@ueckueck schreibt:

"Das Fediverse ist ein überaltertes Netzwerk, dem der Nachwuchs fehlt. Aber damit all die Dienste entwickelt, die Server betrieben und das Netzwerk am Leben gehalten werden, braucht es auch junge Menschen, die sich für das Fediverse interessieren. Gerade ein Netzwerk, welches von Freiwilligenarbeit lebt, muss sich um den eigenen Nachwuchs kümmern!"

Es fehlt an Werbung und Heranführung.
Lesenswerter Blogpost:
https://gnulinux.ch/wo-ist-die-jugend

#Mediennutzung https://chaos.social/@plinubius/114711793321432128

Ückück und das Fediverse: Wo ist die Jugend?

Zumindest nicht im Fediverse, oder? Ein Meinungsbeitrag über die Überalterung eines Netzwerkes und mögliche Gründe dafür.

GNU/Linux.ch
@plinubius ich glqube das problem ist das die heutigen generationen viele technologien als gesetzt sehen. Das Verständniss fehlt welcher aufwand betrieben wird auch im opensource bereich um software am leben zu halten und was es bedeutet software kaufen zu müssen um seine arbeit zu verrichten. Ich glaube auch das software as a service viel dazu beigetragen hat die kosten zu relativieren. Auch ist es ein Problem das viel software ein always online verlangen und generationen von heute garnicht wissen das software auch lokal betrieben werden kann.
@plinubius ich hatte vor tagen mal mit meinem jungen geredet der ganz erstaunt war warum wikipedia immer hinterfragt werden soll. Das problem was ich hesehen habe ist das die jugend garnicht weis wie wikipedia zustande kam und warum und wieso es immer hinterfragt werden sollte
@m3tti @Christiansurrey Ich sehe es auch als einen Teil des Problems, dass man mit dem klassisch tastaturlosen Handheld gar nicht so leicht "was bauen" kann, außer in einem relativ engem Korsett "Content" zu generieren. Aber sogar das ist mühsam und entbehrt dann beobachtbar nicht selten eigener Originalität. Die Musiklehrerin von K1 gab neulich ohne weitere Instruktion die Hausaufgabe, mit einer iOS-App einen Song zu erstellen. Eine multipel bescheuerte Aufgabe: didaktisch, sozial, technisch

@plinubius @m3tti @Christiansurrey

Das sehe ich anders. Als ich eine App für mein #Nokia N70 entwickeln wollte, stieß ich an so große Hürden das ich aufgab.

Heute ist es deutlich einfacher #Apps für #Android und/oder #iOS zu entwickeln(Microsoft Visual Studio, Xojo, B4X). Zumal die #KI's da auch einen Großteil der immer wiederkehrenden Arbeiten erledigen können oder gar eigenständig ganze Apps generieren.

Wenn ich mich richtig erinnere wurde das Thema #Programmieren vor Jahren in die #Stundenpläne der #Schulen aufgenommen.

@ralf @plinubius @m3tti @Christiansurrey Da sehe ich allerdings auch ein grundlegendes Problem. Als ich programmieren gelernt habe, war mein Arbeitsgerät ein Amstrad CPC 6128 und meine einzige Informationsquelle das Handbuch das mitgeliefert wurde. Das Internet, wie wir es heute kennen, gab es noch nicht. Wenn ich etwas wissen wollte, musste ich mir das Wissen aus Büchern aus der Bibliothek
@ralf @plinubius @m3tti @Christiansurrey oder aus Fachzeitschriften beschaffen. Natürlich stieß man dabei oft an seine Grenzen und wusste nicht weiter. Aber genau das führte dazu, dass man viel ausprobierte, kreativ wurde und intensiv über Probleme nachdachte. Wenn man dann schließlich eine Lösung fand, war das ein großartiges Gefühl, denn man hatte auf dem Weg dorthin wirklich etwas verstanden und gelernt.

@ralf @plinubius @m3tti @Christiansurrey Heute fragt man einfach eine KI und erhält möglicherweise sogar eine funktionierende Lösung. (Ich benutze auch inzwischen manchmal KI‘s, man wird faul)

Aber dabei lernt man oft nichts. Meiner Meinung nach lernt man gutes Programmieren nur dann, wenn man sich selbst mit den Problemen auseinandersetzt und eigene Lösungen entwickelt.