Aus aktuellen Anlass wiederhole ich mich:
Je mehr Leute meine Texte mit einem Paywall-Remover-Tool lesen, umso weniger solche Artikel werde ich künftig schreiben können. Denn dann kommt bei den Verlagsmenschen an: „Eva’s Texte machen keine Klicks, die lassen wir nicht mehr schreiben“.
Wer meine Texte gerne liest, aber nicht mal auf kostenlose Links klicken möchte, die ich genau deshalb zur Verfügung stelle, schadet sich selbst (und allen anderen, die meine Themen wichtig finden).
Bin gerade wieder auf einer solchen Konferenz, auf der die Klickzahl von Texten eine große Rolle spielt. Tut mir auch leid, dass es so ist - aber so ist es halt leider.
@evawolfangel ein Grund warum ich auf deine links klicke.
Von einem haufen Gründe
@evawolfangel Für dich klicke ich sogar in zwei verschiedenen Browsern ;)
Cybersecurity-Konferenz: "Wollt ihr thermonuklearen Post-Quanten-Cyberkrieg spielen?"

Ein scheinbar normaler Workshop. Die beste Hackerin der Welt. Ein Spiel, das ernst ist: Wie ich einmal einen Cyberangriff auf ein Atomkraftwerk verübte.

DIE ZEIT
@evawolfangel ach den hab ich ja schon beim letzten mal gelesen und meinen Senf dazu gegeben hier im Fedi. Und bei der Überschrift musst ich wie geplant denken "Hallo Dr. Falken"
@evawolfangel Das bekomme ich beim Aufruf des Geschenklinks. 162 Partner. Da wird mir übel, sorry...

@tuxdefender same. Ich bin dann auf Einstellungen unten rechts auf alles widersprechen und unten links auf zurück. Dann konnte ich die erste von 3 Seiten des Artikels lesen.
Seite 2 dann gleiches Spiel. Seite 3 hatte ich keine Lust mehr.

Normalerweise verlasse ich Seiten sofort, wenn der Cookiebanner zu überladen ist. Für Eva wollte ich aber den Klick auf den Artikel registriert haben.

@evawolfangel

Das ist so ein Artikel, bei dem ich mir die Möglichkeit wünsche,, einzeln ein paar Euro in die Kasse zu werfen.

@evawolfangel

Vielen Dank für deinen tollen Artikel und den Geschenke-link! 👍 ✨

Moin @bsteinsiepe, @tuxdefender und @CaptainMalu,
bezüglich "meine Daten für Werbung" und deren Partner sowie Consentbildschirm kann ich nur "uBlock Origin" empfehlen!

Sowohl auf dem PC im "Firefox" sowie auf Android im "Fennec" sah der Aufruf des Geschenke-links von Eva bei mir wie im angehängten Screenshot aus:
- kein nerviges Consentmanager pop-up und
- keinerlei Hindernis die Seiten 1 bis 3 des Artikel ohne andere störende Elemente zu lesen.

Nur für die Kommentare musste ich den Eintrag "... fastly ... img.Zeit.de" freigeben.

So spart "uBlock Origin" auch 'ne Menge unnützen Datenverkehr. 😉

Nochmals danke Eva, für diesen lesenswerten Beitrag! 👍

@evawolfangel

".. fand sie [Chris Kubecka als Grundschülerin] in diesen Unterlagen [ihres Vaters - DIA] .. [ein] Simple Sabotage Field Manual, das die CIA im Zweiten Weltkrieg [sic!] herausgebracht hatte. .. Welchen massiven Vorteil diejenigen haben, die Demokratien zerstören wollen."

WW2? 1948? OSS? evil-bit? Rollenspiel? Schau mal die evilbits, die Mossadegh, Sankara, Lumumba, Allende und fast alle Demokratien im Trikont beseitigten und Diktaturen wie die Saudis aufbauten.

#CIA #Hacking

@evawolfangel Mein Evil Bit hat einem ehemaligem Arbeitskollegen mal den Hintern gerettet. Ich habe in einem nicht gesperrten Rechner im Labor eine Mail "gefunden", in der die Führungskräfte seinen Rausschmiss geplant haben und wie sie um die Abfindung herum kommen.
@evawolfangel
Danke, welch Thriller... und doch so nah.
@evawolfangel
Gibt es denn inzwischen eine Möglichkeit, dass ich nur einen Account brauche mit denen ich auf alle Artikel komme und das zentral abgebucht wird? Wegen mir pro Artikel.
@Mr_GHARice @evawolfangel contentpass.de versucht an genau dem Prinzip zu arbeiten.

@thunfisch

Und die sammeln in meinen Augen alle deine vorlieben und verkaufen diese #Daten.

Zudem geht es zu einem Cloud Drittanbieter, an einer BunnyWay, an einer Google Cloud, an einen Flowmailer, an crisp und weitere Anbieter die zudem in vielen Ländern sitzen.....

#contentpass ist für mich eine reine #Daten Sammel Bude.

#Datenschutz

@Mr_GHARice @evawolfangel

@thunfisch @Mr_GHARice @evawolfangel Aber nur für Werbefreiheit. Die Artikel sind dann trotzdem noch nicht freigeschaltet.
@Mr_GHARice @evawolfangel es gab mal blendle, aber das hat wohl auch nicht dauerhaft funktioniert. Deutsche Publikationen gibt es da wohl gar nicht mehr.
@evawolfangel Nimm's bitte nicht persönlich, du kannst das wahrscheinlich nicht ändern. Doch meine Versuche deine Geschenklinks zu benutzen sind bis jetzt hier geendet: bei einem Popup 'Zahle mit Tracking oder mit Geld'. Da hört bei mir der Klick auf, tut mir leid! (Der Geschenklink sollte - als Geschenk(!) den Artikel ohne Tracking anzeigen, meiner Meinung nach,.) Ist ja sonst wie die Gratis-Bücher des Bücherclubs wobei dann minimal ein Jahr bezahlt werden musste.
@patrick @evawolfangel die Links die Eva hier meldet, funktionieren bei mir immer , trotz ublock, tracker Blocker, da Blocker und was weiss ich
@patrick oh echt? Das hab ich noch nie gesehen. Eigentlich sollte der Geschenklink ohne das funktionieren. 😭

@evawolfangel Sehe ich da eine Recherche über Geschenklinks in näherer Zukunft?

(würde ich klicken)

@evawolfangel @patrick Die erste Seite funktioniert bei mir, aber wenn ich auf die zweite Seite gehe, wird mir auch Werbetracking angeboten.

Auf der ersten Seite oben "auf einer Seite lesen" (oder so ähnlich) anzuklicken könnte das Problem vermeiden?

@evawolfangel @patrick
Der Geschenklink funktioniert nur, wenn ich zusätzlich der Werbung zustimme.
Ohne Geschenklink fühlen sich Klickende noch mehr getäuscht, wenn sie die Werbung akzeptieren und trotzdem vom Artikel wenig mehr als die Überschrift gezeigt bekommen. Leider ist das mittlerweile in weiten Teilen der Presselandschaft in Deutschland das übliche Vorgehen.
Bei mir führt das dazu, dass ich solchen Links nicht folge. Die Verlage machen das Internet unbrauchbar, nicht die Leserschaft.
@evawolfangel @patrick Das kommt selbst, wenn man ein Zeitabo hat. Man muss die Werbefreiheit extra buchen und bezahlen.
@Annacaixa @evawolfangel @patrick
Drum hab ich nach über 30 Jahren mein Abo der Süddeutschen Zeitung an den Nagel gehängt, weil ich nicht mal mehr fehlende Exemplare reklamieren konnte, ohne mich tracken zu lassen. Jetzt streiken die Redakteure für mehr Lohn.
@patrick @evawolfangel auf den tracking erlauben button muss man tatsächlich klicken, selbst als kunde mit zeit abo (oder halt mit dem kostenlos link), dieser banner ist irgendwo zwischen ein bisschen ironisch und glatter lüge :/
@patrick @evawolfangel
Ja, das ist bei mir auch so. Und das Tracking möchte ich nicht, daher bleibt nur: Nicht lesen. Oder auf Archivseiten lesen.

@evawolfangel Ich tue mein bestes, was die verwnedeten Links angeht und lasse mich dafür auch anpampen.

Auf der anderen Seite bin ich Trackern genauso abgeneigt, wie der Rest des Publikums hier 😉. Und ich weiß daher nicht, ob mein "Click" auf die richtige URL für Dich zählt, wenn ich den auf meinem System mache.

Am liebsten hätte ich so etwas wie Patreon für Eva 😳.

Mir geht dazu so viel durch den Kopf, ich muss mich mal hinsetzen und ausspeichern. Ich denke, das von Dir angesprochene Problem hat auch massive politische Auswirkungen.

@masek @evawolfangel zusätzliches Problem: Ich habe $AusGründen Plugins wie Consent-o-Matic laufen, dass automagisch Cookiebanner mit minimalsten Berechtigungen wegklickt.

Bei Zeit Online läuft das in eine Dauerschleife und macht zunächst die Seite unmöglich zu bedienen.

Es ist halt wirklich $AllesKaputt. :(

@jollyorc

Ich hatte sogar mal darüber nachgedacht,
Zeit Online zu abonnieren, aber aufgrund dieser Probleme habe ich davon abgesehen. Klar könnte ich Consent-O-Matic für die Seite abstellen, will ich aber nicht. Ich habe das lokale Käseblatt abonniert und als Dank wollen die mich wie Zeit, Spiegel und Co mit Myriaden Trackern zuballern (was meine Addons verhindern). Solange das so ist habe ich keine Bereitschaft zu zahlen.

@masek @evawolfangel

@masek @evawolfangel Ich schliesse mich dem Martin hier mal an.
@evawolfangel also ist es gut sie per Geschenklink zu lesen obwohl dir das schadet? 🤔
@evawolfangel Du bist einer der wenigen Gründe, warum ich bei der Zeit bezahle. Aber sie macht es mir immer schwerer. Manche Artikel (und das dazugehörige ClickBaiting) gehen mir so auf die Nerven, dass ich bei jeder Verlängerung überlege.
@evawolfangel Wie viel bekommst man als Author bei der Zeit eigentlich so für jeden einzelnen Aufruf am ende Raus?
Mehr als 4,5-5,0 Cent?
Das ist was ich aktuell für jede Werbung die ich selbst durch Brave Rewards sehe bekomme.
Als twitter noch nutzbar war, ist mit deren Creator Program sogar noch etwas mehr rum gekommen und das bei insgesamt doch recht geringer Sichtbarkeit und sehr sporadischer und nischiger Inhalte von meiner Seite (habe die Zahlen von damals gerade nicht mehr zur hand).
@evawolfangel Und btw, dieses Popup was die Zeit hat (und wovon jemand anders hier in den Kommentaren einen Screenshot gepostet hat), sehe ich gar nicht. Das fällt in irgend eine dieser Kategorien und wird weggeblockt: Malicious, Intrusive Tracking, Annoyance, "Meta" (the company), risky advertisement (which poses a security risk and was used to deliver malicious scripts through click-auctions in the past)

@evawolfangel
Aber wenn ich einen Artikel lesen will finde ich die Forderung nach Abo auch unverschämt.

Was ich noch akzeptabel finden würde, wäre wenn man selbst das was durch die Werbung eingenommen wird bezahlen könnte.

Bei Amazon Prime Video ist es z.B. 2.99 Euro/Monat (nutzungsunabhängig) um alles was für andere Amazon Prime Video Nutzer mit Werbung ausgespielt wird ohne zu sehen.

Oder was Brave früher mal hatte wo teilnehmende creator automatisch in BAT pro aufruf bezahlt wurden...

@agowa338 ? Ich bekomme für diese Posts hier kein Geld.

@evawolfangel Nicht für deinen Post hier, sondern wenn du einen Artikel auf Zeit Online hinter (oder auch vor) der Paywall veröffentlichst.

Falls du fix bezahlt wirst, wäre für eine vernünftige Diskussion interessant, was Zeit Online selbst dafür einnimmt.

@evawolfangel
Für mich, ist nicht das Problem für den Inhalt zu Zahlen, sondern:
* fehlende Transparenz
* Interesse an zu wenig Artikel um ein Abo zu rechtfertigen
* keine Möglichkeit einen einzelnen Artikel zu erwerben (micro payment).
* teils Grundsätzlicher widerwile jemanden Geld zu geben, der geschaltete Werbung, oder eingekaufte (nicht exklusive) Inhalte wie eigene Inhalte aussehen lässt
* bei Werbung das Tracking, die Aufdringlichkeit, IT Security Probleme mit eingeb. Werbenetzwerken.

@evawolfangel Gefunden, hier die Zahlen von Zeit (ZEITAdvise) von 2024

Basierend auf diesem Angebot, je nachdem ob man die "Produktion" jetzt mit einrechnet oder nicht, macht Zeit Online pro "Bruttokontakt" also Einnahmen in höhe von irgendwas zwischen "0.01209648 €" und "0.3806248 €".

Der Bruttokontakte Wert ist scheinbar eigentlich 125.011 AI, Der AE wird vom auf 2 Dezimalstellen gerundeten IVR berechnet und dieser wiederum vom gerundeten Nettopreis. Aber deren Betrag vom Nettopreis abziehen

@agowa338 Ich verstehe das nicht ganz: das verdient der Verlag pro Leser:in, der /die eine Anzeige sieht?

@evawolfangel Vereinfacht gesagt, ja, das ist was die Zeit pro Leser:in und Anzeige verdient.

Diese Präsentationen richten sich an die Werbeschaltenden und dort war die Zeit so nett das obige Angebot mit einzubinden. Auf der Preisliste im anderen Link stehen dan nochmal viel mehr Optionen die man als Werbeschaltender dafür hat.

@evawolfangel
Tja, das sind halt die zwei Seiten - um einen Text lesen zu können, löse ich kein Abo und spende nicht meine Daten.

@evawolfangel Wenn ich auf Seiten komme, die von mir Tracking verlangen, öffne ich diese in einem Browser, der (hoffentlich wirksam) alle Tracking-Informationen verwirft (Nicht wie ein Werbeblocker). Dementsprechend hoffe ich, dass diese Seitenbesuche dann in der Statistik auftauchen.

Ich finde es schade, dass im Moment noch viele Medien ihre eigene Suppe brauen, was die werbefreien Zugänge angeht. Es gibt Anbieter wie Content-Pass, aber leider macht die Zeit und viele andere da leider nicht mit.

Ich verstehe das Dilemma, Journalismus kostet Geld, deswegen bin ich auch einer der Leute, die der @tazgetroete einen monatlichen Beitrag zukommen lassen. Aber ich kann schlecht alle Medien mit jeweils einem eigenen monatlichen Betrag unterstützen.

Contentpass

Contentpass bietet verlagsübergreifende Abonnements für ein werbe- und trackingfreies Leseerlebnis. Melde dich noch heute an und genieße über 650 Publikationen ohne Werbung und Tracking.

@heluecht @tazgetroete @evawolfangel ich muss meinen "elektrischen Werbeliebhaber" ausbauen. Ein Headless Firefox der Seiten aufruft und auch auf die Ränder, dort wo die Werbeung ist, klickt.
@evawolfangel Inwieweit beeinflussen Ad-/Trackingblocker das? Weißt du das?
@kharkerlake das weiß ich nicht genau, aber eigentlich glaube ich, dass das kein Problem ist für die Zählung der Klicks.
@kharkerlake das sollte eigentlich kein Problem sein. Es geht eher um 1. Klicks und 2. natürlich auch Abos. Aber Klicks sind auch wichtig.

@evawolfangel
"aktuell" <s0ifz>

Du bist mit Deinem guten Content in einem Distributionskanal unterwegs, der seit mindestens 25 Jahren jegliche Innovation verweigert und auf Pauschal-Abo besteht.

Das ist aus zwei mehreren Gründen zum Scheitern verdammt:

- Um das Modell attraktiv erscheinen zu lassen, wird mehr und mehr banalster Content unter das Abo gepackt. Wenn Dir das als AbonnentIn auffällt, ist das Thema durch.

- Selbst wenn man das Modell unterstützen möchte, fragt man sich spätestens ab dem dritten 9,99 Abo, wie das finanziell zu rechtfertigen ist. Es gibt ja durchaus guten Content bei mehr als einer Publikation.

Musik und Kino haben das verstanden und Streaming angeboten, für totes Holz gibt es das in Ansätzen mit read.ly .

Ich weiss, das hilft Dir jetzt nicht weiter, aber ich habe Verständnis für Menschen, die Paywall Remover nutzen, solange es keine alltagstaugliche Alternative gibt.

@koehntopp @evawolfangel wobei Evas konkretes Anliegen gerade jetzt ist: Es braucht eigentlich gar keinen Paywall-Remover, weil sie ja schon Geschenklinks herumreicht.

@koehntopp @evawolfangel

Ein paar Anmerkungen:
Wir reden eher von ca. 30€/Monat pro Zeitungsabo (rein digital). Meist veranschlagt man 6-7€ pro Ausgabe. Ausgaben meist wöchentlich. Einfache kostenangaben vermeidet man. Wieso?

Kündigung ist meist pure Gängelei (getest mit Zeit, Spiegel, SZ vor etlichen Jahren). Kein Button im Kundenportal, keine Mail irgendwo hinschreiben. Und wenn doch, dann muss man diese googeln. Der Punkt "Wie kündige ich mein Abo" war in jeder FAQ/Hilfebereich abwesend.

@koehntopp @evawolfangel Hab mal vor Jahren (da war Flattr gerade hipp) mit einem Verlagsmenschen auf Twitter diskutiert wieso man das nicht einbindet und "Pay per article" macht.

Antwort: "Haben wir doch probiert, funktioniert nicht."
Ich habe gefragt wann, Antwort war dann "so 2005 rum". Also noch vor Paypal, vor Flattr, vor flächendeckenden einheitlichen Paymentdiensten im Internet.

Nochmal versuchen wollte man es nicht. Hat nicht gesehen wieso Paypal & Co. daran etwas ändern sollten...