschirmer
@haraldschirmer Das interessiert mich auch...

@kommunikat @haraldschirmer

Ich habe knapp 200.000 Fotos in meinem Katalog und arbeite mit #Darktable. ÜBERHAUPT kein Problem.

Ich blogge auch regelmäßig darüber, bitte gerne reinschauen: https://norberteder.photography/category/darktable/

Bei Fragen auch gerne melden. Helfe gerne (wenn ich kann).

darktable | Norbert Eder Photography

@norberteder @kommunikat Vielen Dank - bin schon #Follower ;-) - mir fehlen halt auch viele Funktionen- z.B. Mobile App - ich bearbeite viel unterwegs
@haraldschirmer Das erledigt meine Fujifilm für mich. 🤭 Im Ernst: das ist zum schnellen Teilen und unterscheidet sich von der eigentlichen Bearbeitung ohnehin. @kommunikat
@norberteder @haraldschirmer Danke, werde ich mir anschauen. Kann man einen Lightroom Catalogue inkl. Verschlagwortung in Darktable migrieren?
@kommunikat Tags stehen in den Exifs. Bearbeitungen kannst du als Sidecar-Files +XMP) von Lightroom schreiben lassen. Wird aber nicht ident sein, da jede Software anders interpretiert. @haraldschirmer
@haraldschirmer Hast du dir als Archiv mal Excire angesehen?
@Steinwaelzer noch nicht - schau ich mir gerne an - hast Du gute Erfahrungen damit?
@haraldschirmer Ich habe es nie geschafft meine Fotobibliothek vernünftig zu strukturieren und zu verschlagworten. Excite kriegt das ganz gut hin, auch bei großen Datenmengen. In der Regel finde ich was ich suche, manchmal ist die automatische Verschlagwortung aber auch etwas zu „kreativ“
Ich habe jetzt eben aber einen Blogbeitrag gelesen dass DigiKam das wohl noch besser hinkriegt. Muss ich mir mal anschauen, zumal das auch auf Linux läuft.

@haraldschirmer digikam un alles was geht direkt mit offenen Standards in die Bilder selbst schreiben.
Und der Workflow ist halt wichtig -> nicht das Tool den Prozess gestalten lassen sondern selbst sinnvoll entwerfen und dann Selbstdisziplin 😉
Ich mach mittlerweile immer einen Jahresordner und schieb nur special Events in Unterordner getaggt wird alles. Allerdings hab ich mit Raw aufgehört und schau lieber in der Kamera das es schon passt.

#Darktable #Affinity #Archiv #Downloads #Adobe

#Darktable schreibt über sein eigenes tool: „This also means that the initial learning curve can be steep, since very little workflow and tool knowledge can be transferred from other programs.“
deckt sich mit vielen Berichten im Netz und eigenen Erfahrungen.
Die Frage ist „warum?“
@haraldschirmer
Ist jetzt nur eine Vermutung: die Sidecar-Datei ist zwar eine strukturierte Datei und enthält die durchgeführten Schritte des Workflows sowie die dazugehörigen Parameter.
Obwohl es in unterschiedlichen Programmen ähnliche Schritte gibt, bedeutende das keinesfalls, das auch die Parameter gleich sind.
Es läuft also im schlimmsten Fall auf reverse engineering hinaus.
@haraldschirmer Da weiß ich leider wenig, Bilder sind der Berich in meinem Digitalen Ökosystem, in dem ich ganz schlecht bin (ca. 15-20k Bilder einfach in Ordnern). Finde ich nicht gut, konnte mich aber bisher nie aufraffen 🤪

@simondueckert @haraldschirmer Ich stehe vor einer ähnlichen Herausforderung. Mein Archiv habe ich auf einem externem Speicher getrennt nach Input-Dateien (RAW + JPG) und Outputdateien (erzeugte JPGs). Darin jeweils Jahresordner und darin Event-Ordner mit Datum und Kurzbeschreibung als Ordnernamen. Es gibt ein Primär-Backup auf dem NAS im Intranet und von dort erfolgt ein verschlüsseltes Sekundär-Backup bei einem Dienstleister.

Das Archiv geht über 25 Jahre zurück, wirklich Zugriff brauche ich selten, je länger zurück, desto seltener. Die Datums-Systematik reicht mir bislang aus, ist aber manchmal aufwändig. Wenn ich Dateien zur Bearbeitung (ON1 Raw) brauche, kopiere ich sie in ein lokales Arbeitsverzeichnisse, Ergebnisse landen wieder im Archiv (mit Bearbeitungen in XML im Input, JPGs im Output).

Vor kurzem habe ich DigiKam (Open Source, Linux/Windows/MacOS) installiert und will es noch ausprobieren. Ich will das als reines Katalogtool nutzen, die Bearbeitung ist dann extern.

https://www.digikam.org

DigiKam hat "Sammlungen", die lokal, auf Wechseldatenträgern oder Netzlaufwerken sein können. Bei Wechseldatenträgern wird der Status erkannt, ggf, die Sammlung ignoriert, bis wieder eingehängt. Bin gespannt, wie die Performance aussieht.

digiKam

digiKam
@simondueckert @DerEntspannende danke für Deinen Tipp!
Wenn man täglich oder beruflich damit arbeitet, ist das als Werkzeug auch legitim dafür anständig zu bezahlen. Für eine #Hobby Nutzung dauerhaft zu teuer bei #Adobe - sehr schade - so verliert man Kund*innen… und wer dann mal umgestiegen ist, macht den ganzen Aufwand kaum nochmal

@haraldschirmer @simondueckert @DerEntspannende Meine Sammlung ist zwar weder 100.000 Bilder groß, noch ist sie semi-professionell, aber Digikam leistet mir seit über einem Jahrzehnt sehr gute Dienste. Die Software bietet *sehr* viele Möglichkeiten, ich kann mich nicht beschweren. (Vielleicht ist die UI teilweise etwas "clunky".)

Zur gelegentlichen RAW-Bearbeitung nutze ich zusätzlich Darktable.

@hambier @haraldschirmer @DerEntspannende Ich schmeisse die immer wieder mal in ein #immich (https://immich.app) und sortiere aus, mehr aber nicht 🙈
Immich

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Immich
@simondueckert @haraldschirmer @DerEntspannende Ja, Immich habe ich auch laufen. Da kommt ein gefiltertes Export als External library rein. Die eigentliche Fotoverwaltung erledige ich weiterhin mit Digikam.
@haraldschirmer Auf Lr zu verzichten, ist tatsächlich sehr mühsam. Ich habe einige andere getestet, und leider kommt für mich keins auch nur annähernd an die flüssige Kombination von Katalogverwaltung, RAW-Edits, Geotagging/Karten, Cloud-Sharing … Einfacher ist es für mich ohne Ps, da gibt es einige Alternativen, und es gibt das Nur-Lr-Abo ohne Ps noch, und das ist günstiger.
@ujay68 so sehe ich das auch - hab schon einige Umstiegsversuche hinter mir. Das eine sind fehlende Funktionen, fast noch wichtiger ist ein sinnvoller, effizienter Workflow… mit den Fotos - da gibt es sehr große Unterschiede, leider…
@haraldschirmer Immer auf die Black Friday Angebote warten, dann direkt für ein Jahr kaufen oder mehrere.
Ich brauche Photoshop kaum, wechs le dann in das Lightroom Abo. Die Alternative zu LR Classic fehlt. @AusderPampa
@juergenlibertus @AusderPampa Danke das habe ich jetzt einmal gemacht - wurde jetzt von Adobe gestoppt #Lizenzpate - da bleibt man auf seinem Geld sitzen. #Volumenlizenzen werden wohl aktiv bekämpft
@haraldschirmer Hat bei den Angeboten von Amazon oder Cyberport immer funktioniert. @AusderPampa