Die #NSU-Terroristin #Zschäpe hat bis heute weder echtes Bedauern, noch den Willen zur Aufklärung, geschweige denn darüber hinaus gehende Hinweise auf tätige Reue gezeigt.

Wenn sie also gegen ihre Kameradin #Eminger auch nach 15 Jahren Bedenkzeit weiterhin *nicht* aussagt, plädiere ich für eine #Sicherheitsverwahrung dieser menschenverachtenden Massenmörderin, denn ihre verfestigte Ideologie und hoch-kriminelle Energie stellen auf nicht absehbare Zeit eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar.

Exit, aber erst mit Exitus.
#Freiheitsstrafe im #Knast und Zwangsmittel wie #Sicherheitsverwahrung, oder gar #Todesstrafe sind mit einer Ordnung ohne Herrschaft ja eher weniger gut vereinbar. 

Mal unterstellt der Evolutions- und Zivilisationsprung hin zu einer sich durchweg wohlgesonnenen Menschheit in einer vollumfänglich gewalt- und herrschaftsfreien Gesellschaft lässt noch eine Weile auf sich warten:

Gibt es praktische Überlegungen dazu wie aus anarchist. Perspektive die individuelle und kollektive Verantwortungsübernahme im Umgang mit gefährlichen und reulosen Massenmördern usw. in der Übergangszeit gestaltet werden könnte? 🤔 

Bin auf Euren Input gespannt, und freue mich über Links auf Texte zum Thema! 

@inkorrupt

Mag erstmal zu simpel klingen, ist es je nach psychopathischer Heftigkeit auch. Aber grundsätzlich sind wir Wesen, die in Gemeinschaft leben wollen. Wenn wir dort abgewertet oder ignoriert oder sich wer über uns lustig machen fühlen wir uns nicht mehr wohl. Kannst gern gehen und alleine leben. Da kannst dann auch keins mehr was antun.

Durchaus fragwürdiger wäre verstümmeln. Also so weit, dass es keine Wiederholung geben kann. Ist das furn Massenmörder für mich okay ? Ja. Macht euch das wütend ? 🙈

@kunterschwarz Nicht wirklich, warum auch, aber so richtig weiter bringt es mich in dem Thema auch nicht, als bis zum Herrn der Fliegen.

Wir sind ja nicht da wo wir sind, weil es jemals nachhaltig war Menschen zu verstoßen, die sich dann ohne soziale Kontrolle unter ihren eigenen Regeln zusammenschlossen, um bestenfalls zu Robin Hoods und Piraten zu werden, aber i.d.R. mit dem Recht des Stärkeren mordend, brandschatzend und vergewaltigend ganze Landstriche tyrannisiert haben, oder eben wie die Grimaldis in Monaco selber von Piraten zu Tyrannen wurden.

Und Kastration mag bei Triebtätern eine Wirkung erzielen, aber gegen sadist. Psychopathen schneidet eins da am verkehrten Ende was ab imho.

Ist alles nicht so einfach, und wenn ich sehe auf welchen Ebenen und mit welchen Mitteln sich Anarchist*innen gegenseitig bekämpfen, drängt sich mir Eindruck auf, dass zu dem Thema aus gutem Grund viel herumgeeiert und das Phrasenschwein gefüttert wird.

Aber ich steck auch nicht so drin im Thema, hab nur aus Gründen ein konkretes Eigeninteresse am aktuellen Zwischenstand der Debatte und gerne auch an Empirie dazu.





@inkorrupt

Ich habe Da auch keine konrekte Literatur zu. Bloß Gedanken, die ich auch verschiedener Literatur zusammen basteln konnte.

Also nem Sadisten musst ja nicht unten rum was abschneiden, sondern woanders.

Das was ich meine, mit dem Abwerten von toxischen Menschen / ignorieren ist keine Theorie von mir, sondern wurde schon lange gelebt. Die Infos habe ich aus "Anfänge" von David Graeber , Wendgrow und "Gelebte Revolution" von James Horrox. Und ein bisschen "anarchistische Gesellschaftsentürfe"

Die Bücher zusammen erfassen allerdings ü1000 Seiten, ob das Literatur Empfehlung ist.. Aber in Anfange steht wirklich sehr viel darüber, wie gelebt wurde, bevor das Patriarchat entstand. Und damals war es in vielen Gruppen kein Zufall, egalitär zu sein, sondern es wurde bewusst drauf geachtet, dass sich keine Hierarchien bilden und genannte Dinge von mir sind genutzte Handlungsweisen.