Der Bundestag hat am Freitag die Aussetzung des #Familiennachzugs für geflüchtete Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus beschlossen. Für zwei Jahre soll das Kontingent für Angehörige von in Deutschland lebenden geflüchteten Menschen mit subsidiärem Schutz nicht mehr erfüllt werden. Die Abstimmung fand namentlich statt, 444 Abgeordnete stimmten dafür, 135 dagegen.
Dabei war der Nachzug für Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus - anders als für andere anerkannte Flüchtlinge - bereits vorher schon beschränkt auf 1.000 Angehörige pro Monat. Zu den subsidiär Schutzberechtigten gehören viele Menschen, die aus Bürgerkriegen geflohen sind. Sie sollen nun nur noch in Härtefällen Ehepartner, minderjährige Kinder und im Fall unbegleiteter Minderjährige die Eltern nachholen dürfen.

Dobrindt begründete dies u.a. damit, dass er damit ein "Geschäftsmodell von kriminellen Banden und Schleppern zerschlagen" werde. Das ist absoluter Quatsch, zerstört er so doch einen der wenigen sicheren Fluchtwege.

Dies ist eine grausame Symbolpolitik, die besonders vulnerable Personen trifft! Zudem steht sie entgegen Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Für uns ist klar: Familien gehören zusammen! Die Aussetzung des Familiennachzugs muss sofort zurückgenommen werden!
@seebruecke vor allem ist nachgewiesen, dass Menschen mit Familie sich besser integrieren. Genau das, was immer gefordert wird. Sind eben arrogante, egoistische Mannsbilder, die solchen inhumanen Scheiß beschließen. Kein Krieg mehr in Syrien heißt nicht, dass dort nun alles super ist! Das ist der #nocdu egal. Geht nur um Rechte Wählerstimmen. &dann wieder über den Fachkräftemangel jammern...verlogene Bande, diese Partei!(&die SPD auch).