@RA_Negm @VQuaschning
Dann sollten wir besser ausdrücklich unterscheiden zwischen Fern- und Nahverkehr. Deinen Beitrag hab ich gelesen als "durchgehend von irgendwo in Spanien bis irgendwo in Deutschland", wobei dort wie hier der Zubringerverkehr mit kleinen Fahrzeugen absolviert werden könnte und die lange Strecke dazwischen mit der Bahn.
Leider hast du keine Quellen für die Prognosen angegeben, aus denen das zwingend hervorgeht. "Zunahme des Güterstraßenverkehrs prognostiziert", da frage ich mich, wer befragt wurde.
Vor zwei Jahren führte Norbert Frei (CDU) in einer Emailkorrespondenz eine mir unbekannte Studie (mit Link) zum Beweis seiner Aussagen an. Gelesen hab ich: Autofahrer wollen lieber Auto fahren, Bus und Bahn eher nicht und mit dem Rad in der Freizeit. Wer fährt schon NICHT Auto?
Vor gut 40 Jahren haben wir (noch in Berlin) überlegt, wofür wir überhaupt noch unseren Käfer hatten. Einziger Grund: Bequemlichkeit. In den "Westen" umgezogen, nehmen wir seitdem für den Faktor Bequemlichkeit ein Taxi, den Rest kriegen wir auch hin.
Das Autofahren-Lernen selbst kann nicht schaden von wegen Verkehrsregeln und Perspektiven. Aber die dauernde Benutzung macht süchtig, man kommt schwer davon weg. Deswegen hatten wir uns eine Probejahr vorgenommen, das ich als der Süchtigere genossen hab. Der Schmerz war mit der Entscheidung geheilt.
Zurück zum Thema:
Wenn weniger Elektro-Lkw nur im Zubringerverkehr fahren, müssen sich einige Wirtschaftszweige umstellen. Völlig klar. Aber wir können das Notwendige nicht ausfallen lassen, wenn eine oder ein paar Berufsgruppen sich nörgelnd querstellen. Kreativ denken ist angesagt in einem Rahmen, der von der Physik und menschlichem Verhalten bestimmt ist. Vorausgesetzt, meine Vermtung zur Studie geht in diese Richtung.