Neues Projekt:
#Modellbahn. Wir gehen rein (ins Ivar-Regal).
Fahrzeuge (in Spur N, eh beste) sind aus seligen als-Kind-im-Oval-fahren-Tagen noch da, Holz und Gleise kommen bald dazu, dass der Bahnhof auch ins Regal passt, konnte ich heute nachweisen. Das wird schön.
In den kurzen Schenkel des Regals kommt ein Fiddle Yard. Dessen eines Gleis ist die weite Welt da draußen, das andere der Gleisanschluss der nahe gelegenen Papierfabrik, damit
@flyingtomoon sich auch mit der Anlage identifizieren kann. Der lange Schenkel wird ein schöner kleiner Nebenbahn-Endbahnhof, in dem es hoffentlich auf spaßige und realistische Weise unpraktisch wird, Eisenbahnverkehr durchzuführen.
Hat mich irgendwie hart überrascht, dass das Paket mit meinen 1 m langen Flexgleisen 1 m lang war. Ich weiß auch nicht.
Als ich den Schreck überwunden hatte, hab ich dann direkt ein Flexgleis ins Regal gelegt und professionell verkabelt, um die alten Schätze endlich mal wieder ein paar Meter bewegen zu können. Sie standen zwar einige Jahre, aber sie funktionieren alle noch!
Es trudeln weiter Pakete ein: gestern zum Beispiel eines, das zwei Stücke Kabel und recht viel Luft enthielt.
Ich hatte eine Anzahl Kabel, die deutlich größer als zwei ist, bestellt. Und Schalter. Und Lötzinn. Und...
Kommt auch alles noch, aber die 5€ Versandpauschale dürften bei dieser Bestellung nicht allzu profitabel gewesen sein.
Heute drei Pakete:
- ein (1) Kabel
- ein (1) Kabel und zehn Lötleisten
- 48 Schienenverbinder
Die Elektroteile sind inzwischen alle da, und heute waren wir bei der Holzhandlung.
Da das ganze ja im Bücherregal unterkommt und die Abmessungen nicht allzu groß sind, können wir uns einen komplizierten Unterbau sparen. Aber was hochwertigeres als die Original-Ivar-Böden sollte es halt schon sein.
Es gibt glücklicherweise direkt von Ikea ein sehr praktisches Bauteil, mit dem sich Dinge präziser in Ivar-Regalen befestigen lassen als mit dem Stecksystem für Regalbretter. Die Platten müssen ja in exakt der gleichen Höhe und komplett waagrecht sein - das dürfte sich machen lassen, wenn ich die Platten auf in diese Teile eingedrehten Maschinenschrauben aufliegen lasse, denke ich.
Ich hab jetzt nicht etwa so lange gebraucht, um mir dieses System einfallen zu lassen. Nein, heute war der Tag, an dem ich die Bestellbestätigung für diese Teile (vom 17.08.) zum ersten Mal nicht nur gelesen, sondern auch verstanden habe - stellt sich raus, ich hätte innerhalb von 36 Stunden noch einen Bestätigungslink klicken müssen, damit Ikea so eine Ersatzteilbestellung auch tatsächlich bearbeitet. Upsi.
Ergibt ja schon irgendwie Sinn, dass die nicht einfach jedem dahergelaufenen Spam-Bot erlauben wollen, sich von ihnen kostenlos Kleineisenteile zusenden zu lassen, jetzt wo ich so drüber nachdenke. Nachdem ich diese Hürde jetzt auch überwunden habe, wird es bald weiter gehen.
Nach Abgabe der Hausarbeit, die mich die letzten Wochen beschäftigt gehalten hat, habe ich heute ein bisschen im Baumarkt gestöbert. Gefunden habe ich diese Rändelschrauben M4, auf denen dann bald die Grundplatten meiner Anlage ruhen werden. Der große, flache Kopf macht sie perfekt dafür.
Testbrett gebastelt, bisschen Sägen geübt dabei. Klappt alles wie geplant!
Damit ich während der Holzarbeiten das Regal verschieben, gerade ziehen, usw. kann, musste sein Inhalt währenddessen ins Wohnzimmer umziehen 💀
Übers Wochenende habe ich die Platten zugesägt.
Damit die Ikea-Metalldingsdas die Breite der Anlagenbretter im Bereich der Regalpfosten nicht zusätzlich einschränken, muss das Brett erhöht über ihnen angeordnet sein. Theoretisch passt es schon, wenn die Schrauben ganz herausgedreht sind – so lagen die Bretter bisher drin – aber dann ist kein Spielraum für die Einstellung der horizontalen Lage mehr da.
Also werden jetzt Leisten unter die Bretter geleimt. Die dienen einerseits zur Herstellung dieses Abstandes nach oben, andererseits auch für die Verbindung der Bretter untereinander. Je nachdem, wo die Trennstelle relativ zu den Pfosten des Regals liegt, gibt es entweder separate Leisten für beide Aufgaben oder eine Leiste für beide.
Wenn ich zehn Cent bekäme für jedes Mal, wo ich mir im Verlauf des Modellbahnbaus eine besondere Methode ausdenke, wie ich bei [Arbeitsschritt] ein möglichst gutes Ergebnis erzielen kann, stolz @flyingtomoon mein Ergebnis zeige und meine Methodik erkläre, und sie dann relativ unbeeindruckt erwidert, "Ja, das ist wie man [Arbeitsschritt] macht", hätte ich zwanzig Cent. Nicht viel Geld, aber spannend, dass es schon zwei Mal passiert ist.
Ja, sie hatte Werkunterricht in der Schule und ich nicht.
Update; weil auf dem Esstisch im Wohnzimmer nur einen Modelleisenbahn-Unterbau zu bauen (und dort zu essen) ja deutlich zu einfach wäre.
Ich habe heute aber den defekten PC zu Ende diagnostiziert und das vorletzte Modellbahnbrett geklebt. Wenn ich es schaffe, schnell an ein neues PC-Netzteil zu kommen, könnte ich morgen mit dem ganzen Zeug fertig werden...
Der PC lebt wieder, die Bretter sind im Regal, dasselbe ist auch wieder (aber noch nicht endgültig – unter der Bahn habe ich Platz gelassen, der gefüllt werden kann, wenn man da nichts mehr löten muss) eingeräumt, und der Kork, auf dem die Gleise verlegt werden sollen, ist da.
Heute haben wir ein paar Gleise auf einer Korkplatte und Pappe "festgenagelt". So konnten wir die Korkbettung für die 90°-Kurven richtig zuschneiden. Außerdem konnten wir so auch in der Praxis bestätigen, dass alle Fahrzeuge die Radien vertragen.
Nach diesem Erkenntnisgewinn konnten wir Kork für die beiden Hauptgleise und das eine parallele Nebengleis auf die Platten kleben. Die anderen Nebengleise fächern sich relativ weiträumig auf, die werden später ihre eigenen schmalen Korkstreifen bekommen.
Zu Weihnachten soll man Zeit mit lieben Menschen zu verbringen.
@flyingtomoon und ich haben heute zum Beispiel zusammen Flexgleis zugeschnitten, Kabel drangelötet, Löcher für Weichenantriebe gebohrt...
Gestärkt vom Weihnachtsessen ging es heute zurück auf die Gleisbaustelle. Das durchgehende Hauptgleis liegt jetzt bis zur Anschlussweiche der Papierfabrik!
Wir haben es um die Kurve und in das Fiddle Yard geschafft. Mit z.B. einem LINT könnte man jetzt schon vorbildgerechten Betrieb der Epochen V und VI machen - immer schön vom Fiddle Yard zum Endhaltepunkt im Stichstreckenblock und wenig später retour. 😁
Leider ist das vorhandene Rollmaterial, wenn's auch damals größtenteils ohne einen besonderen Plan eingekauft wurde, mehrheitlich in den Epochen III und IV zuhause, also werde ich wohl noch Nebengleise bauen müssen...
Das Anschlussgleis der Papierfabrik liegt nun auch bis ins Fiddle Yard. Die Silberlinge kommen tatsächlich gut durch diese Kurve durch, auch wenn sie nicht glücklich damit wirken. Im Normalfall fährt auf dem Gleis aber auch nur die Köf II mit Güterwagen.
Das ist außerdem das schöne an so einer Regal-Modellbahn: man sieht die engen Bögen nur von innen. Das sieht direkt deutlich weniger schlimm aus als der gleiche Radius von außen betrachtet.
Heute habe ich das zweite Hauptgleis verlegt! So langsam wird ein Bahnhof draus.
Endlich kommt Bewegung in die Sache!
#Modellbahn@moritzkraehe eine kurze Frage: wie lädt man hier Filme hoch?? Ich bin glaube ich zu doof. Kann nur max. Drei Fotos hochladen.
Liebe Grüße,
Florian