#MeineGedanken
Viele Probleme ließen sich lösen, wenn die reichsten 10 % etwas stärker belastet würden. Moderate Steuern auf Vermögen oder Erbschaften könnten Milliarden einbringen – ohne die Lebensqualität der Betroffenen spürbar zu mindern.
1/5
Dass es trotzdem nicht geschieht, liegt nicht an ökonomischen Zwängen, sondern an Machtverhältnissen. Wer reich ist, kann Interessen besser vertreten – durch Lobbyarbeit, Medienpräsenz und politischen Einfluss.
2/5
Hinzu kommt das Narrativ der „Leistungsträger“. Oft wird suggeriert, die Reichsten seien die Motoren der Gesellschaft – jede Belastung schade allen. Empirisch belegt ist das kaum.
3/5
Statt Solidarität wird häufig das Bild gepflegt: „Die anderen nehmen uns etwas weg.“ Bürgergeld, Migration, Rente – alles wird gegeneinander ausgespielt, während die wirklich Vermögenden im Hintergrund bleiben.
4/5
So geraten Verteilungsgerechtigkeit und soziale Balance ins Abseits. Werte wie Gemeinsinn werden verdrängt, während Gier und Missgunst zur gesellschaftlichen Leitkultur erhoben werden.
#Gerechtigkeit#Sozialstaat#Solidarität
5/5