@BlumeEvolution Und falls sich jemand wundert, wieso ich das als erklärt säkularer Humanist kommentiere: Spieltheoretisch ist so eine Konklave auch wahnsinnig spannend.
Denn abseits von der Idee, dass der Heilige Geist den Papst durch die Kardinäle erwählt, darf man da ja eiskalte Strategie- und Machtfragen erwarten.
@rainerhepler @BlumeEvolution Muss ich vermutlich präzisieren und eine Quelle dafür angeben: https://www.stern.de/geo/konklave--was-die-spieltheorie-ueber-die-papstwahl-verraet-35702670.html
Zufällig heißt hier *nicht*, dass jeder der Kandidaten die gleiche Chance hätte, sondern nur, dass der Gewinner lediglich der erste ist, der ein Momentum bei den abwartenden Teilnehmern auslösen konnte. Er ist mit großer Sicherheit *nicht* der Kandidat, der den absolut größten Rückhalt unter den Kardinälen hat, denn um dies festzustellen bräuchte es einen anderen Modus.
@rainerhepler @BlumeEvolution "Es wird der, der das am wenigsten schlecht umsetzen kann."
Das kann man vor der Wahl nur vermuten, aber nicht mit Sicherheit wissen. Und da wir nicht beliebig viele Päpste haben oder vergleichen können, ist diese Schlussfolgerung weder stochastisch noch anderweitig weltlich zugänglich.
@rainerhepler @BlumeEvolution Nebenbei (und zugegeben etwas polemisch): Für diese Forderung hilft ein Absolutistischer Anspruch natürlich schon.
Wer unfehlbar ist, war EX POST *natürlich* die beste Wahl. Nur ist das halt bei allem, was wir hier diskutieren dann ein bisschen zirkulär.
Anders gesagt: Wenn *das* der Fall wäre, wieso braucht es dann mehrere Wahlgänge? 🧐