Die staatsfeindlichen Krawallbrüder und -schwestern der FDP, nämlich der "Bund der Steuerzahler", sind jetzt auch Radfahrexperten!

Nein, wirklich wahr!

"40 Meter Umweg sind jedem Radfahrer zuzumuten", wissen sie.

Als Radfahry riecht man da förmlich das "Kommt drauf an", und so ist die bekrittelte Doppelampel in #Rheda ein schönes Beispiel für ein "Ja. Nein. Moment."

https://steuerzahler.de/aktuelles/detail/zwei-ampeln-20-meter-nebeneinander/

#BundderSteuerzahler #Schwarzbuch #RhedaWiedenbrück #Fahrrad #Radverkehr

Zwei Ampeln 20 Meter nebeneinander

Weil Rheda-Wiedenbrück sich einen Radweg fördern lassen wollte, stehen zwei Ampeln im Abstand von gerade einmal 20 Metern am Straßenrand. So sehen es die Bürger. Für die Stadt ist es eine Ampelfurt, eine „Lichtsignalanlage mit vier Signalgebern“.

Vorher sah die Sache nämlich so aus:
Radfahrende MUSSTEN den 40-m-Umweg mit 4 Kurven á 90 Grad nehmen, wenn sie die Pixeler Straße queren wollten.

Und dass ja kein #Scheißradfahrer einfach so vom Geh-Radweg auf die Straße fährt! Daher gab es viele Poller mit Ketten dazwischen.

Die neue Situation mildert die Gängelung des Radverkehrs etwas ab, da nun eine direkte Querung der Landesstraße möglich ist, ohne die ätzende Kurverei (gerade für Lastenräder und Gespanne ein Unding).
Weil nun mit dem abgesenkten Hochbord an der neuen Ampel die ehemalige Bahntrasse wieder problemlos mit dem Auto erreichbar ist, muss der per Pollererlass entfernte Poller wieder hin. Mitsamt der damit einhergehenden erhöhten Unfallgefahr.

Von den Bildern her sieht es für mich nach einer #Bettelampel aus.

Hätte man den Radverkehr wirklich stärken wollen, so hätte man die ehemalige Bahntrasse zum Vorfahrtsradweg gemacht, mit Aufpflasterung und Sinus-Randsteinen, die ein Überfahren mit mehr als Schrittgeschwindigkeit seehr unangenehm werden lassen.

Und so hätte man auch die zusätzliche Ampel vermieden.

Also: Die Sache ist zu kritisieren, aber der "Bund der Steuerzahler" liegt meilenweit daneben mit seiner Kritik.