Durch die #Reformation entstanden in Deutschland und Europa konfessionelle Spannungen. Sie führten zu brutaler Gewalt, zum Dreißigjährigen Krieg. In diesem Religionskrieg wird deutlich wie Religion, Konfession und Glaube machtpolitisch verzweckt wurden. Doch damals wie heute ist die Religion oft nur scheinbar ursächlich, stattdessen wirken andere Faktoren: ethische Zugehörigkeit, wirtschaftliche Unterschiede, weltliche machtpolitische Interessen. Religion überlagert diese eigentlichen Gründe ohne konfliktverschärfend aufzutreten.
Der europäische Machtkonflikt im 17. Jahrhundert war somit eher ein Konstitutionskrieg. Für die katholische Kirche gilt stets: Krieg darf nach dem Willen Gottes nicht sein. Allerdings ist Krieg nichts Böses an sich, es gibt Fälle in denen militärische Mittel zulässig sein können. So bei Notwehr und Nothilfe. Dabei muss nicht nur der Zweck gerecht sein, sondern auch die Mittel.
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