Es gibt ja durchaus Argumente, bei der Forderung nach einem Verbot der #AfD zurückhaltend zu sein (auch wenn ich sie nicht teile). Was #Merz hier aber macht, ist desaströs: Mit dem Hinweis auf die "Konkurrentenbeseitigung" bedient er die AfD-Propaganda. www.welt.de/politik/deut...

AfD-Verbotsverfahren: „Das rie...
Bluesky

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@jcwagner.bsky.social das Problem fängt schon damit an, dass zu wenige unseren Rechtsstaat verstehen und "Verbot" mit "Verbotsverfahren" verwechseln und die Begriffe auch noch Synonym benutzen.
Dass so getan wird, als könnte die Regierung, eine oder mehrere Parteien oder Politikys selbst eine Partei verbieten.
Wer solche Aussagen trifft, sägt bereits am Rechtsstaat und unterstützt AfD-Rhetorik.
Besser wäre es m.E. nicht ein "AfD-Verbot" zu fordern, sondern "dem Bundesverfassungsgericht endlich zu erlauben unseren Rechtsstaat zu schützen, seinen Job zu machen und auf die Einhaltung der demokratischen Spielregeln zu achten."
Genau dafür ist das Verfahren so gedacht wie es ist. Es schließt quasi ausdrücklich aus, dass sich irgendwie "eines Konkurrenten entledigt" werden kann und auch, dass Parteien zu Unrecht aus dem Wettbewerb genommen werden.
Wer dieses fundamentale Prinzip unseres Staates nicht verstanden hat, sollte zumindest nicht an dessen Spitze stehen.
#AfDVerbot #AfDVerbotsverfahren #noAfD #Rechtsstaat #Verfassungsgericht #Parteienverbot

@stevE

Nur der Vollständigkeit halber:
Genauso wenig wie jemand an der Spitze unseres Staates stehen sollte, der grundlegende Prinzipien wie Aufbau und Gewaltenteilung nicht verstanden hat, sollte jemand an der Spitze stehen, der das Ganze kennt, ignoriert und darüber lügt.

Bei den ganzen Juristen in Regierung und Bundestag kann ich mir nämlich nur schwer vorstellen, dass sie elementare Bestandteile des Studiums einfach vergessen haben.

@jcwagner.bsky.social

@stevE @jcwagner.bsky.social Das ist aber auch ein hausgemachtes Problem. Wenn Thomas de Maizière als Innenmister einfach per Federstrich einen Verein verbieten kann, den es noch nicht einmal gibt, wie "linksunten", entsteht schnell der Eindruck, mit der AfD könnte etwas ähnliches passieren. Dass ein Parteiverbot völlig anders funktioniert als ein Vereinsverbot, ist aufgrund des ähnlich klingenden Worts nicht automatisch ersichtlich.