Had a chance to run a session of #mothershiprpg for a group of students and colleagues at our university. The game night was part of a series of workshops on AI tools and the impact of AI. I employed a Mothership module (Trifurcation by Kris Rozwadowski) as an example for AI-dystopias in popculture.
Putting the #osr into the extracurricular!
@HeyeBodo super cool, Mothership hat auch echt mein Interesse geweckt. Eine deutschsprachige Version steht aber vermutlich noch nicht in Aussicht, oder hast du da vielleicht mal was gehört?
@platypus Nee. Aber das Englisch von Mothership liest sich schon sehr leicht. Ganz tolles Infodesign
@HeyeBodo hab die beta (oder alpha?) überflogen und geht auf jeden Fall, aber nicht alle können gut englisch lesen. Das Layout ist fantastisch!
@platypus das stimmt! Aber ich vermute, dass der Bedarf an ins Deutsche übersetzte #OSR Produkten in Kartoffelstan einfach nicht groß genug ist, weil es hierzulande viele (zurecht!) OSR-begeisterte Menschen gibt, deren Englischkenntnisse gut genug sind, um die englischsprachigen Regelwerke zu lesen und zu nutzen. Und dann ist die OSR-Bubble insgesamt ja auch nochmal kleiner. Vermutlich lohnt es sich für Verlage im dt. sprachigen Raum oft einfach nicht, sie zu übersetzen? 1/x
@platypus anders kann ich mir nicht erklären, warum es keine dt.-sprachigen Übersetzungen von extrem erfolgreichen #osr Spielen gibt - ich denke dabei an Titel wie #MörkBork oder #TheBlackHack Nur ein Bruchteil von international erfolgreichen (= viel gespielten) OSR Spielen liegt auf deutsch vor. Hier ist der Beitrag von @systemmatters gar nicht positiv genug hervorzuheben. Ohne den Verlag, gäbe es nicht 1 dt. spr. Old School #dnd Version im Handel 😱 2/x
@platypus Meine These (bar jeder empirischen Grundlage…hüstel) wäre: Es gibt wenige (verlagsmässig) ins Deutsche übertragene #osr Titel, weil:
- Die Nische in der Nische ist klein (obwohl, klar, beste Nische 😜)
- Viele #osr Afficonados sind es gewohnt englspr. Werke zu nutzen, daher ist der Bedarf an Übersetzungen vglsw. gering (bei Erzähspielen ist das genauso - Crowdfundings sind da herausfordernd).
- Trad-Games dominieren das Hobby hierzulande noch stärker als andernorts (?) 3/x
@platypus p.s. ich finde natürlich auch: je mehr dt. sprachige Üversetzungen desto besser und desto leichter der Zugang zu OSR und Erzählspiel-Perlen. Aus Verlagsperspektive lohnt sich das aber vmtl nur mit Blick auf wenige Titel.
@HeyeBodo deine Thesen klingen (leider) sehr nachvollziehbar... 😁 es bleibt halt die kleine Hoffnung bei mir, dass wenn einzelne Spiele derartige Popularität erlangen (gerade das von dir erwähnte Mörk Borg (und vielleicht Mothership 🤞)) sich doch irgendeiner der Verlage hinreißen lässt. An mangelndem Interesse selbst wird es bei den Verantwortlichen nicht scheitern, höchsten am Budget und Risiko.
@HeyeBodo @platypus @systemmatters Möglicherweise spielen da auch regionale Vorlieben eine Rolle (vgl. die langjährige DSA-Dominanz in D-A-CH). Und leider ein Naturgesetz: Lautstärke im Internet hat nur bedingt mit tatsächlicher Beliebtheit an der Ladentheke zu tun. (1/3)
Dem Lob für System Matters möchte ich mich anschließen: #Mausritter ist super eingeschlagen und hat ganz neue Leute in die OSR geholt, so wie vorher schon #BeyondtheWall. #ElectricBastionland ist ein moderner OSR-Zugang, der m.E. sehr gut ankommt. (2/3)
Und #SwordsAndWizardry erlebt nicht nur auf Englisch in der neuen AELF-Version einen zweiten Frühling: Die deutsche Ausgabe ist seit dieser Woche offiziell ausverkauft und wir beginnen mit der Planung für eine Neuauflage (Disclaimer: Ich bin freier Mitarbeiter in der deutschen S&W-Redaktion). (3/3)
@guennarr großartig 👏 Ich hab mich immer gefragt, ob #SwordsAndWiizardry im deutschsprachigen Raum „zündet“ und hoffte, dass es so ist. Mit S&W hält man ja den Schlüssel zum Gesamtkosmos von #OSR Modulen in den Pfötchen. Ich hab mir die dt spr. Version von S&W zugelegt, um mit meinem Kind (10) old school dnd zu spielen. Das Ausgabe von @systemmatters ist prachtvoll. Bin ja eher OSE / B/X-Fanboy 🥰 aber S&W führt vmtl besser in die OSR ein, ist „didaktischer“ geschrieben.
@guennarr @platypus @systemmatters good Point - Habe auch das Gefühl, dass das so ist und treffe erstaunlicherweise immer wieder auch auf jüngere Leute, für die #pnpde = #DSA ist. Das sitzt noch tief drin und führt m.E. dazu, dass eine (!) spezifische Form des Rollenspiels, die auf A) extreme Verregelung , B) Immersionsbedürfnis und C) den Wunsch, eine fiktive Welt (Aventurien) zu „behausen“ als Default-Spielpraxis angesehen wird. Da haben’s andere Zugänge schwer