Herr #Merz fragt sich immer noch, ob #eFuels für Autos eine Zukunft haben.
Dabei hat die Wissenschaft die Frage schon seit Jahren beantwortet: NEIN!
❌ Irre ineffizient - gigantisch hoher Stromverbrauch
❌ Extrem teuer
❌ schlechte Umweltbilanz
✅ viel bessere Alternativen verfügbar: #Elektromobilität
https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2023/presseinfo-05-efuels-nicht-sinnvoll-fuer-pkw-und-lkw.html?utm_source=chatgpt.com
E-Fuels nicht sinnvoll für großflächigen Einsatz bei Pkw und Lkw

Presseinformation des Fraunhofer ISI

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI

@VQuaschning wie kommen die nächsten 5 Jahre Tomaten aus Spanien klimaschonend in den Rewe in Köln? Und sag jetzt bitte nicht E-LKW. 🤡

In dem Artikel geht übrigens um das Verbot ab 35

@RA_Negm @VQuaschning

Nennt sich Bahn. Kämpft ums Überleben. Jede Nutzung vergrößert ihre Überlebenschancen.

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Das ist (leider) nicht richtig: Selbst wenn alle Ausbauziele des schienengebundenen Güterverkehrs erreicht werden, wird eine Zunahme des Güterstraßenverkehrs prognostiziert. Aber man kann natürlich Hoffnung schüren, wo keine ist.

Also, zurück zum Start: Wie kommen die nächsten 5 Jahre Tomaten aus Spanien klimaschonend in den Rewe in Köln?

@RA_Negm @VQuaschning

Dann sollten wir besser ausdrücklich unterscheiden zwischen Fern- und Nahverkehr. Deinen Beitrag hab ich gelesen als "durchgehend von irgendwo in Spanien bis irgendwo in Deutschland", wobei dort wie hier der Zubringerverkehr mit kleinen Fahrzeugen absolviert werden könnte und die lange Strecke dazwischen mit der Bahn.

Leider hast du keine Quellen für die Prognosen angegeben, aus denen das zwingend hervorgeht. "Zunahme des Güterstraßenverkehrs prognostiziert", da frage ich mich, wer befragt wurde.

Vor zwei Jahren führte Norbert Frei (CDU) in einer Emailkorrespondenz eine mir unbekannte Studie (mit Link) zum Beweis seiner Aussagen an. Gelesen hab ich: Autofahrer wollen lieber Auto fahren, Bus und Bahn eher nicht und mit dem Rad in der Freizeit. Wer fährt schon NICHT Auto?

Vor gut 40 Jahren haben wir (noch in Berlin) überlegt, wofür wir überhaupt noch unseren Käfer hatten. Einziger Grund: Bequemlichkeit. In den "Westen" umgezogen, nehmen wir seitdem für den Faktor Bequemlichkeit ein Taxi, den Rest kriegen wir auch hin.
Das Autofahren-Lernen selbst kann nicht schaden von wegen Verkehrsregeln und Perspektiven. Aber die dauernde Benutzung macht süchtig, man kommt schwer davon weg. Deswegen hatten wir uns eine Probejahr vorgenommen, das ich als der Süchtigere genossen hab. Der Schmerz war mit der Entscheidung geheilt.

Zurück zum Thema:
Wenn weniger Elektro-Lkw nur im Zubringerverkehr fahren, müssen sich einige Wirtschaftszweige umstellen. Völlig klar. Aber wir können das Notwendige nicht ausfallen lassen, wenn eine oder ein paar Berufsgruppen sich nörgelnd querstellen. Kreativ denken ist angesagt in einem Rahmen, der von der Physik und menschlichem Verhalten bestimmt ist. Vorausgesetzt, meine Vermtung zur Studie geht in diese Richtung.

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Ja, das sollte man. Tatsächlich ist es so, dass Artikel gerne loslegt mit "E-Fuels lohnen nicht" und im späteren Artikel der Güterfernverkehr auf der Straße mehr oder weniger ausdrücklich wegfällt.

Ich dachte auch, dass es klar sei, dass sogar in deinem Verständnis von meinem Beitrag das Gros der Emissionen nicht im Kölner Stadtverkehr liegt und Lkw auch nicht an jeder Straßenecke umgeladen werden. Aber sei's drum, nun ist es ja klar.

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Zum wichtigeren Teil: Es geht nicht darum, dass sich einige Querstellen. Es gibt auf dem Boden genau zwei Möglichkeiten, das zu transportieren: Zug oder Straße. Zug schaffen wir nicht schnell genug, hatte ich bereits gesagt. Bleibt also Straße. E-Mobilität ist hier aber völlig ausgeschlossen auch 2035. Das ist nicht schaffbar. Es bleibt also nur konventionell oder mit E-Fuels. Das ist die Entscheidung, die wirklich ansteht, anderes Wunschgedanke.

@NichtVielZuSagen @VQuaschning … Und es geht auch nicht um irgendwelche Wirtschaftszweige, sondern ganz viel um Lebenmittel. Willst du wirklich die Preise für Tomaten erhöhen, weil … Ja, wieso eigentlich, es geht auf der Schiene ja gar nicht. Aber selbst wenn: Dann willst du das den Leuten erzählen? Ich sach mal etwas scherzhaft: Die Wahlergebnisse der AfD korrelieren mit den Tomatenpreisen.

So machst du jede Verkehrswende komplkett kaputt.

@RA_Negm @VQuaschning

Daß die Wahlergebnisse der AfD mit allen Übeln dieser Welt korrelieren können, ist klar. Und die Tomaten aus Spanien (klimawandelverstärkter Wassermangel) sind natürlich ein gutes Beispiel für wichtige Grenzfälle, zu dem man einiges sagen könnte - Aldi und Lidl bestimmen die Produktions- und Verkaufspreise entlang der ganzen Kette. Aber überall spielt das Wetter eine Hauptrolle https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/lebensmittelpreise-duerre-und-starkregen-verteuern-weltweit-wichtige-nahrungsmittel-a-8609fe19-fb90-4ddf-aea3-bc0bcb317293 ! Klimawandel, weltweit.
Wer die wichtigsten Lebensmittel nicht bezahlen kann, muß unterstützt werden. Soziales darf nicht gegen Klimaschutz ausgespielt werden.

Zitat: "Zug oder Straße. Zug schaffen wir nicht schnell genug. Bleibt also Straße. E-Mobilität ist hier aber völlig ausgeschlossen auch 2035." Wirklich?
Was nicht geht, muß gehend gemacht werden. Eine Übergangsphase ist selbstverständlich, darf aber kein Grund sein, NICHT zu handeln.

Die Akkus von reichweitenbegrenzten Fahrzeugen müssen nicht beliebig groß sein. Und man braucht auch noch nicht mehr Lithium. Natrium tut's auch https://climatejustice.social/@NichtVielZuSagen/114817158432774554 (2023), auch https://www.heise.de/hintergrund/Batterietechnik-der-Zukunft-Natrium-vs-Lithium-8994022.html .

Etwas davor hast du geschrieben: "... das Gros der Emissionen nicht im Kölner Stadtverkehr liegt und Lkw auch nicht an jeder Straßenecke umgeladen werden".
1. muß JEDE CO2-Quelle ausgeschaltet werden
2. wenn der Ausliefertransporter am Güterzug beladen wird, kann der Wareneingang dort registriert werden und von dort zum Laden fahren.

Letzteres geht meistens wohl über eim Zentrallager, das aber nicht unbedingt gebraucht wird. Oder weißt du etwas anderes? Das Just-in-time-Prinzip wurde auf die Spitze getrieben, vielleicht geht es auch anders.

Leider fehlt mir immer noch eine Quelle, wo die Zunahme des Güterstraßenverkehrs prognostiziert wird.

Von Kartoffeln bis Zwiebeln: Wetterextreme lassen Lebensmittelpreise weltweit explodieren

Hitze, Dürre und Starkregen verteuern weltweit wichtige Nahrungsmittel – nicht nur langfristig, sondern praktisch umgehend, zeigt eine Studie. Das könnte sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken.

DER SPIEGEL

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Richtig, es ist schwierig, Tomaten im Winter zu essen. Und das gilt auch für hier erzeugte Tomaten. (Und die sind natürlich nur ein Beispiel, beim Heuchelhipster-Metzger hier um die Ecke, der damit wirbt, regional zu erzeugen, gibt es dann doch das original Iberico. Kaum aus dem Rheinland. Insofern muss man nicht auf Aldi und Lidl einschlagen.)

Aber es geht jetzt darum, den Verkehr klimaschonender zu machen. Und das geht nur mit Lösungen, die bezahlbar sind.

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Denn ansonsten wirst du niemals eine Lösung finden, die von breiten Teilen der Bevölkerung mitgetragen wird. Und ehrlich gesagt habe ich deutlich mehr Verständnis für die Forderung nach günstigen Tomaten (und Gurken und Salat und und und) als für die Nachfrage nach Iberico. Das ist nämlich nichts anderes als luxeriöser Hipsterscheiß, den man sich schön redet.

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Ach so, und wenn es um JEDE CO2-Quelle geht, dann bist du ja für die Förderung von E-Fuels, damit der Ausstoß im Güterfernverkehr reduziert werden kann.

Toll, dass du dich noch überzeugen lässt.

@RA_Negm @VQuaschning

Nee!

E-Fuels sind nur äußerst aufwendig hergestellte und in Fahrzeugmotoren wenig effizient genutzte CO2-Produkte.

Wenn schon CO2 aus der Luft geholt wird, sollte es langzeitgelagert werden. Das Entziehen von Kohlendioxid aus der Atmosphäre im Hunderte-Gigatonnen-Maßstab ist sowieso erforderlich, wie du weißt https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/grundlagen-des-klimawandels/weltklimarat-ipcc/sechster-sachstandsbericht-des-weltklimarates-ipcc .

Wenn schon, dann bei der Stufe Methanol aufhören und dieses in der Chemieindustrie nutzen. Sektorkopplung! Und wenn (fast) 100% des gesamten Primärenergiebedarfs gedeckt sind, damit anfangen, Methanol gut zu lagern.

Abgesehen von anderen Lagerverfahren...

Sechster Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC

Mit der Verabschiedung und Veröffentlichung des Syntheseberichtes im März 2023 endet der sechste Berichtszyklus des Weltklimarates (IPCC), in welchem der Sechste Sachstandsbericht mit den Beiträgen der drei Arbeitsgruppen sowie drei Sonderberichte erstellt wurden. Im Folgenden werden der Inhalt und die wichtigsten Aussagen aller Teilberichte zusammengefasst.

Umweltbundesamt

@NichtVielZuSagen @VQuaschning Das weiß ich alles, unterstelle es jedenfalls.

Die Alternative sind auf absehbare Zeit fossile Treibstoffe. E-Fuels sind besser als Diesel aus der Erde. Und nur darauf kommt es mangels Alternativen an.

Die Alternative E-Mobilität vs. Verbrenner existiert im Güterfernverkehr schlicht nicht.

@RA_Negm @VQuaschning

Land- und Forstwirtschaft: Ja, wenn die Fahrzeuge auf Boden fahren müssen, dessen Verdichtung vermieden werden muß. Methanol.
Sonst: Expertenrunden sollten Ausnahmen identifizieren, kein kleiner Physiker.

@NichtVielZuSagen Ich spreche vom Güterfernverkehr. Liest du überhaupt meine Beiträge, bevor du antwortest?

@RA_Negm

Dazu habe ich wohl genug gesagt: Bahn, kleine Lieferwagen.

@NichtVielZuSagen Dann hast du wohl nicht genug gelesen.

@RA_Negm

Klarstellung

Selbstverständlich habe ich gelesen, auf was du eine Antwort bekommen hast.

Es kann natürlich sein, daß ich etwas anders verstanden habe als du beim Schreiben gemeint hast. Das ist sehr leicht möglich, wenn du z.B. ein Argument ohne eine nachvollziehbare Quelle bringst.

Vor allem haben wir wohl zwei unterschiedliche Ansätze.

Du scheinst den Transportverkehr mit dem alten fossilen Antriebssystem mithilfe äquvalenter, erneuerbar produzierter Treibstoffe weiterführen zu wollen - was die Verantwortung für ein Gelingen der Transformation von den Spediteuren und Transportunternehmen fernhält und die fossilen Treibstoffe lange im Rennen halten könnte.
Mein Ansatz ist der schnellstmögliche Übergang zu einer komplett solarbasierten Energiebereitstellung, die auch eine Anpassung im Denken, Handeln und der Auslegung der Infrastruktur mit sich bringt. Das geht nur selten sanft Eins zu Eins ohne das Ablegen alter Gewohnheiten.

Zum Übergang gehört auch die Nutzung möglichst effizienter und naturverträglicher Techniken. Und insbesondere Techniken, die das Grundproblem der KLIMAverschlechterung nicht sogar aufrechterhalten, wie das im Flugverkehr mit NUR "CO2-freien" Treibstoffen (u.a. H2-Verbrennen) gerade angepeilt wird.

Überleg mal, welchen Anteil der Transportsektor auf der Straße an der gesamten Primärenergie hat! Mehr als dies hab ich gerade nicht parat:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/endenergieverbrauch-energieeffizienz-des-verkehrs#weiterfuhrende-informationen
Und das mit geringer Effizienz (Elektrolyse, Weiterverarbeitung, Verbrennungsmotor) weiterführen?

Da setze ich eher auf den sinnvollen Ausbau der Bahninfrastruktur, der nicht nur dem eiligen Transport verderblicher Lebensmittel dienen könnte, sondern auch dem pünktlichen Transport von Menschen und beliebigen Gütern.

Ende der Diskussion?

Energieverbrauch und Kraftstoffe

Das Verkehrswachstum auf der Straße sorgt für einen nahezu konstant hohen Energieverbrauch seit 1995. Die Energieverbräuche auf der Schiene sinken kontinuierlich.

Umweltbundesamt