Wenn ein Millionär im Kanzleramt sitzt, dann sollte er seine Friseur und Visagistenkosten selbst zahlen. In nur vier Monaten sind 12.000 Euro zusammengekommen – hochgerechnet wären das 36.000 Euro im Jahr. Es ist nicht vermittelbar, dass der Staatshaushalt solche Beträge übernimmt, während überall im Land gekürzt wird. Wer Millionen besitzt, muss selbst zur Kasse gebeten werden und nicht die Menschen, die jeden Cent umdrehen müssen. #dieLinke #Merz #haushalt

@SoerenPellmann

Fritzes Frisur ist mir ehrlich gesagt egal. 36k im Jahr ist doch ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man weiterhin Superreiche nicht vernünftig besteuert.

Natürlich zeigt es aber trotzdem wie dissoziiert Fritze ist, wenn im gleichen Zug Bürgergeldempfänger gegängelt werden.

(36k sind übrigens ungefähr Bürgergeld Regelsätze für 5 Personen für ein ganzes Jahr)

@Aron @SoerenPellmann

Davon lebe ich 2,5 Jahre. Mit allem. Und ich finde das nicht egal, in keiner Weise. Ich kann mir nichts "gönnen", keinen Urlaub, nicht Essen gehen, keine rechtliche Unterstützung. Wenn ich das lese, wird mir schier schlecht vor Wut.

@kallioke @SoerenPellmann

Und doch hätte niemand von uns mehr Geld, wenn Merz günstigere Visagisten engagieren würde.

Eine sinnvolle Besteuerung von internationalen Unternehmen und Superreichen käme Menschen, die wenig haben mehr zugute als wenn wenn Merz stattdessen zum Klier geht.

@Aron @SoerenPellmann

Es geht aber nicht ums Geld. Es wäre mir bei Habek stinkegal, wie viel Geld er für Visagisten ausgibt. Merz ist unser Bundeskanzler und Millionär und zeigt mit jeder Faser, wie sehr er arme Menschen verachtet, wie vollkommen gleichgültig ihm die Belange von Millionen von Menschen sind. An diesem Maßstab messe ich ihn, deshalb ist mir dieser Betrag nicht egal, deshalb "geht mir das Messer in der Tasche auf".