Ein Artikel in der ZEIT zeigt: wenn Kommunen ihren Bahnhof verlieren ist es unglaublich schwer wieder einen zu bekommen, weil das Mindset sich komplett auf den Autoverkehr verschiebt. Es werden eine Million vorgeschobener Gründe gefunden warum Bahn eine schlechte Idee ist. Leute „verlernen“ schlichtweg Mobilität zu denken.
(Paywall)

https://www.zeit.de/2025/26/hemer-nordrhein-westfalen-bahnhof-infrastruktur-verkehr

#autokorrektur #verkehrswende #bahn

Hemer in Nordrhein-Westfalen: Einen Bahnhof? Brauchen wir nicht!

Hemer hat 35.000 Einwohner, aber keinen Bahnhof. Kurioserweise stört das niemanden. Hier hat man eine andere Vision für den Verkehr.

DIE ZEIT
@aschmitz Deprimierend.
45% mit Auto zwischen 1 und zwei Kilometer?
„In Hemer und den umliegenden Orten werden 71 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt. Bei Strecken zwischen einem und zwei Kilometern sind es beachtliche 45 Prozent.“
Lösung des Verkehrschaos: Bessere Ampelschaltungen?
🤣

@A_unendlich_M @aschmitz

Ja, wenn man bedenkt, dass die Autobahnausbaubefürworter damit argumentieren, dass der Durchgangsverkehr das Problem sei - sollten genau diese Leute sich an die eigene Nase fassen.
Ich will die Belastung durch diesen Verkehr gar nicht herunterspielen, aber es gibt nun mal immer zwei Seiten einer Medaille. Und nicht zuletzt locken geringere Fahrzeiten auch mehr Verkehre an. Stichwort "induzierte Nachfrage" (hier: Verkehre) oder #reboundeffekt
https://de.wikipedia.org/wiki/Induzierte_Nachfrage

Induzierte Nachfrage – Wikipedia

@misanthropholes @A_unendlich_M @aschmitz Na klar. Das Problem an sämtlichen Autobahnausbauten/Umgehungsstraßen ist ja oft, dass die Parallelstrecken nur äußerst selten zurückgebaut werden.
Letztendlich wird damit dann die Kapazität für den Autoverkehr verdreifacht, ohne irgendeinen nennenswert entlastenden Effekt an den Stellen zu erreichen.
@misanthropholes @A_unendlich_M @aschmitz Sehe ich hier bei mir im Kiez übrigens jeden Tag.