Die Stadtregierung aus #SPÖ und #Neos will den #Steinitzsteg ab 2027 für 5 Jahre dem Autoverkehr opfern. Zufußgehenden und Radfahrenden bleibt dann nur der lange Umweg über die Floridsdorfer Brücke. 🔥

Letzten Freitag haben wir mit zahlreichen Radfahrenden ein erstes starkes Zeichen für den Erhalt der Donauquerung gesetzt. 💪 Wir bleiben jedenfalls dran, denn klimafreundliche Mobilität ist kein Hobby!

#Klimamusterstadt #Autokorrektur #Verkehrswende #RadLiebeWien

@RadelnForFuture Im Text des Videos ist von einer „drohenden Klimakrise“ die Rede. Was soll der Quatsch?
Da droht schon lang nix mehr, das ist in vollem Gange!

@Ulan_KA Danke für den spannenden Diskussionsanstoß um das Wording!

Inhaltlich, glaube ich, sind wir d'accord. Die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels sind bereits hier und jetzt in zahlreichen Krisen spürbar. Wir haben uns in diesem Fall dennoch bewusst für eine akut-lokale Definition von "Krise" entschieden, um die Text-Bildschere nicht allzu weit aufgehen zu lassen und trotzdem die Verantwortung der Stadtregierung zu unterstreichen. Solche Entscheidungen prägen die Zukunft!

@RadelnForFuture Ja, mein Beitrag war nicht sehr differenziert.

Doch der Glaube, dass das Kippen des Klimas noch abgewandt werden könnte, ist der kleine Bruder der Leugnung des Klimawandels. Er suggeriert, dass wir noch Zeit hätten und Aktionen wie Verkehrswende seien nicht oder noch nicht nötig.

Die Diskussion zum Klimawandel ist nicht *ob* ins Feuer, sondern „wie tief rein denn noch?!?“

Zu sagen, dass wir schon längst aktiv klimaneutral sein müssten, ist kein Alarmismus. Gerade die FFF Gruppen und aller von Ihr beeinflussten bis hin zur Öffentlichkeit und gerade der Medien dürfen die ehrliche Sprache nicht von Fossillobby und ihrer Handlangern in Politik, Presse und Social Media vergiften lassen.

Daher bitte an Euch und alle: gern sachlich, aber nicht mehr beschönigend formulieren.

@RadelnForFuture
Der Steinitzsteg wurde 'damals' bei der letzten Sanierung dafür gebaut, die Stadt Wien hatte dann damals durchgesetzt, dass der eben nicht abgerissen wird, sondern eben für Räder und Fußgänger verwendet wird.

Er wird seitdem von der Stadt Wien verwalten, aber so weit ich weiß hat die ASFINAG von damals noch Rechte darauf, den Steg eben genau im Falle eine Sperre der Nordbrücke für Umleitungen zu verwenden.

@czauner Die Stadt #Wien hat Mitte der 1990er unbestritten eine mutige Entscheidung getroffen den Steg als wichtige Donauquerung für Fußgänger*innen und Radfahrende zu erhalten.

Jetzt ist es Zeit den nächsten mutigen Schritt zu unternehmen, die Prioritätensetzung der 90er aufzugeben und bestehende Vereinbarungen an die Bedürfnisse einer klimafitten Mobilität anzupassen.

@RadelnForFuture

Ich glaube dass das eben in dem Fall nicht so einfach ist, weil es hier vertragliche Verpflichtungen gibt, die der ASFINAG bei Bedarf Zugriff auf den Steg geben. Zumindest hat ich das vor einigen Monaten mal in einem länglichen Artikel gelesen, des sich mit dem Problem befasste.

Aber nachdem seit 1.4 der Hanke Verkehrsminister ist und hier ein Einfluss auf die ASFINAG da ist und das Rathaus mit dem Hanke auch gut kann, halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass hier jetzt an einer Lösung gearbeitet wird.

Die Umleitung bei der Flughafen-Autobahn wurde entgegen allen Unkenrufen auch noch ganz ordentlich.

Generell bin ich mit den Baustellen-Umleitungen.der letzten 5 Jahre Recht zufrieden, Die Umleitung.bei NIG/Rathaus ist ja wesentlich besser als der Radweg, der vorher da war.

@czauner Falls Du nähere Infos zu den vertraglichen Verpflichtungen und Verantwortlichen hast, lass es uns gerne wissen. Schlussendlich ist es allerdings eine politische Entscheidung ob es eine Alternative zur kompletten Sperre gibt.

Wir hoffen natürlich dass, ähnlich zur Flughafen-Autobahn, der Protest von unterschiedlichsten Organisationen Wirkung zeigt und an einer guten Alternative gearbeitet wird.

@RadelnForFuture @czauner Beim "Am Steg fuhren schon früher Autos"-Argument wird außerdem ausgeblendet, dass es früher Gehwege auf der Nordbrücke gab, die es heute nicht mehr gibt. Die Situation für den Fußverkehr, der bei Umwegen besonders sensibel ist, und für den dort mit wenigen Unterbrechungen (2. WK, evtl. Brückenumbau) seit 1909 (!) eine Verbindung besteht, wäre bei einer Sperre daher so schlecht wie seit vielen, vielen Jahrzehnten nicht. Eine Ersatzlösung wäre daher vor Ort wichtig #wien

@derloris
Die einzige Person, die hier ein ' "Am Steg fuhren schon früher Autos"-Argument' sieht bist du.

Wenn ich annehme, dass du sinnerfassend lesen kannst stellt sich die Frage: Was soll das sinnlose Aufstellen von Strohmännern und das Anzünder derselben unter Getöse?

Würde es dich sehr stören, solche primitiven Methoden 'drüben' in den argumentativen Jauchegruben 'X', 'Facebook' & Co zu lassen?

Danke.

@czauner 😳 no offence, es war natürlich nicht als Kritik an deinem Posting, sondern am Zugang von Asfinag & MA46 zu dem Thema gemeint.

@RadelnForFuture

Muss ich suchen - es ist definitiv länger her und es war ein Artikel (das schränkt ein, weil ich lese typischerweise bestimmte Sachen).

Sicher schon ein Zeiterl her (1/2 Jahr), da ging es eben um die geplante Sanierung und auch im die Geschichte des Steges. Das ist angeblich eine der Bedingungen, unter denen der Steg der Stadt Wien überlassen wurde. Hab's damals mit Interesse gelesen, weil ich nicht alles wusste und der Steg halt irgendwie ein fixer Teil meines Lebens und meiner Routen geworden ist.

@RadelnForFuture

Hab was gefunden; es war zwar eher nicht der Artikel ('meinBezirk' ist jetzt nicht meine typische Lektüre), aber das war wortähnlich so woanders zu finden:
„Georg Brockmeyer, Sprecher der Mobilitäsagentur, erklärt gegenüber MeinBezirk, dass der Steinitzsteg ursprünglich als Ausweich-Route für die Nordbrücke bei deren Sanierung 1995 gebaut worden sei. Danach sei die Verwaltung an die Stadt Wien übertragen worden, allerdings mit der Klausel, dass die Stadt Wien den Steg wieder zur Verfügung stellen müsse, wenn die Asfinag ihn benötige.“

Aus: https://www.meinbezirk.at/floridsdorf/c-lokales/nordbruecke-fuenf-jahre-gesperrt-radler-muessen-umweg-fahren_a7007600

Und November letzten Jahres kommt hin. Zumindest wird Ansprechperson genannt; der kann euch sicher einen Auszug aus dem Vertrag mit der Stelle organisieren. Ist immerhin Sprecher der Mobilitätsagentur (zumindest war er das in der letzten Stadtregierung).

Sanierung: Nordbrücke fünf Jahre gesperrt, Radler müssen Umweg fahren - Floridsdorf

Die Nordbrücke soll wegen einer umfassenden Sanierung fünf Jahre lang für den Verkehr gesperrt werden. Die Autos sollen über den gleich daneben liegenden Steinitzsteg, der sonst für Radelnde und Fußgängerinnen sowie Fußgänger reserviert ist, umgeleitet werden. 

MeinBezirk.at
@czauner
Vielen Dank für die Verlinkung der Hintergrundinformationen! Das zeigt wieder einmal wie wichtig es ist auch solche Vereinbarungen zwischen ASFINAG und Stadt #Wien an die Bedürfnisse klimafreundlicher Mobilität anzupassen.

#Steinitzsteg #Klimamusterstadt