Die Schulden bei der Bildung sind vermutlich die, die am schwierigsten in Zahlen zu fassen sind, und dennoch die, die den langfristig negativsten Effekt auf die Gesellschaft haben.

@ulrichkelber Es gibt in einem Fiat-Geldsystem keine Staatsschulden, sondern lediglich staatliche Mehrausgaben.
Und staatliche Mehrausgaben, wenn sie in Brücken, Kindergärten, Schulen, digitalen Fortschritt fließen, sind etwas Gutes!
Der Begriff der "Schulden" ist absichtlich so gewählt und soll verschleiern, dass (sinnvolle) staatliche Mehrausgeben etwas Gutes sind. Gleichzeitig sorgen "Schulden" zu einer Machtverschiebung zu Gunsten derer, bei denen schon Geld rumliegt. Deren Einfluss wächst, während der Handlungsspielraum des Staates - also von uns allen! - eingeschränkt wird. Der Schuldenbegriff ist somit antidemokratisch. Wir sollten ihn nicht nutzen.
Ein Problem der Merz'schen Ausgabenpolitik sind nicht die Summen, die jetzt ausgegeben werden, sondern dass diese so ausgegeben werden, dass daraus maximale ökologische Schäden, maximale Ungleichheit und maximale gesellschaftliche Spannungen
entstehen.