Wie verträgt sich eigentlich die #Direktvermarktung|spflicht bei kleiner #Photovoltaik #PV #DachPV mit dem sonst von der @Bundesregierung so sehr betonten #Bürokratieabbau ? @BMWK ich finde, es muss auf jeden Fall eine Regelung geben, die automatisch gilt, wenn man keinen Direktvermarktungsvertrag abschließt.
Vorschlag: man bekommt einfach immer den Börsenstrompreis ausgezahlt. Denn den hätte der VNB auch am Markt bezahlt, wenn die lokale Einspeisung gefehlt hätte.
#energiewende #solarstrom
@KarlE @Bundesregierung @BMWK
dafür bräuchte man aber so intelligente Messdingens…da das Zeug, das seit Jahren verbaut sein soll aber immer noch hinterhergehinkt wird.
@drohm @Bundesregierung @BMWK machen wir's doch einfach so: wenn keine zeitlich hochaufgelösten Smart Meter Daten zur Verfügung stehen, dann zahlt der VNB den volumengewichteten Durchschnittspreis über die Ableseperiode. Was meinst du, wie schnell der dann als gMSB gerne ein Smartmeter einbaut, genau wie er nach Anmeldung Balkonsolar ja schnell den "Ferrari" durch eine mME ersetzt hat. Sobald es gut fürs Geschäft ist, passiert es ganz schnell.
@KarlE
Und bei negativem Preis muss dann für die Netzeinspeisung gezahlt werden?
@Bundesregierung @BMWK
@Jerschte @Bundesregierung @BMWK ja klar. Da ist Strom ja auch unerwünscht. Aber keine Sorge, jeder Wechselrichter kann abregeln, so dass er nur den Hausverbrauch erzeugt. Oder halt netzdienlich Akku mittags vollmachen, und morgens erst mal einspeisen, wenn es noch bezahlt wird.

@KarlE
Ich glaube dieses #burokratieabbau Dingens bezieht sich nur auf Aufgaben die Kontrolle der großen und mächtigen ermöglichen würde. Nicht auf vermeidbares, das womöglich noch die Rendite der Großkonzerne schmälert.

@Bundesregierung @BMWK

@denkbeteiligung @Bundesregierung @BMWK tatsächlich glaube ich, mein Vorschlag ist für die VNB sowohl wirtschaftlich besser als eine verpflichtende Direktvermarktung, als auch sparen sie sich damit administrativen Aufwand für die Verwaltung tausender Direktvermarktungspartner und die Datenübernahme von verschiedenen wMSB, wenn sie selber den Rollout verbummeln.
Das Prüfen von Direktvermarktung und auch der Fernsteuerbarkeit würde entfallen, da das Preissignal wirksam genug sein sollte.

@KarlE
Börsenstrompreis wäre dann fair und gut, wenn wir mindestens 4 Strompreiszonen in D hätten 🤫

@Bundesregierung @BMWK

@denkbeteiligung @Bundesregierung @BMWK ich schreibe ohnehin bei jeder passenden und unpassenden 😉 Gelegenheit, dass ich überzeugt bin, die eine #StromPreiszone wird uns ganz böse auf die Füße fallen, weil wir Flexibilität brauchen, zwangsläufig bekommen werden, und uns die bei falschen Preissignalen teuer kommen statt Kosten sparen wird.
Mich überzeugen nodale/lokale Preise, siehe z.B. https://www.agora-energiewende.de/publikationen/lokale-strompreise https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/eine-aufteilung-deutschlands-in-mehrere-preiszonen-ist-nicht-zielfuehrend weil nur so Engpässe am Markt sichtbar werden. #energiewende
Lokale Strompreise

Wie die Integration der Netzrealität in den Strommarkt gelingt und Kosten senkt

@denkbeteiligung @Bundesregierung @BMWK ein Markt ist effizient, wenn man ihn lässt. Dazu muss er die Umstände abbilden, die wesentlich für die Preisfindung sind, und den Stromtransport da mit einzurechnen ist nur vernünftig. Dynamische Netzentgelte, Abschaltvorrichtungen für Erzeuger und Verbraucher - könnte man sich sparen, wenn der Preis zeigt: jetzt soll ich liefern, jetzt soll ich verbrauchen. WEnn es sich für mich lohnt, ist es auch technisch sinnvoll. #energiewende

@KarlE
Bin voll bei dir. Marktanreize sind ein wichtiges Regelinstrument, dass aber der Markt 'alleine' alles schafft bezweifle ich. Für die extremen Peaks z.B. wird sich wohl über den Markt keine Lösung finden, weil die zwar sehr hoch aber nur kurz und selten sind, so dass hohes Risiko und viel ungenutzte Zeit mit einhergeht. Ich denke, dass wir eine Markt brauchen der regelt, aber auch eine Regulierung dafür.

@Bundesregierung @BMWK

@denkbeteiligung @Bundesregierung @BMWK jeder Markt braucht und hat eine Regulierung. Das ist ja auch einer der Vorbehalte gegenüber lokalen Preisen: dass durch die Vielzahl von Strommärkten an den einzelnen Knoten Preissetzungsmacht durch den örtlichen Versorger bestehen könnte. Aber wir sind ja in einem Verbund, also würde ihn der Nachbar doch unterbieten, wenn sich damit ein Geschäft machen lässt.
Gerade die extremen Peaks können durch einen Schwarm Elektroautos mit V2G bedient werden >
@denkbeteiligung @Bundesregierung @BMWK weil das eben nicht Kraftwerke sind, die extra fürs Rumstehen teuer bezahlt werden, sondern die Hauptfunktion eine andere ist. Und der Preissprung so hoch ist, dass sich auch ein Haushaltskunde, der durch Netzentgelte usw. ca. 20ct "Spread" zwischen Strombezug und Einspeisung hat, noch was dran verdienen kann.