79% der Deutschen finden: Sharing-Angebote sind eine umweltfreundliche Alternative! 💡 Ob Car-Sharing, E-Scooter oder Leihräder – Teilen statt Besitzen wird immer beliebter. Wie siehst Du das? 🔄✨
@bmdv

Moin,

ich bin Mitglied bei
#Stattauto in #kiel und kann mir da Autos in verschiedenen Größen ausleihen. Auch mal für Transport oder Umzug. Das ist sehr praktisch. 🤓
@Luettdeern @bmdv Viele könnten zum Ergebnis kommen, dass ein Zweitwagen mit Einsparung ersetzbar wäre
@ipofanes @bmdv

Ich hatte fast 30 Jahre gar kein eigenes Auto und kam mit Car Sharing, Job Ticket und Fahrrad gut klar.

Jetzt habe ich ein kleines E Auto , nutze aber auch weiterhin die anderen Optionen.

@bmdv
Escooter definitiv nicht, weil wenn es hier welche gäbe, wäre sooooo teuer, hätte meinen nu schon bestimmt 2 mal gekauft. Zudem kann man wegen Zonen nichtmal überall hin. Zu meiner Tante aufs Dorf würde ich dann nichtmal hinkommen 🙃 also wäre da schon eher selten, dass da einen Nutzen würde.

Car Sharing ist halt die Sache wie oft und lange man es nutzt... Was ich mal geguckt hatte... War auch nicht gerade günstig.

Achso da Escooter wegen dummer Ausreden hier nicht mehr mitnehmen darf, was eh selten wäre. Ersetz ich im Prinzip mit dem Escooter gleich den ÖPNV und glaubt mir, ich bin echt schlechte Werbung für ÖPNV... Weil teilweise gleiche Strecke fahre... Und wenn Leute sehen ich bin genauso schnell oder gar schneller, ist das glaub gute Werbung für Escooter 🙃 vorallem kannst auch direkt ins Ziel fahren 😬 Haltestelle ist ja je nach Ort auch noch guter Fußmarsch...

@mrxlix @bmdv

Ein individuelles Verkehrsmittel ist meist schneller als ein Massenverkehrsmittel wie der ÖPNV oder die Bahn.

@AdrianVolt
Weil oft scheiße ausgebaut.... Dresden ist ja gegen hier, zumindest noch im Prinzip Luxus 🙃 da hatte ich, zumindest wo ich bisher hin bin, kein Bedarf gehabt, mein Escooter mit zu nehmen. Einmal hatte ich es mit dem Auto mit. Einmal den Radweg runter wo dachte, der ist gescheit... Ich habe mir da sogar fast eingeschissen... Oder wusstest teilweise gar nicht wo genau fahren sollst 🙃

Ehrlich gesagt ist selbst in Berlin ein Parkplatz einfacher, als angenehm ÖPNV zu fahren, sicher Rad/ Escooter fahren... Selbst im Stau stehen ist schöner, als hier mit dem Zug fahren... Ach morgen wieder Abenteuer Metallsarg nach Dresden 😬

Stromleitung wird hier auch noch vermisst, nu wollen die Polen eine Leitung rüber legen, dass nicht extra mit Diesel rüber müssen 🙃🤣
@bmdv

@AdrianVolt
Achso hier ist Rad, Escooter definitiv schneller, meist... Weil kommst nicht mal überall damit hin und musst unter Umständen noch ewig latschen oder halben Tag warten, weil wegen 2 Minuten nicht umsteigen kannst 🤣
@bmdv

@bmdv Das private Auto wird immer unbeliebter. Die Gesamtfahrleistung geht seit Jahren stetig zurück, der Anteil im modalen Split sinkt. Auch der Anteil der Bevölkerung, der täglich das Auto nutzt, geht zurück.

Trotzdem werden immer mehr Autobahnen gebaut, während die Infrastruktur für ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger dem Bedarf stark hinterherhinkt. Wie seht Ihr das?

@bmdv

Ich finde, dass PKW in Privatbesitz nicht im öffentlichen Raum gelagert werden sollten und Carsharing-Fahrzeuge auch nur dort wo es unbedingt nötig ist.

Dann gibt's genug Platz für ÖNPV, Rad & Scooter und noch dazu übersichtliche Straßen & Kreuzungen.

@fenstersims @bmdv

Im öffentlichen Raum nur gegen Kostenerstattung!

@wikinaut @fenstersims @bmdv Ist ja schon oft so. Sollte dann für Fahrräder natürlich auch entsprechend gelten.

@berlac @fenstersims @bmdv Fahrräder brauchen nicht 12 m² Platz.

Gehen Sie weiter trollen.

@wikinaut @fenstersims @bmdv Deswegen habe ich ja auch "entsprechend" geschrieben.

@berlac @fenstersims @bmdv

Entsprechend den externen Kosten, d.h. Autos kosten Geld, für Fahrräder bekommt man Geld.

Okay, ich verstehe es genau so.

https://www.researchgate.net/publication/330184791_The_Social_Cost_of_Automobility_Cycling_and_Walking_in_the_European_Union

...unit costs identified. These are used to calculate the external and private cost of automobility, cycling and walking in the European Union. Results suggest that each kilometer driven by car incurs an external cost of €0.11, while cycling and walking represent benefits of €0.18 and €0.37 per kilometer.

(PDF) The Social Cost of Automobility, Cycling and Walking in the European Union

PDF | Cost-benefit-analyses (CBA) are widely used to assess transport projects. Comparing various CBA frameworks, this paper concludes that the range of... | Find, read and cite all the research you need on ResearchGate

@wikinaut @berlac @fenstersims @bmdv

Sie brauchen aber auch nicht 0 m² Platz.

Man kann nicht auf der einen Seite ständig eine angemessene Bepreisung des öffentlichen Raums fordern und dann auf der anderen Seite sofort eine Ausnahme für das eigene Lieblingsverkehrsmittel zu fordern.

Wir können ja den volkswirtschaftlichen Gewinn von der Miethöhe abziehen. 🤓

Ein Fahrrad braucht laut ADFC ungefähr 1,5 m² Platz.

Die Umwelthilfe fordert für PKW einen Stundensatz in Höhe eines Einzelfahrscheins... das wären hier ca. 4 Euro.

4,00 € : 12 = 0,33 x 1.5 = 0,50 Euro je Stunde.

Sagen wir 0,40 Euro um den volkswirtschaftlichen Gewinn einzupreisen.

@AdrianVolt @berlac @fenstersims @bmdv

Den volkswirtschaftlichen →Nutzen von Fahrrädern einzupreisen heißt, den Fahrradnutzern Geld auszuzahlen!!!

https://www.researchgate.net/publication/330184791_The_Social_Cost_of_Automobility_Cycling_and_Walking_in_the_European_Union

...unit costs identified. These are used to calculate the external and private cost of automobility, cycling and walking in the European Union. Results suggest that each kilometer driven by car incurs an external cost of €0.11, while cycling and walking represent →→→ benefits of €0.18 and €0.37 per kilometer.

(PDF) The Social Cost of Automobility, Cycling and Walking in the European Union

PDF | Cost-benefit-analyses (CBA) are widely used to assess transport projects. Comparing various CBA frameworks, this paper concludes that the range of... | Find, read and cite all the research you need on ResearchGate

@wikinaut @AdrianVolt @fenstersims @bmdv Es ging hier ja erst mal um den Platzbedarf. Auch Fahrräder brauchen Platz, wenn auch weniger als Autos. Klar.

Wenn wir jetzt genauer vergleichen wollen, wird es komplex. Ein Fahrrad kann halt ein Auto nicht zu 100% ersetzen und umgekehrt auch nicht unbedingt. Ich halte hier sowieso eine Nebeneinander für die sinnvolle Lösung, inkl. ÖPNV.

@bmdv Ist im Prinzip egal ob 79% oder X% Sharing umweltfreundlich finden. Die Frage ist, ob es umweltfreundlich ist.

@bmdv

Wirtschaftlich betrachet, lohnt sich Sharing nur bei teuren Dingen mit relativ geringer Nutzungsauslastung.

Carsharing macht daher oft finanziell Sinn (bei deutlichen Nachteilen bei der Flexibilität).

Sharing von Fahrrädern, Rollern oder ähnlichen günstigen Verkehrsmitteln dagegen ist stets teurer als der Besitz und macht daher aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn.

UnfunFact: Würde ich mit dem BikeSharing hier in die Arbeit fahren, würde das fast doppelt so viel kosten, wie der Sprit fürs Auto.

Unnötig zu erwähnen, dass ich daher keine Nutzung beabsichtige.