Dieser Kommentar auf @golem von Tim Elsner - "Hingewurschtelt in Germany" - trifft viele Nägel auf den Kopf: https://www.golem.de/news/ki-aus-deutschland-hingewurschtelt-in-germany-2508-198985.html

Auch wenn ich nicht an jeder einzelnen Stelle zustimme, finde ich die Analyse der Lage richtig. Zum Beispiel: Das #Teuken #LLM ist zwar #opensource und teuer gewesen, aber unbrauchbar (im Unterschied zu #olmo2 und vielleicht bald dem #swissai Modell der ETH).

Innovative Forschung ist schon allein aufgrund des lästigen Förderwesens der Wissenschaft in Deutschland mit seinen langen Schleifen im Bereich #KI nicht zu erwarten und Projekte, die Mittel erhalten, scheinen sich auf Prüfsiegel und Vermarktung zu konzentrieren, die man auch sehr viel günstiger hätte haben können.

Natürlich wird viel zu selten nach einem Endprodukt gefragt, das einen innovativen Mehrwert liefert. Auch die Gutachter:innen lesen Abschlussberichte mit einem Übermaß an Wohlwollen, oder

#KI #Schule #Bildung #LernenmitKI

@thomasrenkert @golem das war wohl nichts mit Swissai) Aber ja, stimme ich zu, bis hier in Deutschland ein brauchbares LLM entsteht kann es dauern. Nach dem EU AI act dauert es dann noch länger
@spotbot2k @golem wieso war das nichts?
@thomasrenkert @golem Weil es sogar in der 80b Version schlechter abschneidet als Mistral small mit 24b. Ja, besser als Teuken, aber ist ja auch viel Zeit dazwischen. Teuken konnte man nicht einfach so auf fineweb-2 trainieren, gab es damals nicht.
@spotbot2k @golem #Apertus ist m.E. das, was der Linux Kernel 0.12 war: Ein Ansatz, der zeigt, was möglich ist. Teuken ist komplett unbrauchbar. Das einzige vergleichbare Modell wäre #Olmo2 und das ist Apertus unterlegen. Natürlich wird aktuell jedes opensource LLM schlechter sein als jedes nur open weight LLM. Aber darum geht es nicht. Wenn sich um solche einzelnen Initiativen wie Apertus eine Community versammelt, die die Philosophie praktisch umsetzen wollen, hat das eine Chance. Und ich glaube, dass der Erfolg dieser Idee enorm wichtig werden wird für uns als Gesellschaft. Letztlich geht es um epistemische Autonomie, Mündigkeit und KI als gesellschaftliches Gut.